Dienstag, 31. Juli 2012

...durch rote Pumps.

Um das Bild der Müsli essenden, Gesundheitslatschen tragenden Veganerin ein wenig zu entkräften, hier der Beweis: Ich trage auch schickes veganes Mädchenschuhwerk.

Den Tipp für dieses feine Paar habe ich von Veganista, dem tollen Fashion-Blog von Franziska Schmid. Die Marke hinter dem Schuh ist Beyond Skin aus England. Wieder mal die Engländer. In Sachen vegan ganz weit vorne. Beyond Skin produziert ausschließlich lederfreie Schuhe und Accessoires.


"Fret not!" 
Gemäß dem Motto des Labels gibt es hier auch tatsächlich nichts, um das man sich Sorgen machen müsste. Konsequent wird bei der Herstellung auf jegliche Art von Ausbeutung von Tier, Natur und Mensch verzichtet. Die Verarbeitung der Schuhe ist erstklassig. Auch bei der Verpackung wird auf Nachhaltigkeit geachtet. Bequem sind sie obendrein. Gefällt mir.




Sonntag, 29. Juli 2012

...durch selbst geröstetes Müsli.

Müsli hat meistens immer irgendwas, das ich nicht mag. Oft sind Rosinen drin und es ist mit Honig gesüßt. Wenn nicht mit Honig, dann aber sicher mit Rosinen oder umgekehrt. Gefällt mir nicht. Sich bei jeder Verpackung erst einmal durch die rückseitigen Inhaltsangaben zu kämpfen, nervt. Als ich dann vor Kurzem das erste Mal selbst geröstetes Müsli in einem Café gefrühstückt habe, war ich so begeistert, dass ich beschlossen habe, ab sofort mein Müsli selber zu machen. 

Tatsächlich sind seither schon einige Wochen vergangen. Um nicht das gängige Bild des Müsliveganers zu fördern, haben ich das Rezept bewusst nicht schon am Anfang meines Blogs gepostet. Aber, was soll ich sagen? Jetzt ist es raus: Auch ich bin ein Müsli essender Veganer.


Zutaten für eine mittelgroße Vorratsdose

* Die Zutaten sind tatsächlich nur eine grobe Richtlinie. Probiert einfach selber aus, was Euch schmeckt.

300 g grobe Haferflocken
50 g Kokosflocken
40 g Mandelsplitter
30 g Sonnenblumenkerne
20 g Leinsamen
15 g Sesam
1 TL gemahlener Zimt
60 g brauner Zucker
70 ml Agavendicksaft

Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen und dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Im Ofen auf der mittleren Schiene ca. 30 - 40 Minuten bei 150° C rösten. Zwischendurch ein bis zwei Mal "wenden", damit es von allen Seiten leicht braun wird.

Kleiner Tipp:
Packt die Vorratsdose besser in den Schrank - also außer Sichtweite. Falls nicht, ist das Müsli schneller weg, als geplant.

Freitag, 27. Juli 2012

...mit veganer Wimperntusche.

Wir fliegen durchs Weltall, rasen in Blechbüchsen mit 100 Stundenkilometern von einem Ort zum anderen, unterhalten uns in Echtzeit, -bild und -ton mit Tante Wilma aus Neuseeland, haben virtuelle Freunde, ... und scheitern an funktionstüchtiger veganer Wimperntusche?

Das ist zumindest der Eindruck, der entsteht, nachdem man die bisher auf dem Markt befindlichen Produkte durchgetestet und sich mit Waschbär-Optik in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht hat.

Dass das Ganze nicht wirklich ein Buch mit sieben Siegeln ist, beweist nun LUSH mit EYES RIGHT. Die Mascara ist Teil der neuen Dekokosmetiklinie. Neben der umweltfreundlichen Verpackung (der Behälter ist aus Glas), fällt vor allem die sehr kurze Bürste auf. In der Handhabung etwas gewöhnungsbedürftig, aber hat man den Dreh einmal raus, klappt das Auftragen sehr gut. Für den Dramaeffekt muss man mehrfach tuschen, aber sie hält den ganzen Tag und krümelt nicht. Auch bei dem aktuellen Wetter verschmiert nix und es gibt keine Schatten unter den Augen.

