Freitag, 28. Dezember 2012

...am Jahresende mit Himbeercreme.

Diese tolle Rezeptidee habe ich mir von Oh She Glows abgeguckt. Das Originalrezept beinhaltet allerdings eine Erdnussbuttercremeschicht. Das ist auch sehr lecker, war mir aber im Nachhinein ein bisschen zu schwer. Etwas Fruchtigeres zum Nachtisch finde ich irgendwie besser. Also habe ich das Original etwas abgewandelt und eine Himbeercremeschicht gebastelt. Ich will mich nicht selbst loben - zumal das Rezept ja eigentlich auch nicht von mir ist - aber der Mann hält es jetzt für den besten Nachtisch, den er je gegessen hat. Und gemessen an Alter und Gelegenheiten, könnte man ihn durchaus als Fachmann bezeichnen.

Übrigens: Die kleinen Gläschen kann man sehr gut frühzeitig vorbereiten und sie passen auch ganz hervorragend auf jedes Silvesterbuffet.


Rezept für 4 Portionen (z. B. kleine Einmachgläser)
  • 100 g vegane Kekse (z. B. Dinkel-Kokos Plätzchen von Sommer & Co. - gibt's im Bioladen) 
  • 1 TL Kokosöl
  • 200 g Seidentofu
  • 100 g gefrorene Himbeeren (ungezuckert)
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille (Vanillepulver)
  • 20 g dunkle Schokolade (70%)
  • 2 TL Kokosöl 
Zuerst die Kekse mit 1 TL Kokosöl in der Küchenmaschine fein krümelig zu Kekssand zermahlen. Das geht auch mit den Händen oder einem Kartoffelstampfer, ist dann aber etwas mühsamer. Kekssand auf die 4 Gläser aufteilen und ganz leicht am Boden andrücken.

Tofu, Himbeeren, Zucker und Vanillepulver mit dem Pürierstab zu einer seidigen Creme verarbeiten. Creme auf die 4 Gläser aufteilen. Die Gläser zugedeckt für 1 Stunde ins Gefrierfach stellen.

Dann Schokolade mit Kokosöl in einer Schüssel über heißem Wasserdampf langsam schmelzen. Das Kokosöl ist wichtig, damit die Schokoladensoße schön flüssig wird und sich später gut dünn verteilen lässt. Jeweils knapp 1 TL Schokoladensoße auf die Himbeercreme geben und durch schnelles Drehen  zu einer dünnen Schokoschicht verteilen.

Gläser bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.


Mittwoch, 26. Dezember 2012

...mit einem Feiertagsfrühstück.

Gibt es einen besseren Start in den Tag, als mit frischen Pfannkuchen? Ich denke nicht. Zur Feier des Tages dürfen sich heute die letzten beiden Birnen dazulegen.

Euch allen wünsche ich ähnlich köstliche Feiertage! So, ich setz mich jetzt ein bisschen auf den Balkon und genieße die letzten "Sommertage" des Jahres ...


Rezept für 4 - 6 Obstpfannkuchen
  • 2 Birnen, entkernt in dünne Scheiben geschnitten (oder irgendein anderes gut schneidbares Obst)
  • 300 g Mehl
  • 500 ml Sojamilch
  • 100 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 4 TL Backpulver
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Pflanzenöl oder Alsan zum Ausbacken
Mehl, Sojamilch, Mineralwasser, Backpulver, Zucker und Salz mit einem Schneebesen klümpchenfrei  verrühren. 10 Minuten ruhen lassen. Eine beschichtete Pfanne dünn mit Öl oder Alsan ausstreichen und erhitzen (mittlere Hitze). Mit einer Suppenkelle portionsweise Teig in die Pfanne füllen und gleichmäßig verteilen. Pfannkuchen nach ca. 2 - 3 Minuten wenden und weitere 2 Minuten fertig backen.

P.S.: Wie Laura im Kommentar richtig bemerkt, habe ich vergessen zu schreiben, wann die Birnenscheiben dazu kommen.
Also: Erst eine Kelle Teig in der Pfanne verteilen, dann sofort darauf ein paar Birnenscheiben geben und in den Teig drücken. Nach 2 - 3 Minuten vorsichtig wenden.

