Sonntag, 24. Juni 2012

...mit Salbei-Tomateneintopf.


Ich war mal in der Toskana. Oktober 1990. Ähm, ja, zugegeben, das ist schon ne Weile her. Aaaber, ich erinnere mich noch gut. Vor allem an das Essen. Ja, die Landschaft ist auch ganz hübsch. Aber das Essen! Zeichnen und essen. Das waren die beiden Hauptbeschäftigungen während unserer Kunst-LK-Abschlussfahrt. Mit Staffelei, Malhocker und Aquarellkasten schwer beladen, sah man uns tagsüber, auf der Suche nach attraktiven Motiven, durch das kleine Dorf wandern. Sehr zur Belustigung der wenigen Dorfbewohner. Abends wurden wir dann von der Herbergsmutter mit bester regionaler Hausmannskost versorgt, immer mit Gemüse und Kräutern aus dem eigenen Garten hinterm Haus. Ich erinnere mich, dass sie immer nur sehr wenig Zutaten benutzte. Einige der Gerichte habe ich dann später versucht, aus der Erinnerung nach zu kochen. Dieser Eintopf, der damals mein erster Kontakt mit frischem Salbei war, erinnert mich bis heute an San Vivaldo.

Zutaten für 2 - 3 Personen:
  • 2 kleine Dosen weiße Riesenbohnen (je ca. 250 g Abtropfgewicht)
  • 500 g saftige Tomaten, gehäutet (oder 2 kleine Dosen geschälte Tomaten)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 5 - 10 große frische Salbeiblätter (je nach Geschmack auch gerne mehr)
  • 2 - 3 Knoblauchzehen
  • 5 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die gehackten Salbeiblätter und den zerdrücktem Knoblauch andünsten. Tomaten klein würfeln und mit abgetropfte Bohnen in den Topf geben. Mit geschlossenem Deckel 15 Minuten bei geringer Hitze gerade so köcheln lassen. Gemüsebrühe zugeben, kurz aufkochen und weitere 15 Minuten ohne Deckel bei geringer Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

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