Ich bin begeistert.
  

Mittwoch, 25. Juli 2012

...mit veganem Eis aus dem Supermarkt.

"Ach, Du armes veganes Ding, kannst ja jetzt bei dem Wetter gar kein Eis mehr essen."

Pah! Da lach ich doch drüber.

Oder öffne, müde lächelnd und mit einer lässigen Handbewegung, das Gefrierfach unserers Kühlschranks. Neben der Tatsache, dass ich es mir auch selber machen könnte, bietet der Supermarkt um die Ecke (EDEKA) mittlerweile eine reiche Auswahl an köstlichsten veganen Eissorten. Gut für Faulinskis wie mich.

Laut Wetterbericht soll's ja so schick warm wie heute erst mal bleiben. Dies nur als Rechtfertigung dafür, dass ich gestern gleich 2 Liter Eis eingekauft habe. Nur so zur Sicherheit. Man weiß ja nie.


NaturICE aus Mandelmilch, Valsoia aus Sojamilch und Lupinesse aus Süßlupine


Montag, 23. Juli 2012

...durch die Geschichte von Fiete und Freundin B.

Das ist Fiete.

Eine der Fragen des vorletzten Frage-Foto-Freitags lautete: Was hast Du Dich getraut? Meine Antwort: Ein Besuch im Tierheim. Ich war mit Freundin B. dort, die sich nach einem neuen Familienmitglied umgeschaut hat. Der Besuch war für uns beide nicht leicht. Mit dem Bewusstsein, nicht alle mitnehmen zu können, sind wir schweren Herzens von dort wieder weggefahren. Besonders traurig war es dann später noch für B., als sie erfuhr, dass der Hund, der hätte in Frage kommen können, nach 3 Jahren Tierheimaufenthalt nun doch bereits vermittelt worden war. Eigentlich ja toll für den Hund, aber B. war enttäuscht.

Fest entschlossen hat sich B. dann aber weiter tapfer in Tierheimen der Umgebung umgeschaut. Und sie hatte dabei eine sehr genaue Vorstellung, wie der für sie passende Hund aussehen sollte. Entsprechend skeptisch war sie dann, als eine Mitarbeiterin des Heims ihr von einem Neuankömmling auf der Pflegestelle berichtete, der in etwa das Gegenteil von dem war, was sie sich vorstellte. Was genau sie dazu bewogen hat, trotzdem hinzufahren und sich den Hund aus der Nähe anzuschauen, ist schwer zu sagen. Aber sie hat es getan. B. fährt also da hin. Klingelt. Die Dame der Pflegestelle macht die Tür auf. Der Hund steht erst daneben, sieht meine Freundin B. und rennt sofort weg.

Als B. mir am Telefon davon erzählt, weiß ich sofort: Das war der Zeitpunkt, in dem es bei ihr "klick" gemacht hat. Das war der Zeitpunkt, in dem sie sich in Fiete verliebt hat.

Damals hieß Fiete noch Jonny und hatte eine ziemliche Odyssee hinter sich. Er ist ca. 3 Jahre alt und seine ganze Vorgeschichte ist nicht bekannt. Aber irgendwann landete er als Straßenhund in der Türkei. Wurde eingefangen und dort in ein eher heruntergekommenes Tierheim verfrachtet. Aufgrund seines sanften, eher schüchternen Charakters, entspricht er leider so gar nicht dem, was in der Türkei bei der Hundevermittlung gefragt ist. Damit sanken seine Vermittlungschancen gegen Null. Das Schicksal, welches diese nicht vermittelbaren Hunde meist erwartet, kann sich jeder selber denken. Zum Glück wurde ein deutscher Tierschutzverein auf Fiete aufmerksam und hat ihn nach Deutschland geholt. Nach dem Transport ist er dann zunächst bei der Pflegestelle in Köln untergekommen.