Samstag, 22. Dezember 2012

...mit Pilzgulasch.

Jaja, ich hab's schon mal geschrieben. Ich weiß. Herbstzeit ist Pilzzeit. Ja, und ich weiß auch, dass der Herbst für dieses Jahr bereits Geschichte ist. AAABER: Es gibt immer noch Pilze im Gemüseregal. Da frage ich mich: Isst die denn keiner außer mir? Vielleicht fehlen die richtigen Rezeptanregungen? Das lässt sich schnell ändern.

Das letzte Pilzrezept des Jahres ist ein echter Allrounder und passt zu fast allen Beilagen. Ob mit Reis, Nudeln, Klößen, Kartoffeln, frischem Brot oder wie hier mit Rösti - das Pilzgulasch schmeckt immer lecker und ist schnell zubereitet.


Rezept für 3 - 4 Personen
  • 500 g Pilze, in mittelgroße Würfel geschnitten
  • 6 Schalotten, in halbe Ringe geschnitten
  • 40 g Pflanzenmargarine (Alsan)
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL süßes Paprikapulver 
  • 1 TL scharfes Paprikapulver
  • 4 - 6 EL Soja- oder Hafercuisine
  • 3 EL Ajvar
  • Zitronensaft
  • Salz
In einer großen Pfanne Schalotten in Alsan gülden anbraten. Hitze auf kleine Stufe reduzieren und mit Paprikapulver bestreuen. Umrühren.

Pilze dazugeben und mit Zwiebeln vermengen. Deckel drauf und Pilze so lange dünsten, bis sie etwas kleiner geworden sind, aber noch Biss haben (dauert ca. 3 bis 5 Minuten).

Pilze jetzt mit Mehl bestäuben, umrühren und dann Soja- oder Hafercuisine dazugeben. Ajvar einrühren und das Ganze mit Zitrone und Salz abschmecken.

Samstag, 15. Dezember 2012

...mit Avocado-Tomatensalat.

Unspektakulär. Aber lecker. Einfach. Aber gut.

Passt als Beilagensalat zu fast allen Gerichten. Wenn die Hauptspeise aus der asiatischen oder südamerikanischen Küche kommt, kann man frischen Koriander verwenden. Bei allen anderen Landesküchen nimmt man einfach Blattpetersilie.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 4 - 5 Tomaten, jeweils in 8 Spalten geschnitten
  • 1 kleine rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 2 Avocados, gewürfelt
  • 1 Bund Koriander oder Blattpetersilie, etwas gehackt
  • 1 EL Apfelessig
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise brauner Zucker
  • Salz und schwarzer Pfeffer
Apfelessig, Olivenöl, Zitronensaft und Zucker in einer Schüssel verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Restliche Zutaten dazugeben und vorsichtig vermengen.


Mittwoch, 12. Dezember 2012

...mit einem duften(den) Mann.

Man(n) riecht gut. Sehr gut. Und jetzt sogar noch besser. Der Mann riecht nämlich neuerdings nach Santal 33 aus dem Parfumhaus LeLabo.

Erfahren habe ich von LeLabo über eines meiner Lieblingsblogs The Discerning Brute. Dort habe ich dann auch das Interview mit LeLabo Gründer Fabrice Penot gelesen und war sofort hin und weg. 2006 haben er und Eddie Roschi beschlossen die Parfumwelt zu verändern und LeLabo in New York gegründet. Ganz unaufgeregt, ohne PR-Profis und Marketingstrategien, gehen die beiden an die Sache ran und haben nichts Geringeres im Sinn, als die ausstrahlungsstärksten und haftbarsten Parfumkompositionen zu entwickeln. Dabei legen sie großen Wert auf Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Tierschutz. Als überzeugte Veganer verzichten die beiden bei ihren Kreationen auf jegliche tierischen Inhaltsstoffe und natürlich auch Tierversuche. Gleiches fordern sie auch von ihren Lieferanten.

