Mittwoch, 31. Oktober 2012

...mit Nacho-Auflauf.

Vor ein paar Jahren gab es in Köln am Zülpicher Platz ein kleines Restaurant, in dem man sehr gute mexikanische Hausmannskost essen konnte. Mein Lieblingsgericht dort war immer eine Art Auflauf, bestehend aus Nachos, Bohnenpüree, Käse und Sauerrahm. An den Namen des Gerichtes kann ich mich nicht mehr erinnern und leider gibt es das Restaurant auch schon lange nicht mehr. Ich habe seitdem immer mal wieder Ausschau in anderen mexikanischen Restaurants gehalten, diesen Auflauf aber auf keiner Speisekarte mehr gefunden. Es blieb also nichts anderes, als das Gericht aus der Erinnerung nachzubasteln. Nach einigen Versuchen im Küchenlabor ist es mir endlich gelungen, die richtigen Zutaten und Mengen schmackhaft in einer Überbackschale zu vereinen.

Den Sauerrahm kann man sehr gut durch Sojajoghurt oder einer Mischung aus Sojajoghurt und Sour Supreme v. Tofutti ersetzen. Optional kann man Wilmersburger Scheiben als Käsealternative hinzufügen. Das muss aber nicht unbedingt. Der Auflauf schmeckt auch ohne sehr lecker. 

Zutaten für 4 Schüsseln (Ø 14 cm):
  • 200 g gesalzene Nachos
  • 2 kleine Dosen Kidneybohnen (ca. 500 g Abtropfgewicht)
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 Knoblauchzehen, gewürfelt
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 EL gemahlener Koriander
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten (ca. 400 g/ml)
  • 1 grüne Paprikaschote, gewürfelt
  • 2 TL Essig
  • 3 TL Agavendicksaft (oder 2 TL Zucker)
  • 300 g Sojajoghurt (Alpro)
  • 150 g Sour Supreme (Tofutti)
Optional
  • 4 Scheiben Wilmersburger (Käsealternative)

In einem kleinen Topf die Tomaten etwas zerkleinern und zusammen mit den Paprikawürfeln aufkochen. Hitze reduzieren und anschließend Essig und Agavendicksaft hinzu geben. Etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Bohnen abtropfen und kurz abspülen. Dann zusammen mit 1 EL Rapsöl zerstampfen. Knoblauch und Zwiebeln in restlichem Öl in einer großen Pfanne kurz andünsten, dann den Bohnenstampf dazugeben und unter Rühren 3 bis 5 Minuten bräunlich anbraten. Korianderpulver und etwas Salz hinzugeben, einrühren und 1 Minute weiter braten.

Jetzt die Pfanne von der Herdplatte nehmen, kurz warten, dann das Tomaten-Paprika-Gemisch dazu gießen und gut verrühren. Deckel drauf, zurück auf die Herdplatte und bei kleiner Hitze 5 Minuten köcheln lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.


In der Zwischenzeit jeweils 50 g Nachos in die Auflaufformen verteilen und grob zerkleinern. Den Inhalt der Pfanne auf die 4 Schalen verteilen und optional mit jeweils 1 Scheibe Wilmersburger abdecken. Sojajoghurt und Sour Supreme gut miteinander vermengen und dann jeweils 3 - 4 EL Joghurt-Mix gleichmäßig auf die Schalen verteilen. Anschließend direkt unter dem Ofengrill bei 200° C - 250° C ca. 10 Minuten überbacken.

Samstag, 27. Oktober 2012

...Nudeln mit Pilzen in Rotweinsahne.

♩♬♪ Ist alles so schön bunt hier! ♫♪ Um es mal mit Nina Hagen auszudrücken.

Ich bin ein großer Herbstfan. Nicht weil ich den Sommer nicht mag, sondern weil ich vor allem die herbsteigenen Farben so gerne habe. Es hat etwas von einem reinigenden Prozess, wenn der erste große Regenschauer die Luft reinigt und alles ordentlich durchwäscht, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Die Luft atmet sich danach dann irgendwie frischer. Ein Großreinemachen sozusagen. Die Natur räumt sich auf. Lässt Altes hinter sich und bereitet sich auf etwas Neues vor.