Fiete ist sehr vorsichtig, zurückhaltend und im Moment noch sehr ängstlich. Man sieht ihm die Unsicherheit an. Er muß seinen Platz auf dieser Welt erst finden.


Sehr langsam nähern sich B. und Fiete an. Sie sind erst seit ein paar Tagen zusammen, müssen sich noch kennenlernen und aneinander gewöhnen.


Aber man spürt auch, dass er gerne Vertrauen fassen möchte. Dass er hofft, jetzt endlich angekommen zu sein. Fiete weiß noch nicht, was ich weiß. Er kennt meine Freundin B. ja auch noch nicht so gut wie ich. Würde er sie kennen, dann wüsste er, dass er endlich zu Hause ist.

Samstag, 21. Juli 2012

...mit Miso-Nudelsuppe.

Strömender Regen. Toll!

Das ist doch super. Besser als in Sioux Falls/South Dakota. Da ist es seit zwei Monaten so heiß, dass man sich kaum bewegen kann. Ein Freund lebt dort und hat mir erst gestern geschrieben, dass er gerne tauschen würde. Wettertechnisch scheint uns irgendwie das gute Mittelmaß abhanden gekommen zu sein.

Man muss das ganz positiv sehen: Die Flora gedeiht prächtig. Man spart viel Zeit, da man nicht jeden Abend gießen muss. Geld spart man auch, da die komplette Frühjahr-Übergangsklamotte weiterhin zum Einsatz kommt. Endlich Zeit ein Buch zu lesen. Die Bude könnte ja auch mal wieder aufgeräumt werden. Und zum Aufwärmen zwischendurch gibt's ne leckere Suppe.



Rezept für 4 Personen:

  • 150 g Udon- oder Soba-Nudeln
  • 2 l Wasser
  • 8 Shiitake-Pilze (getrocknet)
  • 1/ 2 Chilischote, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Stück Ingwer, gerieben (1 EL)
  • 1 Stange Zitronengras, fein gehackt
  • 1/2 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 150 g grüne Bohnen (TK)
  • 1 Zucchini, in Streifen geschnitten 
  • 3 - 4 EL Misopaste
  • 1 EL Sojasoße
  • 2 TL Sesamöl
  • 1/2 bis 1 EL Zitronensaft (nach Geschmack)
  • 1/2 Bund Koriander, gehackt

Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abgießen und mit kaltem Wasser abspülen.

Die getrockneten Pilze und Zitronengras im Topf mit dem Wasser zum Kochen bringen. Chili, Knoblauch, Ingwer, Lauch, grüne Bohnen und Zucchini dazugeben. Wenige Minuten köcheln lassen, bis die Bohnen gar sind. Dann den Herd ausstellen.

Eine Tasse Flüssigkeit aus dem Topf nehmen und darin die Misopaste einrühren. Das geht in einer kleinen Tasse besser als im großen Topf. Wenn sich die Paste aufgelöst hat, wieder zurück in den großen Topf damit.

Sojasoße, Zitronensaft, Sesamöl und die Nudeln dazugeben. Noch einmal leicht erhitzen, aber nicht mehr kochen.

Mit frisch gehacktem Koriander servieren.


Mittwoch, 18. Juli 2012

...durch Cappuccino im Café goldbraun.


Das leckerste aushäusige Kaffeegetränk in Bonn gibt es meiner Meinung nach im goldbraun an der Uni (Am Hof). Der Sojamilchschaum ist ein Traum, fast schon sahnig. Ein echtes Highlight ist die Zuckerbar. Um Müll zu reduzieren, gibt es hier keine Zuckertütchen mehr, sondern stattdessen eine Auswahl verschiedener Sorten im Glas. Mein Tipp: der ganz dunkle Muscovado. Unraffinierter brauner Rohrzucker, der lecker nach Karamell und Malz schmeckt. Perfekt für Espresso.