Das Ergebnis ihrer Arbeit sind ganz unglaublich verführerische Düfte. Ich habe mir zum Testen 5 verschiedene Proben schicken lassen. Die Parfums sind alle Unisex, wobei man aber schon anhand der tollen Beschreibung auf der Website erahnen kann, welche Düfte eher für Männer oder für Frauen interessant sind. Am besten haben mir persönlich die Düfte Rose 31 und Another 13 gefallen.


Nahezu unspektakulär und gerade deshalb so reizvoll kommt die Verpackung daher. Schlichte Glasflaschen mit naturweißen Etiketten, auf denen mit Schreibmaschinenschrift das Wichtigste vermerkt wird: Name des Duftes, Abfüllort und -datum sowie der Name des Duftträgers. Ja, sehr richtig, die Flasche wird personalisiert. Wenn man den Duft direkt in einer LeLabo Boutique kauft, wird die Flasche vor Ort frisch abgefüllt und entsprechend etikettiert.

Neben Parfum gibt es von LeLabo auch Kerzen, Duschgel, Waschmittel und vieles mehr.

Sonntag, 9. Dezember 2012

...durch veganen Gulasch mit Nudeln.

Mein Leibgericht als Kind: Gulasch mit Nudeln. Dabei war mir das Fleisch eigentlich immer relativ egal. Es ging mir immer um die Soße mit Nudeln. Meistens wurde immer gleich für 2 Tage gekocht. Ich bin dann sogar immer abends an den Kühlschrank gegangen und habe mir kalte Nudeln raus stibitzt und in die kalte Soße getunkt. Fand ich superlecker. Gulasch gibt's auch heute noch, aber nur noch in veganer Form. Schmeckt aber immer noch genauso gut wie früher.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 300 g Nudeln
  • 150 g Soja-Rinderfilet
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml veganer Rotwein
  • 4 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 3 Zwiebeln, in Ringe schneiden
  • 2 Knoblauchzehen, kein gehackt
  • 2 rote Paprikaschote, in Ringe geschnitten
  • 2 Tomaten, gehäutet und klein geschnitten
  • 3 EL Tomatenmark
  • 2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Senf
  • 1 TL getrockneten Majoran
  • 1/2 TL Kümmel
  • 1 EL Alsan (pflanzliche Butter)
  • Pfeffer und Salz

Soja-Rinderfilet in 1 Liter Gemüsebrühe 10 Minuten lang kochen, dann abgießen und etwas ausdrücken.

In einem großen Topf die Zwiebeln anbraten. Sobald die Zwiebeln leicht bräunen, Paprika, Knoblauch und Tomatenmark dazugeben. 2 Minuten unter Rühren braten, dann Soja-Rinderfilets und Tomaten zugeben und gut vermengen. Senf, Paprika, Cayennepfeffer, Kümmel und Majoran einrühren.  Nach 1 Minute mit Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Dann Gemüsebrühe dazu gießen, kurz aufkochen und dann ca. 15 Minuten bei kleiner Hitze ohne Deckel einkochen lassen. Zum Schluss kalte Alsan einrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Evtl. noch Tofutti Sour Supreme einrühren.

In der Zwischenzeit die Nudeln zubereiten und zu dem Gulasch servieren.



Freitag, 7. Dezember 2012

...mit dem 14ten Frage-Foto-Freitag.

Heute beantworte ich mal wieder 5 Fragen von Steffi. Wer auch gerne bei der Fotoaktion mitmachen möchte klinkt sich einfach hier ein.


1.) Warst du brav?




2.) Was wünschst du dir vom Weihnachtsmann?

Mehr so glückliche Kühe, Schweine, Gänse und Hühner wie auf Hof Butenland.



3.) Was hält dich warm?

Kuschelige Fäustlinge von Hemp HoodLamp.




4.) Ist wahr?

Nicht wirklich :o)


5.) Was war gut?

Gut ist extrem untertrieben. Florence war einfach unglaublich. Ich bin immer noch ganz verzaubert.



Dienstag, 4. Dezember 2012

...mit Tragbarem. Heute: Eine Tasche aus Papier.

