Sonntag, 30. Juni 2013

...durch Zimtbutterkuchen ohne Butter.

Leider stammt das Rezept für diese Köstlichkeit nicht von mir. Diese kleine Sünde hätte ich wirklich gerne selber entwickelt. Aber nachgebacken schmeckt es genauso gut. Hat so ein bisschen was von Butterkuchen. Den müsst ihr unbedingt ausprobieren. Ist relativ einfach zu machen und schmeckt wirklich sensationell.


Gefunden habe ich den Kuchen bei Anna aus England, die auf ihrem Blog papillon Schmackhaftes präsentiert. Das Rezept findet ihr hier. Es ist zwar in Englisch verfasst, aber Anna hat löblicherweise gleich alle Mengenangaben auch noch in den für uns gebräuchlichen angegeben. Einzig die Backzeit hat bei mir etwas länger gedauert. Bei 180° C brauchte mein Zimtbutterkuchen fast 40 Minuten. Wichtig ist, dass man den Kuchen erst komplett auskühlen lässt, bevor man ihn anschneidet. Das fällt bei dem verführerischen Duft einigermaßen schwer, aber der Kuchen wahrt so besser seine Form.


Mittwoch, 26. Juni 2013

...durch die richtige Sonnenschutzcreme.

So richtig sonnenverwöhnt sind wir ja bisher noch nicht, aber wenn sie dann mal scheint, dann bruzelt's auch schon ganz ordentlich. Vor allem Sport im Freien kann dann zu einer echten Belastungsprobe für die Haut werden. Da sollte bei mir die Sonne möglichst geblockt werden.

Klar, man muss beim Sport nicht zwangsläufig gut aussehen und ja, Sport hat auch etwas mit Kampf zu tun. Trotzdem muss man sich ja aber nicht gleich alle freien Stellen mit weißer Kriegsbemalung eintuschen. Das ist nämlich das Problem bei den meisten Sonnenblockern: Sie hinterlassen weiße Eincremeindizien.

Nicht so bei der Sonnencreme 50+ von eco cosmetics. Die Creme ist nämlich dankenswerterweise getönt, lässt sich recht einfach verteilen und hat außerdem einen angenehmen Geruch. Dieser mineralische Sonnenschutz ist nicht nur vegan, sondern kommt auch ohne Nanotechnologie und Paraben aus. Meine Bezugsquelle war der Bio-Supermarkt um die Ecke.

Von eco cosmetics gibt es verschiedene Sonnenschutzprodukte, so auch das transparente Sonnengel für das Gesicht. Einen ausführlichen Bericht findet Ihr auf dem Blog einbisschenvegan.


Sonntag, 23. Juni 2013

...durch Strudel mit Champignons und Räuchertofu.

Gerichte aus dem Backofen sind klasse. Man kann fein an den einzelnen Komponenten basteln, ohne viel Rücksicht auf die Küchenordnung zu nehmen. Dann gibt man alles zusammen formschön in den Ofen und hat genügend Zeit das zuvor heraufbeschworene Küchenchaos zu beseitigen. Und noch vor Ende der Backzeit sieht der Arbeitsplatz wieder aus wie neu.


Rezept für 2 Personen
  • 1 Bio-Strudelteig (z. B. von DonauStrudel, gibt's im Bio-Supermarkt)
  • 4 EL Rapsöl
  • 100 g Räuchertofu, klein gewürfelt
  • 200 g Champignons, geachtelt
  • 1 kleine rote Zwiebel, gehackt
  • 50 g veganer Frischkäse (ich hab den von Soyananda genommen)
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 1 TL Cashewmus
  • 6 Blätter frisches Basilikum, gehackt
  • 2 EL Sojacuisine oder Hafersahne
  • Pfeffer und Salz
In einer beschichteten Pfanne Räuchertofu in 2 EL Öl bei höchster Hitze 2 - 3 Minuten knusprig braten. Tofu in eine Schüssel geben.

Backofen auf 200°C vorheizen. In der Pfanne Champignons mit den Zwiebelstücken in restlichem Öl 5 Minuten scharf anbraten. Dabei leicht salzen. Pfanneninhalt in einem Sieb abtropfen lassen und dann zu den Tofuwürfeln geben. Frischkäse, Cashewmus, Knoblauch und Basilikum dazugeben und vorsichtig unterrühren. Mit Pfeffer und ggfls. noch etwas Salz abschmecken.