Neben Kaffee aus der ortsansässigen Kaffeerösterei einbrand, werden hier auch diverse kulinarische Kleinigkeiten angeboten. Leider ist nur sehr selten etwas Veganes dabei. Aber durch reges bis penetrantes Nachfragen meinerseits, wird sich das hoffentlich noch ändern. Wenn man mir nicht, aufgrund der Nerverei, schon vorzeitig Hausverbot erteilt ...


Seit Kurzem gibt es auch die Möglichkeit direkt in der hauseigenen Konditorei in der Thomas-Mann-Straße einen leckeren Sojamilchkaffee zu schlürfen. Vor Ort gibt es zwar nicht sehr viel Platz, aber dafür viel Atmosphäre. Man sitzt quasi mitten in der Konditorei. Auch von hier gibt's in Sachen vegane Leckereien noch nichts Handfestes zu vermelden, aber ich bin dran und geh denen gehörig auf die Nerven. Sobald sich hier Positives vermelden lässt, gibt's dazu auch einen eigenen Beitrag mit Fotos.

Samstag, 14. Juli 2012

...mit Zitronenkuchen.

Zitrusgeschmack ist was ganz Feines. Nichts schmeckt für mich so sehr nach Sommer und Sonne wie Zitroniges. Am liebsten hübsch verpackt mit ein bisschen Zucker und Mehl. Heute hatte sich außerdem lieber Besuch angekündigt. Die perfekte Gelegenheit, einen leckeren Zitronenkuchen zu backen. Man kann das ganze Kuchenzeugs ja auch nicht immer alleine essen.

Ich kann unbedingt versprechen: Nach einem Stück ist einem schon ein klein wenig sommerlicher. Vielleicht braucht man auch zwei oder drei Stücke. Bei den Wetterverhältnissen kann man im Grunde gar nicht genug davon essen. Sommer im Geiste (bzw. auf der Hüfte), sozusagen.




Rezept für eine Springform (ø 23 cm)
  • 230 g Mehl
  • 170 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Sojamehl
  • 1/4 TL Salz
  • 175 g Alsan (Zimmertemperatur)
  • 150 ml Sojamilch
  • 2 EL Wasser (Zimmertemperatur)
  • 1 TL Zitronenaroma
  • Saft 1 Zitrone
  • Schale von 2 Zitronen

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und Ränder einfetten.

Erst die trockenen Zutaten mischen. Dann Alsan und die restlichen Zutaten mit dem Handmixer unterrühren. Teig in die Form füllen und auf mittlerer Schiene bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 40 Minuten backen.

Kuchen auf Gitter ganz auskühlen lassen und dann ggfl. mit Zuckerguss und Früchten dekorieren.


Freitag, 13. Juli 2012

...mit dem 4ten Frage-Foto-Freitag.


Steffi von Ohhh...Mhhh... fragt und ich antworte:


1.) Etwas, das Du immer machst?

Abends einschlafen nach nur zwei Seiten.



2.) Wer hilft Dir beim gut aussehen?

Die tollen Produkte von i+m Naturkosmetik aus Berlin. Im Moment sind das Reinigungsgel und die Gesichtslotion aus der Reihe Phyto-Balance meine täglichen Begleiter.



3.) Höhepunkt der Woche?

Höher hinaus hab ich es diese Woche nicht geschafft.



4.) Was hast Du Dich getraut?


Der Besuch im Tierheim Albert Schweitzer. Eine Freundin möchte gerne einem Hund aus dem Heim ein neues Zuhause zu schenken und hat mich gebeten, sie dorthin zu begleiten. Unserer Freundschaft willen bin ich, trotz meiner Furcht davor, mitgegangen. Und es war genauso schrecklich, wie ich es befürchtet hatte. Das erfahrene Unglück spricht fast jedem Tier aus den Augen. Ohne Tränen ging's nicht, aber ich bin trotzdem froh, dass ich mich überwunden habe. Das Bewusstsein, nicht alle sofort mitnehmen zu können, macht einen ganz verrückt.


5.) Was machst Du Samstagabend?

Meinen Wochenendgast Tobi bewirten und unterhalten.




