1.) Etwas an deinem Arbeitsplatz?
2.) Was gibt's/ gab's zum Halbfinale?
4.) Neu?
5.) Alt, aber trotzdem noch toll?
Es gibt wenig, dass mich so sehr aufregt, wie fremde
Menschen, die einem räumlich zu nah auf die Pelle rücken. Was ist bloß los mit
den Leuten?
Ich war mal in der Toskana. Oktober 1990. Ähm, ja, zugegeben, das ist schon ne Weile her. Aaaber, ich erinnere mich noch gut. Vor allem an das Essen. Ja, die Landschaft ist auch ganz hübsch. Aber das Essen! Zeichnen und essen. Das waren die beiden Hauptbeschäftigungen während unserer Kunst-LK-Abschlussfahrt. Mit Staffelei, Malhocker und Aquarellkasten schwer beladen, sah man uns tagsüber, auf der Suche nach attraktiven Motiven, durch das kleine Dorf wandern. Sehr zur Belustigung der wenigen Dorfbewohner. Abends wurden wir dann von der Herbergsmutter mit bester regionaler Hausmannskost versorgt, immer mit Gemüse und Kräutern aus dem eigenen Garten hinterm Haus. Ich erinnere mich, dass sie immer nur sehr wenig Zutaten benutzte. Einige der Gerichte habe ich dann später versucht, aus der Erinnerung nach zu kochen. Dieser Eintopf, der damals mein erster Kontakt mit frischem Salbei war, erinnert mich bis heute an San Vivaldo.
Über meine Patenkuh Alma. Ich frage mich, wie es ihr wohl geht. Ob sie sich mittlerweile gut eingelebt hat, in ihrem neuen zu Hause, im Kuhaltersheim auf Hof Butenland? Alma kannte bis zu ihrer Ankunft Anfang Juni kein Tageslicht. Auch Gras war ihr fremd. Sie war vorher noch nie auf einer Weide, sondern überwiegend angebunden. Ich wünsche mir, dass sie sich von den Strapazen der letzten 5 Jahre (davon 2 J. im Tierversuch) erholen wird und ihre Freiheit bald genießen kann. 