Eigentlich wollten wir auf der VeganFach Messe in Essen gar nichts Großes kaufen, sondern nur Bummeln und uns durch die vielfältigen kulinarischen Angebote futtern. Dieser gute Vorsatz hielt nach Betreten der Ausstellungshalle für ca. 5 Minuten, bzw. für 10 Meter an. Das war nämlich genau die Entfernung zwischen Eingangstür und dem matt & nat Stand. Bisher zu geizig für eine neue Tasche, konnten wir bei dem Angebot von sagenhaften 50% Messerabatt leider nicht Nein sagen. Ergebnis: 2 neue tägliche Begleiter. Der Mann hat sich für das Modell "Kahn" entschieden.


Das Besondere an dieser Tasche ist, dass der Großteil aus behandeltem Karton besteht. Der Rest sind Kunstleder und Beschläge aus Antikkupfer. Bei der Herstellung der Taschen wird beim kanadischen Label grundsätzlich auf die Verwendung von tierischen Materialien verzichtet. Die Produkte sind hochwertig verarbeitet und die unterschiedlichsten Materialien kommen zum Einsatz. Das Innenleben der meisten Taschen ist mit samtweichem Kunstwildleder ausgekleidet und in verschiedene praktische Fächer unterteilt. 


Samstag, 1. Dezember 2012

...durch Zimt-Hefe-Kringel.

Der Tag war anstrengend. Ein Termin jagte den nächsten. Sogar das Mittagessen musste ausfallen. Aber jetzt ist Nachmittag und endlich Ruhe. Kochen ist heute Abend nicht, keine Lust. Vegane Currywurst mit Pommes aus dem Backofen werden reichen müssen. Aber vorher gibt's jetzt erst mal ne kleine feine Belohnung.

Vorausahnend, dass diese Belohnung heute nötig sein würde, habe ich vor dem letzten Termin noch schnell einen Hefeteig zusammengeschustert und abgedeckt in einem Topf neben die Heizung gestellt. Jetzt muss ich den Teig nur noch einmal kurz durchkneten, ausrollen, belegen, aufrollen, schneiden und in eine Backform legen. Dauert nur ne halbe Stunde, dann duftet es im ganzen Haus nach Zimt und Zucker.


Rezept für viele Kringel (Größe der Auflaufform: 34 x 24 cm)

Hefeteig
  • 500 g Weizenmehl
  • 125 ml Sojamilch
  • 80 g Alsan, Zimmertemperatur
  • 80 g Zucker
  • 1 Hefewürfel (frisch)
  • Prise Salz

Belag
  • brauner Zucker
  • 70 g Alsan, streichbar weich
  • 1 EL Zimt

Mehl, Zucker, Alsan und Salz in eine Schüssel geben. Sojamilch in einem Topf etwas erwärmen (nicht heiß werden lassen). Die Hälfte der Sojamilch in einer kleinen Schüssel mit Hefewürfel vermengen und so lange rühren, bis Hefe sich aufgelöst hat. Restliche Sojamilch hinzugeben und dann zusammen in die Schüssel mit dem Mehl geben. Alles verrühren und dann mit der Hand zu einem geschmeidigen Teig kneten (so lange kneten, bis der Teig nicht mehr an den Fingern kleben bleibt = ca. 5 Minuten). Teig in der Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und ca. 1 Std. an einem warmen Ort gehen lassen. Dann noch einmal kurz durchkneten und wieder 1/2 Std. gehen lassen.



Zucker mit Zimt in einer Schüssel mischen. Den Teig auf einem Backpapier ca. 3-5 mm dick rechteckig ausrollen. Gleichmäßig mit weicher Alsan bestreichen, anschließend mit Zucker-Zimt-Mischung bestreuen und leicht andrücken. Jetzt den Teig von der Längsseite her vorsichtig eng aufrollen. Mit einem scharfen Messer 2 cm breite Stücke schneiden und diese in eine gefettete Auflaufform eng aneinander reihen.

Bei 200° C auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen.



Donnerstag, 29. November 2012

...mit italienischer Brotsuppe.

Also es ist so: Ich hab mal vor ein paar Jahren eine italienische Brotsuppe gekocht. Der Mann wurde Fan. Fortan wünschte er sich die Suppe jede Woche. Seit dem gab es sie nie wieder.