Den Strudelteig ausrollen, in der Mitte teilen und doppelt legen. Mischung so in die Mitte des Teigs geben, dass am Rand jeweils 5 cm frei bleiben. Jetzt vorsichtig die Längsseiten nacheinander über die Mischung schlagen. Die Seiten wie bei einem Geschenk einschlagen. Strudel mithilfe des Backpapiers vorsichtig umdrehen, sodass die Naht unten auf dem Backpapier liegt. Strudel mit der Pflanzensahne bestreichen.

Auf einem Backblech auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten goldbraun backen.

Freitag, 21. Juni 2013

...mit historischen Basketballschuhen.

Anfang des 20sten Jahrhunderts tatsächlich als Basketballschuh entwickelt, haben sich die Chuck Taylor All Stars im Laufe eines Jahrhunderts zu einem der erfolgreichsten Schuhmodelle entwickelt und sind aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken.

Leider gibt es beim Original immer noch keine genauen Kenntnisse darüber, ob der verwendete Kleber vegan ist oder nicht. Ich halte mich daher lieber an die 100% vegane Alternative von Ethletic. Warum das auch aus anderen Gründen viel besser ist, hat Franziska erst vor Kurzem auf Ihrem großartigen Blog Veggie Love zusammengefasst.

Die Ethletics fallen größentechnisch genauso aus wie die Chucks und man bekommt sie u. a. bei grundstoff, avesu und Avocado Store.




Mittwoch, 19. Juni 2013

...mit dem Vegan Wednesday #44.

Auch heute wurde etwas gegessen. Aufgrund der Hitze allerdings nicht soviel. Den Sammelauftrag übernimmt heute wieder einmal Cara von think.care.act. Vielen Dank dafür!



Morgens: Wieder mal lecker Bananenbrot mit Zimtzucker und eine Kugel Superfood.

Mittags: Da gab's nur einen großen Cappuccino mit Sojamilch.

Abends: Thailändische Kokossuppe mit Frühlingsrolle.


Sonntag, 16. Juni 2013

...durch Nudeln mit Bohnen in Lorbeer-Tomatensud.

Der Geschmack von Lorbeer hält sich ja bei den meisten Gerichten, z. B. bei Eintöpfen, eher dezent im Hintergrund auf. Hier rückt er mal ganz in den Vordergrund und verleiht diesem einfachen italienischen Gericht die besondere Note.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 100 g kurze Nudeln
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten (400 ml)
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 3 Lorbeerblätter 
  • 2 kleine Dosen (je 400 g) weiße Cannellini Bohnen  
  • 2 TL vegane Pesto (gibt's z. B. von Alnatura)
  • Pfeffer und evtl. Salz
Nudeln in Salzwasser bissfest garen, abschütten und mit kaltem Wasser abspülen.

In einem Topf die geschälten Tomaten zusammen mit dem Tomatensaft, Knoblauch, Gemüsebrühe und Lorbeerblättern aufkochen.

Bohnen in einem Sieb abgießen, abspülen und in den Topf geben. 10 Minuten bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen. Pesto und Nudeln in den Topf geben und ein paar Minuten darin erwärmen lassen. Mit Pfeffer und eventuell noch etwas Salz abschmecken.


Donnerstag, 13. Juni 2013

...mit einer weiblichen Herrentorte.

Herber Schokogeschmack mit leicht lieblichem Kokoseinschlag. Hier vereinen sich klischeehaft männliche und weiblichen Eigenschaften zur vorurteilsfreien Backware.

Quasi meine kuchengewordene Version der singenden Herrentorte. Es gab dazu aber keinen Reis, Baby.


Rezept für eine Springform Ø 23 cm
  • 180 g Mehl
  • 3 EL Kakaopulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml Rapsöl
  • 200 ml Wasser
  • 170 g Rohrzucker
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Vanillepulver
  • 200 g Schokolade mit 70% Kakaoanteil
  • 100 g Kokoscreme (keine Milch, sondern als feste Masse)
  • 2 EL Erdnussbutter
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 2 TL Rapsöl
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, die Seitenränder einfetten und mit Mehl bestäuben. Ofen auf 180° C vorheizen.