Seit ein paar Tagen sind auch unsere Meisenfreunde zurück auf dem Balkon und kontrollieren jetzt täglich, ob der beliebte Erdnussimbiss schon wieder geöffnet hat. Freunde: Geduld! Die Vorbereitungen sind bereits getroffen, wir eröffnen in Kürze. Und da nützt es im Übrigen auch nichts, durch die geöffnete Balkontür herein zu spazieren und drängelnd mitten im Wohnzimmer zu hocken. Zunächst wird noch der Balkon winterfest gemacht und erst dann geht's los.

Auch kulinarisch hat der Herbst einiges zu bieten. Ich habe heute den ersten Mangold gekauft und bald gibt's endlich wieder geröstete Esskastanien. Herbstzeit ist aber auch Pilzzeit. Und aus lecker frischen Champignons lässt sich so einiges zaubern, wie zum Beispiel dieses köstliche Pastagericht:


Rezept für 2 - 3 Personen:

  • 500 g Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 300 g Nudeln (am besten kurze)
  • 50 g Alsan (oder andere Pflanzenmargarine)
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 rote Zwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 1 TL Mehl
  • 250 ml Soja-Cuisine (oder eine andere Pflanzensahne)
  • 3 EL veganer Rotwein (gibt's im Bioladen z. B. v. Rapunzel)
  • 60 g getrocknete Tomaten, klein gehackt
  • 3 EL Petersilie, fein gehackt
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer

Nudeln nach Packungsanweisung garen.

In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne Alsan und  Olivenöl erhitzen. Zwiebeln hinzu geben und bei mittlerer Hitze 3 Minuten dünsten. Hitze etwas reduzieren, Pilze zugeben und 2 Minuten anbraten. Mit Pfeffer und Salz würzen, dann mit Mehl bestreuen und noch 1 Minute unter Rühren anbraten. Jetzt langsam den Wein und dann die Pflanzensahne einrühren. Getrocknete Tomaten dazu und mit etwas Muskat abschmecken. Auf kleinster Hitze ohne Deckel ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Petersilie zu den Pilzen geben und alles zusammen mit den Nudeln vermengen.


Dienstag, 23. Oktober 2012

...mit veganer Prinzenrolle.

Die Veganisierung meines Lebens hat mal so rein gar nichts mit Verzicht zu tun. Das ist eine der Haupterkenntnisse, die ich im vergangenen Jahr gesammelt habe. Es ist vielmehr so, dass mein Speiseplan automatisch vielfältiger und damit auch gesünder geworden ist. Gesundheitlich geht es mir so gut wie lange nicht. Das hat zur Folge, dass ich zum Beispiel seit 1 Jahr keine Erkältung mehr hatte. Früher konnte ich die obligatorischen 2 - 3 Erkältungen pro Jahr quasi schon vorab in den Kalender eintragen.

Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass ich mich aber nicht nur von Körnern, Obst und Gemüse ernähre. Auf Süßkram kann und will ich gar nicht verzichten. Ich koche und backe gerne, manchmal fehlt mir aber dazu die Zeit. Aber auch dann muss ich nicht darben, sondern kann zum Beispiel auf die leckeren Doppelkekse "Fourré" von GROSS zurückgreifen. Die sind so unglaublich lecker, dass ich sie hier mal mit einem eigenen Post würdige. Es gibt sie mit Vanille- und Schokocremefüllung. Die mir der Schokofüllung sind geschmacklich nicht von der Prinzenrolle zu unterscheiden. Es gibt von GROSS auch noch überleckeres Spritzgebäck mit Namen "Friesengold". Die kann ich auch nur wärmstens empfehlen. Erhältlich sind beide Sorten in fast jedem vegetarisch/veganen (Online-)Shop.




Sonntag, 21. Oktober 2012

...durch geröstete Nudeln mit Sahnegemüse.

Im Bioladen um die Ecke habe ich neue Nudeln entdeckt. "Fire roasted pasta" von PPURA. Es handelt sich um Pasta, die aus auf holzgeröstetem Hartweizen hergestellt wird. Das verleiht der Nudel ein leichtes Röstaroma. Speziell, aber sehr lecker. Vor allem zu diesem schmackhaften Sahnegemüse. Die Rezeptidee habe ich von Freundin E. geklaut, die mich damit einmal vor vielen Jahren bekocht hat. Damals noch mit Sahne aus Kuhmilch, heute tausche ich die einfach durch vegane Alternativen aus.