Mittwoch, 11. Juli 2012

...durch Ananas-Smoothie mit frischer Minze.

Tja, da staunen die beiden nicht schlecht. So was hätten Billy und Dusty wohl auch ganz gern.


Ich bin relativ faul, was den regelmäßigen Verzehr von Obst angeht. Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Schöne Idee, wenn man bereits in Rente oder aufgrund eines Lottogewinns auf der Suche nach Zeitvertreib ist. Nee, hier muss eindeutig Zeit gespart werden. Also, alles frisch rein in den Mixer und gut is.

Hier mein absoluter Favorit unter den Fast-Food-Fruchtportionen:
  • 1/2 Ananas
  • 1/2 Banane
  • 100 - 200 ml Fruchsaft (z.B. Multi-Vitaminsaft)
  • ordentlich Minze, ich nehme meist 1 Bund 
  • 4 Eiswürfel
Früchte grob zerkleinern, Minzblätter abzupfen und dann mit allen anderen Zutaten im Mixer pürieren. Die Menge reicht für 2 große Gläser.

Sonntag, 8. Juli 2012

...mit O-Rens Geschnetzeltem.


Auf in den Osten! Nee, nicht nach Mecklenburg Vorpommern. Da ist es bestimmt auch sehr schön, aber ich meine viel mehr Osten. Bis an das Ende der eurasischen Kontinentalplatte, in das Land der aufgehenden Sonne. Hab das gerade mal gegoogelt: So richtig viel wärmer als bei uns ist es da im Moment zwar nicht, aber es scheint wenigstens die Sonne.

Bei uns ist es zumindest sommerlich warm und dazu passt dieses leichte asiatische Gericht ganz hervorragend. Die Soße wird fast ganz eingekocht und ist daher sehr würzig. Eine echte Neuentdeckung sind die Soja-Rinderfilets. Oft haben Soja-Chunks ja eher eine weiche, schwammige Konsistenz. Diese neuen Filets sind sehr viel fester, fasriger und lassen sich super anbraten.

Also, zurück in den Osten und zur Namensgeberin dieses Gerichtes. Was genau an jenem Abend im House of Blue Leaves serviert wurde, ist nicht überliefert. Aber ich denke, O-Ren hätte das Gericht gemocht. Zumindest, soviel ist sicher, kannte Sie sich mit Geschnetzeltem wirklich gut aus.


"As your leader, I encourage you from time to time, and always in a respectful manner, to question my logic..."


Rezept für 3-4 Personen:
  • 300 g Basmati-Reis
  • 100 g Soja-Rinderfilets von Vantastic Foods*
  • 1 grüne Paprika, in Würfel geschnitten
  • 1 rote Paprika, in Würfel geschnitten
  • 3 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 30 g Ingwerknolle, geschält und fein gerieben
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1 EL Misopaste
  • 6 - 8 EL milde Sojasauce
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL brauner Zucker (oder 2 TL Agavendicksaft)
  • 1 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 4 EL Öl
Reis nach Packungsangabe zubereiten.

Zuerst die Soja-Filets 10 Minuten in Gemüsebrühe kochen, abgießen und etwas abkühlen lassen. Dann mit den Händen gut ausdrücken und die Filets in etwas kleinere Stücke zerpflücken.

Filets in einer großen Pfanne in heißem Öl anbraten. Frühlingszwiebeln, Misopaste, Ingwer, Knoblauch, Zucker (oder Agavendicksaft) und Pfeffer dazugeben und unterrühren. Mit Sojasoße und Gemüsebrühe ablöschen. Paprika zugeben und ohne Deckel ca. 3 Minuten (bis Paprika gar aber noch bissfest ist) einkochen lassen.


*Soja-Rinderfilets von Vantastic Foods gibt's z. B. bei Goldene Zeiten, VeganWonderland oder Radixversand.

Freitag, 6. Juli 2012

...mit dem 3ten Frage-Foto-Freitag.