In einer großen Schüssel Mehl, Kakao, Natron und Salz vermengen. In einer kleinen Schüssel Rapsöl, Wasser, Essig, Vanillepulver und Zucker so lange verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Den flüssigen Mix nun in die große Schüssel geben und alles gut zu einem Teig verrühren. Diesen in die Springform füllen und auf der mittleren Schiene 35 Minuten backen. Kuchen komplett auskühlen lassen, anschließend mit einem großen Messer in der Mitte durchschneiden.

100 g Schokolade in kleinere Stücke brechen. Kokosnusscreme in einem Topf fast zum Kochen bringen und sofort über die Schokostücke gießen. Solange rühren, bis die Schokolade sich komplett aufgelöst hat. Abkühlen lassen, dann Erdnussbutter und Agavendicksaft einrühren. Mischung für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Creme sollte nicht zu lange in den Kühlschrank, damit sie noch streichfähig ist. Creme gleichmäßig auf die eine Hälfte des Kuchens streichen, die andere Hälfte auflegen und leicht andrücken. Kuchen in den Kühlschrank stellen.

Die anderen 100 g Schokolade zusammen mit 2 TL Rapsöl über heißem Wasserbad schmelzen lassen und in einer dünnen Schicht über den Kuchen geben. Evtl. mit Kokosflocken bestreuen.



Dienstag, 11. Juni 2013

...durch Curry mit Süßkartoffeln und Paprika.

Normalerweise kann man in so einem Curry ja jegliches Gemüse kombinieren. Nicht so im Falle meiner neuen Freundin, der Süßkartoffel. Die Verehrte ist da wählerisch und verträgt sich nicht mit jedem Gemüse. Vertraut mir! Ganz oben auf ihrer schwarzen Liste steht da der Brokkoli. Mein erster Versuch die beiden in einem Curry zusammenzubringen war eine geschmackliche Katastrophe. Hervorragend passen dagegen rote und grüne Paprika.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 200 g Basmatireis
  • 2 - 3 mittelgroße Süßkartoffeln, gewürfelt
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 grüne Paprika, gewürfelt
  • 400 ml Kokosmilch
  • 3 Blätter getrocknete Kaffirblätter (Zitronenblätter)
  • 2 EL frischer Ingwer, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 2 TL rote Currypaste
  • 6 Blätter frische Minze
  • 1/2 Bund frischer Koriander
  • 1/2 Bund frisches Thai-Basilikum
  • Salz
Basmatireis nach Packungsanweisung zubereiten.

In einem großen Topf Kokosmilch zusammen mit Kaffirblätter, Ingwer, Knoblauch und einer Prise Salz aufkochen. 2 - 3 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Süßkartoffel und Paprika dazugeben. Einige Minuten köcheln, bis das Gemüse gar ist. Topf vom Herd nehmen.

Zitronensaft, Currypaste, Kräuter, Agavendicksaft und 2 EL von der gekochten Kokosmilch in einem Becher mit dem Mixstab pürieren und dann zum Gemüse in den großen Topf geben. Mit Salz abschmecken.

Freitag, 7. Juni 2013

...durch Kartoffel-Bohnensalat mit Rucola.

Heute gibt's mal eine kleine Lektion für alle die, die glauben ein Salat alleine könne nicht satt machen. Ich liebe es nämlich sehr, wenn mich alles essende Grillkumpanen mitleidig beim Salatessen beobachten. Das hört mir auf, Freunde! Gesund und vegan bedeutet nicht weniger deftig. Deshalb hier mein "Pappsattsalat" für die Grillsaison:



Rezept für 3 - 4 Personen
  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 200 g Staudensellerie, in dünne Scheiben geschnitten
  • 80 g Rucola
  • 1 großes Glas dicke Bohnen
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 4 EL Rapsöl
  • 120 ml Gemüsebrühe
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 - 2 EL körniger süßer Senf
  • 2 TL Bohnenkraut
  • Salz und Pfeffer
Kartoffeln waschen und mit Schale ca. 20 Minuten in Salzwasser gar kochen. Anschließend abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Dabei die Schale abziehen und Kartoffel in mittelgroße Würfel schneiden.

Während die Kartoffeln kochen, Sellerie und Zwiebel in einer Pfanne in 1 EL Rapsöl 5 Minuten dünsten lassen.