Zutaten für 2 - 3 Personen
  • 250 g Fire roasted Pasta
  • 50 g Fussili Pasta
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 rote Paprika, fein gewürfelt
  • 1 Zucchini, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Lauchstange, fein gewürfelt
  • 1 Möhre, fein gewürfelt
  • 500 ml Soja-Cuisine (z. B. Alpro)
  • 1/2 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Paprikapulver scharf
  • 1 - 2 TL Gemüsebrühenpulver
  • Pfeffer und Salz

Nudeln in Salzwasser garen.

In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne Möhren 3 Minuten in heißem Olivenöl dünsten. Restliches Gemüse und Knoblauch zufügen und weitere 3 - 4 Minuten unter Rühren gar dünsten. Mit Soja-Cuisine ablöschen und kurz aufkochen. Brühe- und Paprikapulver einrühren und bei kleiner Hitze 2 - 3 Minuten köcheln lassen. Mit Pfeffer und evtl. noch etwas Salz abschmecken.

Nudelwasser abgießen. Nudeln mit Sahnegemüse vermischen.



Freitag, 19. Oktober 2012

...mit dem 11ten Frage-Foto-Freitag.

5 Antworten für Steffi:


1) Gedacht "egal, egal, egal"?

Räusper...


2) Was machst Du jeden Samstag?

Zusammen mit meinem elektronischen Freund feines Backwerk zaubern.




3) Schlicht, aber schön?

Ein Erbstück.


4) Was wünschst Du Dir für dieses Wochenende?

Ruhe.


5) Was wirst Du blättern?

Endlich habe ich Die Zeit in ihrer Unhandlichkeit besiegt.




Montag, 15. Oktober 2012

...durch Frühstücken im ECCO in Köln.

Seit dem ich Tierprodukte von meinem Speiseplan gestrichen habe, ist es etwas schwieriger geworden, auswärts Essen zu gehen. Es ist nicht unmöglich, aber halt eben ein bisschen schwieriger. Dass es dabei  gar nicht so kompliziert ist, auch für Veganer etwas auf der Karte anzubieten, zeigt zum Glück das ECCO in der Kölner Südstadt. Neben einer veganen Zusatzkarte, hat man die Wahl zwischen einem herzhaften und einem süssen Frühstück.


Beide Varianten werden frisch zubereitet und sind absolut empfehlenswert. Aber vor allem ist das hausgemachte Müsli ein Traum.

Darüber hinaus bietet das ECCO jeden 3ten Samstag im Monat ein rein veganes Dinnerbuffet an. Die Vielfalt an köstlichen Speisen auf diesem Buffet ist wirklich unglaublich. Dazu wird es in den nächsten Wochen noch einen eigenen Beitrag geben.


Ich mag das Konzept im ECCO sehr, weil hier auf sehr entspannte Art auch den Fleischessern und Vegetariern vegane Alternativen näher gebracht werden. Ich habe schon oft erlebt, dass aus Neugierde heraus auch mal ein veganes Gericht ausprobiert und sehr positiv bewertet wird. So verliert der Begriff "vegan" allmählich, zumindest bei den Gästen im ECCO, das verstaubte Müsli-Image. Auch einen erhobenen Zeigefinger bemerkt man hier nirgends. In der veganen Zusatzkarte werden anstatt dessen, sehr sachlich, die guten Gründe für eine vegane Ernährung aufgeführt.


Es wäre wünschenswert, wenn mehr Restaurants und Cafés diesem Beispiel folgen würden und zusätzlich Speisen anbieten, die eine tierleidfreie Alternative sind. 

Samstag, 13. Oktober 2012

...durch Petits Fours mit Erdnussbutter.

Eigentlich wollte ich nur mal eben einen Biskuitteig ausprobieren. Der ist dann aber so gut gelungen, dass ich ihn nicht einfach so unbehandelt stehen lassen konnte. Für eine große Torte mit Cremefüllung fehlte aber die Zeit und für einen Obstkuchen das frische Obst.

In meiner puren Verzweiflung war ich letztendlich gezwungen, auf schnöde Erdnussbutter und weiße Reis-Schokolade zurückzugreifen. Es war entsetzlich. Ein Drama. Ähem, hüstel ...



Rezept für ein paar Petit Fours

Biskuit:
  • 250 g Weizenmehl
  • 250 ml Sojamilch, Zimmertemperatur
  • 160 g Zucker
  • 135 ml Alsan, geschmolzen
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Vanillepulver
Füllung und Mantel:
  • 3 - 4 EL Erdnussbutter (ohne Stückchen)
  • 400 g weiße Reis- oder Soja-Schokolade, in kleine Stücke gebrochen

Für den Biskuit die Alsan mit Zucker schaumig rühren. Nach und nach erst die flüssigen, dann die festen Zutaten hinzufügen. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte und an den Rändern gefettete Springform (Ø 23 cm) füllen. Bei 160° C ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene fertig backen. Ofen ausstellen und Kuchen in der Form bei leicht geöffnetem Backofen komplett auskühlen lassen.

