Sonntag, 1. Juli 2012

...mit Pfirsich-Tarte.

Ich mag einfache Rezepte. Diese Tarte ist so was wie meine Geheimwaffe. Ist schnell zusammengezimmert und obsttechnisch sehr flexibel. Wichtig ist nur, dass das Obst nicht zu viel Feuchtigkeit hat. Himbeeren oder Brombeeren sind nicht so ideal. Das glaube ich zumindest. Ausprobiert habe ich es aber noch nicht. Ich nehme wahlweise Äpfel, Birnen oder Pflaumen. Manchmal gebe ich noch, je nach Obst und Geschmack, gehackte Walnüsse, Mandeln oder wie hier bei den Pfirsichen, Kokosraspel hinzu. Sehr lecker schmeckt dazu übrigens kalte Hafer Cuisine von OATLY oder Reis-Schlagcreme von Soyatoo!  


Teig:
  • 160 g Weizenmehl
  • 85 g kalte Alsan (Pflanzenmargarine), in kleine Würfel geschnitten 
  • 75 g Marzipanrohmasse, grob geraspelt
  • 1 EL Sojamehl
  • 3 EL Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Salz

In einer Schüssel Weizenmehl, Alsan, Marzipan, Zucker und Salz vermengen. Sojamehl mit 3 EL Wasser anrühren und dazugeben. Alle Zutaten schnell mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Schüssel abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Belag:
  • 1 Tarteform (ø ca. 25 cm), gefettet
  • 500 g Pfirsiche, in dünne Scheiben geschnitten
  • 4 EL Kokosraspel
  • 3 EL brauner Zucker 

Den Boden der Tarteform mit Zucker ausstreuen und unter dem Grill im Backofen karamellisieren lassen. Der Zucker verbrennt schnell, also besser dabei bleiben und kontrollieren. Form aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Pfirsiche auf dem karamellisierten Zucker gleichmäßig verteilen. Kokosraspel über die Früchte streuen.

Den kalten Teig etwas größer als die Tarteform ausrollen und als Deckel auf die Früchte legen. Den überstehenden Teig vorsichtig seitlich, zwischen Pfirsich und Formrand, in die Form drücken.  

Tarte auf der mittleren Schiene, im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen, bis der Teig leicht gebräunt ist. Dann aus dem Ofen nehmen, 2 - 3 Minuten abkühlen lassen und noch warm auf einen großen Teller (größer als die Tarteform) stürzen.

1 Kommentar:

  1. Liebe Frau Schmoeth,
    das sehe ich ja jetzt erst, was für eine Sünde. Da hat man schon beim Anblick des Bildes eine intensive Vorstellung davon, wie lecker es in natura sein mag.
    Liebste Grüße und gute Nacht von Nina

    AntwortenLöschen