In einer großen Schüssel 3 EL Rapsöl, Gemüsebrühe, Zitronensaft, Bohnenkraut und Senf verrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Zuerst die noch warmen Kartoffelwürfel dazugeben und umrühren. Jetzt die gedünstete Sellerie-Zwiebel-Mischung und die abgetropften Bohnen zugeben und vorsichtig vermengen. Der Salat sollte mindestens 1 Stunde durchziehen.

Rucola erst beim Servieren dazugeben und kurz unterrühren, da er sonst zu schnell zusammenfällt und matschig wird.

Mittwoch, 5. Juni 2013

...mit Wanda und Ayita.

Dieser Post kommt etwas spät, habe ich mir das feine Schuhwerk doch bereits schon vor ein paar Monaten zugelegt. Aber wie das immer so ist: Irgendetwas kommt immer dazwischen. Jetzt aber:

Es handelt sich um die französische Schuhmarke Good Guys Don’t Wear Leather. Wie der Name schon sagt, produziert das Label ausschließlich vegane Schuhe. Erhältlich entweder direkt über den Online-Shop oder zum Beispiel über avesu oder DearGoods.

Meine Wahl fiel auf die beiden Modelle Ayita und Wanda. Beide sind aus atmungsaktiven Materialien hergestellt und fallen "größenecht" aus. Ich habe sie in meiner Schuhgröße 38 bestellt und beide Modelle haben auf Anhieb perfekt gepasst. Mittlerweile hat sich Ayita zu meinem absoluten Lieblingsmodell entwickelt. Die Schuhe sind superleicht und passen zu fast allem. Ich liebäugele derzeit mit einer zusätzlichen Ausgabe in Schwarz.

Scheinbar haben einige bei diesem Modell Probleme mit der Innenverkleidung der Ferse. Das kann ich in meinem Fall nicht bestätigen. Ich trage die Schuhe relativ häufig und bei mir hat sich bisher an der Ferse nichts abgerieben. Allerdings empfiehlt es sich, gleich zu Beginn eine dünne Sohle einzulegen. Der Kleber der Original-Innensohle hat sich bei mir recht schnell gelöst und diese etwas verzogen.


Modell Wanda passt nicht unbedingt zu allem. Ist aber zu enger Jeans mein absoluter Favorit. Erstaunlich ist, wie bequem diese Schuhe sind. Hätte ich ehrlich nicht gedacht. Trotz des Absatzes kann man den ganzen Tag in diesen Schuhen verbringen, ohne mit schmerzverzerrtem Gesicht die Fassung bewahren zu müssen. 



Sonntag, 2. Juni 2013

...mit Nudelrisotto.

Das tolle an diesem Gericht ist, dass es sowohl warm als auch kalt funktioniert. Lässt man das Risotto abkühlen, geht es auch als Salat durch. Es ist genauso flexibel wie "echtes" Risotto und lässt sich geschmacklich mit den unterschiedlichsten Gemüsesorten oder Kräutern variieren.


Rezept für 2 Portionen
  • 350 g Kritharaki-Nudeln
  • 2 Auberginen, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Zucchini, in kleine Würfel geschnitten
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 30 g Kapern, abgespült
  • 50 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft in feine Streifen geschnitten
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1/2 EL getrockneten Thymian
  • Pfeffer und Salz
In einer beschichteten Pfanne Auberginen- und Zucchiniwürfel in 3 EL Öl rundherum hellbraun abraten und beiseitestellen.

In einem kleinen Topf die Gemüsebrühe aufkochen und mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köchelnd für die Zubereitung des Risottos bereithalten.

In einem großen Topf Zwiebeln und Knoblauch in 2 EL Öl glasig dünsten. Nudeln dazugeben und 1 Min. mit dünsten. Mit 1 Suppenkelle Gemüsebrühe ablöschen und gelegentlich rühren, bis Flüssigkeit aufgesogen wurde. Erneut 1 Kelle Brühe zugeben. Wieder ab und an rühren, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Vorgang wiederholen, bis die Nudeln nach ca. 15 Min. gar aber noch bissfest sind. Während der Garzeit Auberginen, Zucchini, Thymian und Tomatenstreifen einrühren.

Topf von der Herdplatte nehmen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.