Tja, so kann's gehen, wenn die 50% der Lebensgemeinschaft, die meistens kocht, das Gericht nicht mag. Grund genug für die anderen 50% bei jeder sich bietenden Gelegenheit, z. B. bei dem Wort Suppe, noch einmal das grausame Schicksal zu beklagen, nie wieder in den Genuss einer Brotsuppe zu kommen.

Steter Tropfen höhlt ja bekanntlich den Stein. Was soll's, dachte ich mir, dann probiere ich das halt noch mal. Diesmal aber mit anderem Brot und ein paar mehr Kniffen. Ha! Und was soll ich sagen? Gelungen. Es schmeckt echt lecker. Kommt ab sofort auf den regelmäßigen Speiseplan. Den Mann wird's freuen.


Rezept für 4 Personen
  • 800 g geschälte Dosentomaten, klein geschnitten, mit Saft
  • 600 ml Wasser
  • 500 g frische Tomaten
  • 300 g Baguette, in Würfel geschnitten (ca. 2x2 cm)
  • 6 EL Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen, in kleine Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 großer Bund Basilikum, fein geschnitten
  • 2 - 3 TL Agavendicksaft (oder braunen Zucker)
  • Pfeffer und Salz

Die 500 g frischen Tomaten vierteln und in einer Ofenform verteilen. 3 gewürfelte Knoblauchzehen, 2 EL Basilikum und 2 EL Olivenöl über die Tomaten geben. Mit Pfeffer und Salz würzen und bei 180°C auf der mittleren Schiene 20 Minuten rösten.

Die Hälfte der Brotwürfel in einer beschichteten Pfanne in 1 EL Olivenöl rund herum leicht anbräunen.

In der Zwischenzeit in einem großen Topf die restlichen 2 Knoblauchzehen und 1 EL Basilikum in 2 EL Olivenöl dünsten. Dosentomaten mit Saft in den Topf geben und Wasser zugießen. Aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen. Dann die Brotwürfel (geröstet und ungeröstet) sowie restliches Basilikum in die Suppe geben, 10 Minuten leicht köcheln und dabei immer wieder umrühren, bis das Brot sich fast aufgelöst hat.

Geröstete Tomaten und den ganzen Inhalt der Ofenform in einem Mixbecher mit dem Pürierstab zu feiner Creme pürieren (sodass keine Tomatenhaut mehr sichtbar ist) und zu der Suppe geben.

Mit Pfeffer, Salz und Agavendicksaft abschmecken. Zum Schluss noch 2 EL Olivenöl einrühren.


Dienstag, 27. November 2012

...und freut sich über Frau Fuchs.

Heute gibt's nur mal eben einen kleinen Freudepost über das neue hübsche Kleidungsstück. Ein Geschenk. Ein Fuchs. Eine schöne Überraschung. Danke.

Label: armedangels

Samstag, 24. November 2012

...mit Tragbarem. Heute: Gürtel aus Kork.

Sustainability is not a crime!

Dieses Statement steht auf einem T-Shirt des Labels bleed geschrieben und es klingt fast so wie ein Leitfaden.

bleed ist ein noch relativ junges Streetwear Modelabel aus Deutschland, das für die Herstellung seiner Produkte nur umweltfreundliche Materialien wie z. B. Baumwolle, Bambus, Hanf und Soja aus ökologischem Anbau verwendet. Auch recycelte Materialien wie Polyester aus PET-Flaschen kommen zu Einsatz. Oder Kork, wie hier bei diesen hübschen Gürteln:





Mittwoch, 21. November 2012

...durch Risotto mit Pilzen.

Keine Angst, Risotto ist ganz leicht. Es erfordert halt nur ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit. Der Rest ist ein Kinderspiel.

Risotto ist im Grunde sehr vielfältig, trotzdem stehen bei mir immer nur 2 verschiedene Zubereitungsarten auf dem Speiseplan: entweder mit Fenchel und Chili oder jetzt im Herbst mit frischen Pilzen.