Schokolade über warmem Wasserbad (nicht zu heiß!) langsam schmelzen lassen. Kuchen aus der Springform lösen und auf eine Platte stürzen. Backpapier vom Boden entfernen. Mit einer Ausstechform (Ø 7 cm) 5 Kuchenkreise ausstechen. Jeden Kreis waagerecht mit einem scharfen Messer durchschneiden. (Theoretisch kann man natürlich auch den Kuchen direkt waagerecht durchschneiden. Da der Biskuit aber noch sehr weich ist, finde ich es handlicher ihn in kleineren Teilen durchzusäbeln.)


Eine Hälfte vorsichtig mit Erdnussbutter (ca. 0,5 cm) bestreichen und die andere Hälfte wieder auflegen. Erdnussbutterkreise vierteln.

Nun die einzelnen Stückchen mit geschmolzener Schokolade ummanteln, auf einem Kuchengitter abtropfen und aushärten lassen. Zum Schluss mit einem großen flachen Messer vorsichtig vom Kuchengitter abschneiden.


Mittwoch, 10. Oktober 2012

...durch Gnocchi-Pfanne mit Gemüse und Seitan.

Ich habe zwei "Inderwochenotrezepte": Nudeln mit Tomatensoße und Gnocchi-Pfanne mit Kram.

Heute ist in der Woche und die Not zeigt sich anhand einer unbequemen Kombi aus Hunger, wenig Zeit und noch weniger Ideen. Für diese Momente habe ich meist eine Packung vegane Gnocchi im Kühlschrank. Schnell noch ein bisschen Kram (Kram = alles Essbare ohne Bestimmung, bzw. das noch nicht für Gerichte eingeplant ist) drum'rum gesucht und ab in die Pfanne damit.


Rezept für 4 Personen:
  • 400 g vegane Gnocchi aus dem Kühlregal 
  • 200 g Seitan, in Würfel geschnitten
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 Möhre, klein gehackt
  • 1 Paprikaschote und/oder 1 Zucchini in Würfel geschnitten
  • 1/2 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 1/2 Bund frische Petersilie, gehackt
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Gnocchi aus dem Kühlregal in einer Pfanne mit 2 EL Olivenöl gar braten. 

In einer zweiten, großen Pfanne Seitan in 2 EL Olivenöl leicht braun anbraten. Zwiebeln und Möhren dazugeben und Hitze etwas reduzieren. Nach ein paar Minuten Paprika, Lauch und gepressten Knoblauch zufügen und alles gar braten. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Gnocchi dazugeben und mit Petersilie servieren.

Sonntag, 7. Oktober 2012

...durch pflanzliche Alternativen in der Küche.

"Ist das Kochen nicht wahnsinnig kompliziert?" "Was kannst Du denn jetzt überhaupt noch essen?"

Das sind mit die beliebtesten Fragen, die mir gestellt werden, seitdem ich mich für eine möglichst vegane Lebensweise entschieden habe. Die Antworten: "Nein." und "Alles, außer Tierprodukte."

Naja, ganz so simpel ist es natürlich nicht. Aller Anfang ist schwer und jede Umstellung braucht ihre Zeit. Aber insgesamt ist das alles keine Quantenphysik. Der Schlüssel liegt eigentlich nur darin, sich einmal ausgiebig mit dem zu beschäftigen, was man isst. Und mal etwas Neues ausprobieren. Geschmack ist nämlich etwas, das sich uns von Kindesbeinen an einprägt. Wir verbinden mit Geschmack und Geruch Erinnerungen und Gefühle. Alte Strukturen aufzubrechen ist nicht so schwierig, wie ich anfangs geglaubt habe. Zum Beispiel konnte ich mir geschmacklich nicht vorstellen, zukünftig Sojamilch anstatt Kuhmilch im Kaffee zu trinken. Ich hatte mehrere Marken Sojamilch ausprobiert und fand alle eher mäßig. Heute, ein knappes Jahr später, haben sich meine Geschmacksnerven so sehr daran gewöhnt, dass es mir besser schmeckt als Kuhmilch. Aber es kommt hier auch unbedingt auf die Sojamilch an. Die verschiedenen Marken schmecken tatsächlich alle sehr unterschiedlich. Da muss man ein wenig rum probieren, bis man das richtige Produkt für sich gefunden hat.