Die Woche ist um. Ich kann's noch gar nicht glauben. Endlich Wochenende! Aber vorher werden noch  Fragen beantwortet. Diesmal nur 4 von 5. Zur ersten Frage (Die schönste Ansage diese Woche?) ist mir leider kein passendes Motiv vor die Linse gekommen.

Woher die Fragen kommen und wie Ihr mitmachen könnt, erfahrt Ihr hier: Ohhh... Mhhh...


2.) Wofür liebst du deinen Job?



3.) Was hast du zuletzt bestellt?



4.) Womit hast du nicht gerechnet?

Dass der Chili auf dem Balkon den Winter doch überlebt hat.


5.) Deine liebste Kombi momentan?

Sojamilch + Matcha-Tee + Agavensirup + Soja-Eiscreme

Montag, 2. Juli 2012

...mit sommerlichem Schuhwerk.

Sommer... hmmm... Was war das noch gleich? Irgendwas mit Sonne, oder so. Hab ich gehört. Naja, egal. 

Irgendwann wird es schon soweit sein. Dann kommt er, der Sommer. Und ich will darauf vorbereitet sein. Das heißt in dem Fall: sommerliche Treter müssen her.

Zu diesem Zweck habe ich dann, nach meinem wöchentlichen Einkauf veganer Spezialitäten bei Goldene Zeiten in Köln, gleich auch mal dem gegenüberliegenden Schuhladen Vegane Zeiten einen kurzen Besuch abgestattet. Wie man sieht, bin ich fündig geworden und mein Schuhschrank ist um dieses superbequeme Paar reicher.

So, ich wäre dann jetzt soweit. Wegen mir kann's dann jetzt losgehen.  

Dragonfly von Vegetarian Shoes



Sonntag, 1. Juli 2012

...mit Pfirsich-Tarte.

Ich mag einfache Rezepte. Diese Tarte ist so was wie meine Geheimwaffe. Ist schnell zusammengezimmert und obsttechnisch sehr flexibel. Wichtig ist nur, dass das Obst nicht zu viel Feuchtigkeit hat. Himbeeren oder Brombeeren sind nicht so ideal. Das glaube ich zumindest. Ausprobiert habe ich es aber noch nicht. Ich nehme wahlweise Äpfel, Birnen oder Pflaumen. Manchmal gebe ich noch, je nach Obst und Geschmack, gehackte Walnüsse, Mandeln oder wie hier bei den Pfirsichen, Kokosraspel hinzu. Sehr lecker schmeckt dazu übrigens kalte Hafer Cuisine von OATLY oder Reis-Schlagcreme von Soyatoo!  


Teig:
  • 160 g Weizenmehl
  • 85 g kalte Alsan (Pflanzenmargarine), in kleine Würfel geschnitten 
  • 75 g Marzipanrohmasse, grob geraspelt
  • 1 EL Sojamehl
  • 3 EL Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Salz

In einer Schüssel Weizenmehl, Alsan, Marzipan, Zucker und Salz vermengen. Sojamehl mit 3 EL Wasser anrühren und dazugeben. Alle Zutaten schnell mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Schüssel abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Belag:
  • 1 Tarteform (ø ca. 25 cm), gefettet
  • 500 g Pfirsiche, in dünne Scheiben geschnitten
  • 4 EL Kokosraspel
  • 3 EL brauner Zucker 

Den Boden der Tarteform mit Zucker ausstreuen und unter dem Grill im Backofen karamellisieren lassen. Der Zucker verbrennt schnell, also besser dabei bleiben und kontrollieren. Form aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Pfirsiche auf dem karamellisierten Zucker gleichmäßig verteilen. Kokosraspel über die Früchte streuen.

Den kalten Teig etwas größer als die Tarteform ausrollen und als Deckel auf die Früchte legen. Den überstehenden Teig vorsichtig seitlich, zwischen Pfirsich und Formrand, in die Form drücken.  

Tarte auf der mittleren Schiene, im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen, bis der Teig leicht gebräunt ist. Dann aus dem Ofen nehmen, 2 - 3 Minuten abkühlen lassen und noch warm auf einen großen Teller (größer als die Tarteform) stürzen.