Ich konnte mir früher nicht vorstellen, ein Risotto ohne Parmesankäse zuzubereiten. Aber tatsächlich war es damals immer relativ egal, welche weitere Zutat man zu dem Reis gegeben hat. Am Ende hat der Parmesan dann doch immer alles übertüncht. Heute ist daher der Reisbegleiter umso wichtiger. Hier kommt der Geschmack her und die Risotti schmecken dadurch sehr unterschiedlich. Cremig und leicht käsig wird's trotzdem durch die Hefeflocken und das Cashewmus. Aber die sind beide jetzt eher unterstützend und nicht überlagernd.



Rezept für 2 - 3 Personen
  • 250 g Risotto Reis
  • 500 g Pilze (hier: Champignons und Kräuterseitlinge)
  • 125 ml veganer Weißwein
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 l Gemüsebrühe, heiß
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 EL Alsan (Pflanzenmargerine mit 80% Fettgehalt)
  • 1 EL Cashewmus
  • 1 EL Hefeflocken
  • 2 EL frische Petersilie, gehackt
  • Salz und schwarzer Pfeffer

In einem kleinen Topf Gemüsebrühe einmal aufkochen lassen und dann mit geschlossenem Deckel auf kleiner Stufe heiß halten.

3 EL Olivenöl in einem großen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. 300 g Pilze in grobe Stücke schneiden und zusammen mit Zwiebel und Knoblauch in dem Topf andünsten. Nach ca. 3 Minuten den Reis dazugeben und unter Rühren ca. 2 Minuten weiterdünsten, bis Reis glasig ist. Mit Weißwein ablöschen und rühren bis der Wein aufgesogen ist. Jetzt 1 große Suppenkelle Gemüsebrühe zugeben und gut unterrühren. Ab jetzt muss man nicht ständig Rühren, sondern es reicht einmal pro Minuten, damit der Reis nicht anbackt. Sobald die Flüssigkeit fast aufgesogen ist, erneut 1 Kelle Brühe zugeben. Diesen Vorgang ca. 20 Minuten lang wiederholen, bis der Reis gar ist. Reis sollte weich, aber noch etwas bissfest sein.

Zeitpunkt an dem wieder eine Kelle Brühe zugegeben wird.
Topf von der Herdplatte nehmen, noch mal 1 Kelle Brühe hinzugeben und zusammen mit Alsan, Cashewmus und Hefeflocken cremig rühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Petersilie dazugeben, Deckel drauf und 1-2 Minuten ruhen lassen.

Zwischenzeitlich restlichen Pilze halbieren und in einer beschichteten Pfanne in 2 EL Olivenöl scharf anbraten, bis sie goldbraun sind. Mit Pfeffer und Salz würzen. Zusammen mit Risotto servieren.


Sonntag, 18. November 2012

... mit Erdnussbutterkeksen.

Es soll ja Leute geben, die backen Kekse nur zur Weihnachtszeit. Das bemerkt man spätestens dann, wenn man versucht, in der restlichen Zeit des Jahres eine schöne neue Ausstechform im einschlägigen Handel zu bekommen. Ein relativ hoffnungsloses Unterfangen. 

Aktuell sind die Geschäfte aber voll mit lauter Backzubehör. Schöne neue und technisch überzeugende Küchenutensilien ziehen mich magisch an und ich habe mittlerweile eine ganze Schublade gefüllt mit unterschiedlichen Ausstechformen. Tatsächlich benutze ich diese Formen aber nur relativ selten und eigentlich dann auch immer nur ein und dieselbe: die Form einer Toastbrotscheibe. 

Aber auch für die bin ich oft zu faul. Meistens forme ich nur kleine Kugeln aus dem Teig und drücke sie flach. Dadurch sehen die Kekse nachher alle unterschiedlich aus. Freiheit und Individualität für den Keks sozusagen. Bei diesen charakterstarken Erdnussbutterkeksen klappt das mit der Ausstechform eh nicht, da der Teig eher fluffig ist. 



Rezept für viele Kekse:

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Salz
  • 225 g Erdnussbutter mit Erdnussstückchen
  • 75 g Tahin
  • 2 TL Vanilleextrakt oder -pulver
  • 125 ml Ahornsirup
  • 80 ml Speiseöl (geschmacksneutral)
Backofen auf 175°C vorheizen.