Für mich habe ich mittlerweile eine feste Grundausstattung gefunden. Diese basiert natürlich auf meinem persönlichen Geschmack, aber auch auf der "Funktionalität" der Produkte. Hier nun also mein persönlicher Wegweiser durch den (glücklicherweise) mittlerweile vielfältigen Dschungel pflanzlicher Alternativen.

Viele Produkte bekommt man im Biomarkt um die Ecke. Aber auch der herkömmliche Supermarkt hat mittlerweile einige pflanzliche Alternativen, wie z. B. Alpro-Produkte und Hafermilch, im Sortiment. Spezielle Sachen, wie Tofutti, Wilmersburger und HuLaLa bekommt man allerdings bisher nur in Online-Shops, wie z. B. vegan-wonderland.de und radixversand.de oder im veganen Supermarkt, wie z. B. Goldene Zeiten/Köln, Pfau/Düsseldorf oder Veganz/Berlin.

  • Butter: Alsan (1)
  • Döner: Vegankebab Döner/Wheaty
  • Ei im Rührkuchen: 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser
  • Eis: NaturICE aus Mandeln, Valsoia aus Soja, Lupinesse aus Süßlupine
  • Frischkäse: Diverse Sorten v. Tofutti und/oder Soyananda 
  • Joghurt: Sojajoghurt/Alpro
  • Käse in Scheiben: Wilmersburger Scheiben und/oder die Scheiben v. violife
  • Mayo: Salat-Mayonnaise ohne Ei/Naturata (2)        
  • Milch im Kaffee: Bio-Sojamilch/Alpro (3)
  • Milch im Müsli: Hafermilch, Mandelmilch
  • Sahne in Herzhaftem: Soja-Cuisine/Alpro (4) und/oder Hafer-Cuisine/Oatly (5)
  • Sahne in Süssem: Hafer-Cuisine/Oatly (5), Mandelsahne/EcoMil (6)
  • Sahne aufschlagbar: HuLaLa Schlagcreme (7) oder Reisschlagcreme/Soyatoo! (8)
  • Schmand: Sour Supreme/Tofutti (9) oder von Soyananda
  • Schokolade: Reismilchschokolade/Naturata (10)  
  • Speck: Räuchertofu, Wheaty Aufschnitt Rauch/topas (11)
  • Wurst z. Braten/Grillen: Tofu-Grillknacker/Taifun (12), Veganwurst Thüringen/Wheaty


Freitag, 5. Oktober 2012

...mit dem 10ten Foto-Frage-Freitag.

Nach der Pause in der letzten Woche, hat Steffi sich wieder 5 Fragen überlegt. Hier meine 5 Antworten:


1.) Was siehst du täglich?



2.) Gute Frage?




3.) Für jemand anderes?




4.) Ein Kleidungsstück, das dich gerade glücklich macht?



5.) Ausprobiert?




Mittwoch, 3. Oktober 2012

...durch die Einheit von weißer Schoko-Mousse, Basilikum und Chili.

Ach, an diesen freien Tag mitten in der Woche könnte ich mich glatt gewöhnen. Herrlich. Habe den Feiertag entsprechend begangen, in dem ich sehr erfolgreich eine perfekte Einheit mit dem Sofa eingegangen bin. Zur Belohnung gab's dann eine leckere Einheit aus weißer Reis-Schokolade, Basilikum und Chili.


Rezept für 2 - 3 Portionen:
  • 300 ml Reis-Schlagcreme (z. B. v. Soyatoo!)
  • 100 g weiße Reis-Schokolade
  • 1 EL Kirschwasser
  • 4 - 5 große Blätter Basilikum, in feine Streifen geschnitten
Optional:
  • 1/4 - 1/2 TL frische rote Chilischote, sehr fein gehackt
Schlagcreme nach Packungsanweisung aufschlagen. Schokolade klein hacken und in einem Wasserbad bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren langsam schmelzen lassen. Vorsicht: Die weiße Schokolade gerinnt schnell, wenn sie zu heiß wird.

Geschmolzene Schokolade mit dem Schneebesen unter die Schlagcreme heben. Kirschwasser,  Basilikumstreifen und ggfls. Chili ebenfalls unterheben. Mousse mindestens 1 Stunde kalt stellen.