In einer Schüssel das Mehl, Natron und Salz vermengen. In einer zweiten Schüssel restlichen Zutaten gut vermischen. Dann die Inhalte beider Schüsseln kurz miteinander vermengen. Am besten geht das mit einem großen Löffel. Darauf achten, dass der Teig nicht zu lange bearbeitet wird. Sobald alles vermischt ist, Teig in esslöffelgroßen Mengen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech portionieren. 2 bis 3 cm Abstand zwischen den Portionen lassen und jeweils etwas flach drücken.
Ca. 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nicht wundern, die Kekse werden erst fest, wenn sie etwas abgekühlt sind.


Samstag, 17. November 2012

...mit Lieblingskuchen.

Anlässlich des heutigen "Lieblings"-Mottos von HuPiLa, muss ich meine französischen Freunde noch mal vor die Kamera zerren. Bis sie bei mir fertig in der Küche standen, hätte ich nicht gedacht, dass ich mich verlieben würde. Mein Zitronenkuchen wird sich wohl zukünftig mit Platz 2 zufriedengeben müssen.


Dienstag, 13. November 2012

...mit Auberginen-Curry.

Currys können in Sachen Zutaten wahnsinnig kompliziert sein. Je mehr Zutaten ein Gericht hat, desto geringer die Chance, dass ich es koche.

Meine Prioritäten beim Kochen: 1. Es muss lecker sein; 2. Es sollte gesund sein; 3. Es muss möglichst wenig Aufwand machen.

Im Grunde braucht ein leckeres Curry nur frisches Gemüse, Kokosmilch und eine gute Currypaste.


Rezept für 3 - 4 Personen
  • 6 EL Olivenöl
  • 4 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 Auberginen, in Würfel geschnitten
  • 2 Zucchini, in Scheiben geschnitten
  • 1 rote Paprika, in Würfel geschnitten
  • 2 EL rote Currypaste
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1/2 Bund frischer Koriander, gehackt

4 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und Auberginen darin ein paar Minuten braun anbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

In einem großen Topf Frühlingszwiebeln und Knoblauch in 2 EL Öl andünsten. Paprika und Zucchini dazugeben. Nach 2 Minuten Currypaste einrühren und kurz anbraten. Kokosmilch dazugeben und einmal aufkochen. Auberginen in den Topf geben und 2 Minuten köcheln lassen.

Mit Koriander zu Basmati-Reis servieren.


Sonntag, 11. November 2012

...durch den Besuch auf der VeganFach Messe.

Gestern fand im SANAA-Gebäude (Zeche Zollverein) in Essen die VeganFach Messe statt. Messen, die sich speziell mit dem Thema vegan oder vegetarisch auseinandersetzen, gibt es noch nicht allzu lange. Trotzdem ist der Besucheransturm enorm. Es scheint also durchaus großen Bedarf zu geben.

Nachdem ich es dieses Jahr nicht geschafft habe die VeggieWorld in Düsseldorf zu besuchen, war der Besuch der VeganFach quasi ein Pflichttermin. Nach dem Frühstück ging's dann gestern also los Richtung Ruhrpott. Das Timing war perfekt. Als wir gegen 13 Uhr dort ankamen, war glücklicherweise die Wartepython am Einlass bereits zu einem Wartewürmchen geschrumpft.


Nach kurzer Orientierung im Gebäude mussten wir dann allerdings feststellen, dass sich die Python lediglich nach innen verlagert hatte, um sich nun quer durch die Hälfte der unteren Etage zu schlängeln und auf ihre Fütterung am Dönerstand zu warteten. Schade für den Mann, der sich auf der kompletten Fahrt nach Essen einen veganen Döner erträumt hatte. Aber stundenlanges Anstehen stand nicht auf unserer To-do-Liste. Stattdessen haben wir uns dann, alternativ wie wir sind, für den HotDog-Stand entschieden, der immerhin nur von einer ausgewachsenen Warteschlange belauert wurde. Eine gute Wahl, denn der Classic HotDog mit eingelegter Gurke, Ketchup, Senf und gerösteten Zwiebeln war sehr schmackhaft.



Zum Nachtisch gab es noch leckerstes Kürbiskern- und Zartbittereis von bruna eis.


Neben vielen Ausstellern gab es auch Vorträge im Seminarraum und eine Kunstausstellung mit Werken zum Thema. Insgesamt muss ich sagen, dass es für uns dort wenig Neues zu entdecken gab und wir einige Hersteller/Aussteller vermisst haben. Trotzdem war es interessant zu sehen, wie groß der Zulauf und wie unterschiedlich das Publikum war. Außerdem haben wir die sehr günstigen Messepreise genutzt und so ein paar Schnäppchen gemacht. Dazu zählen u. a. traumhafte Taschen von Matt & Nat. Die sind allerdings einen gesonderten Post wert.




Richtig gefreut haben wir uns, Karin und Jan von Hof Butenland wieder zu sehen. Mittlerweile ist es fast 1 Jahr her, dass wir dort waren. Es war schön die Gelegenheit nutzen zu können, um ein bisschen miteinander zu plaudern.



Eigentlich hatte ich vor, zum Schluss noch ein Stück Torte von VeganWondercake mitzunehmen. Aber als wir dann gegen 16 Uhr aufbrechen wollten, waren die Torten und Törtchen leider alle schon ausverkauft. Schade. Trotzdem war's ein wirklich schöner und interessanter Nachmittag.



Mittwoch, 7. November 2012

...durch Brotpudding mit Himbeeren.

...oder auch: Brötchen mit Himbeermarmelade 2.0

Ich mag keinen Pudding. Die Konsistenz in Kombination mit der Temperatur ist das Problem. Kalt und glibbelig kann ich nicht so gut haben. Sobald das Ganze aber erhitzt wird, sieht die Sache schon anders aus. Noch besser wird's, wenn es sich dabei um den vielseitigen Bread and Butter Pudding handelt. Ein englischer Klassiker, der ganz ausgezeichnet auch ohne den Einsatz von Eiern gelingt und schmeckt.

Das mit den Eiern in fast jedem Backwerk hat sich mir eh noch nie so ganz erschlossen. Eher durch Zufall (ich hatte schlichtweg keine Eier in Haus) habe ich schon vor ein paar Jahren für mich entdeckt, dass fast alle Backrezepte, in denen 1 oder maximal 2 Eier verwendet werden sollen, diese überhaupt gar nicht brauchen. Der Teig funktioniert auch ohne.

Keine Ahnung, wie es dazu gekommen ist, ständig Eier dem Backteig zuzufügen. Vermutlich reine Gewohnheit. Vielleicht auch ein Überbleibsel der Wohlstandsgesellschaft, in der man sich endlich vieles mehr leisten konnte als in den Nachkriegsjahren. Interessanterweise sind nämlich die Backrezepte, die ich von meiner Oma kenne, mit wesentlich weniger Zutaten gespickt, u. a. auch meistens ohne Eier. Die waren wie vieles andere früher Mangelware.


Rezept für 1 Überbackschale (Ø 14 cm)
  • 1 Brötchen (halbiert) oder 2 dicke Scheiben Weißbrot vom Vortag
  • 2 TL Alsan (oder andere Pflanzenmargarine mit hohem Fettgehalt)
  • 60 g tiefgekühlte Himbeeren (ungezuckert)
  • 2 - 3 EL braunen Zucker
  • 200 ml Mandelmilch
  • 1 1/2 TL Pfeilwurzelstärke


Die Brotscheiben mit Alsan bestreichen und in kleine Würfel schneiden. Mit der Hälfte der Brotwürfel den Boden der Form bedecken. Darauf die Himbeeren verteilen und mit 1 EL Zucker bestreuen. Restliche Brotwürfel mit der gebutterten Seite nach oben auf den Himbeeren verteilen.

Pfeilwurzelstärke mit 3 EL Mandelmilch verrühren, dann zur restlichen Mandelmilch geben und gut verrühren. Mischung in die Schüssel gießen und alles mit 1 - 2 EL Zucker bestreuen.

Bei 200° C auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.