Samstag, 31. August 2013

...durch Biervleisch mit Nudeln.

Ich so: „Wie richtet man das denn hübsch an?“ Der Mann so: „Is' eigentlich egal, es bleibt halt braunes Zeugs mit Nudeln.“ Äm, ja, danke!

Deftiges sieht ja auf dem Teller oftmals verunfallt aus. Das liegt meist daran, dass es bis zur Unkenntlichkeit verkocht wird. Aber lasst Euch nicht täuschen. Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht - in diesem Gericht steckt viel Gesundes wie z. B. Möhren und Schwarzbrot. Als Beilage mag ich am liebsten Nudeln dazu, aber es eignen sich natürlich auch Knödel, Kartoffelpüree oder einfache Salzkartoffeln.

Der Mann nimmt dazu auch gerne noch den "kicker".


Rezept für 3 - 4 Personen
  • 100 g Soja-Rinderfilet
  • 2 Möhren, gewürfelt
  • 2 mehlige Kartoffeln, klein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, längs geachtelt
  • 4 EL Rapsöl
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/2 l Dunkelbier
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 150 g Schwarzbrot, klein zerbröselt
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • Salz und Pfeffer
Soja-Rinderfilet in 1 Liter Gemüsebrühe 10 Minuten lang kochen, dann abgießen, etwas ausdrücken und grob zerpflücken.

Sojafilets in einer beschichteten Pfanne in 2 EL Öl kräftig anbraten und beiseitestellen. In einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze die Zwiebelstreifen im restlichen Öl zusammen mit den Möhren und Kartoffeln gut braun anbraten. Sojafilets, Mehl und Tomatenmark dazugeben. Kurz zusammen anschwitzen. Mit Bier und Brühe ablöschen. Lorbeerblatt zugeben und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Mit geschlossenem Deckel 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Schwarzbrot hinzugeben und 10 Minuten weiter köcheln lassen. Zum Schluss Zuckerrübensirup unterrühren und evtl. noch einmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Mittwoch, 28. August 2013

...mit dem Vegan Wednesday #54.

Die Mittwochssammlerei übernimmt diesmal wieder Carola von twoodledrum. Vielen Dank dafür!

Wer sich gerne inspirieren lassen möchte oder sich schon lange fragt, was das restliche vegane Volk denn überhaupt so isst, sollte sich einmal die VeganWednesday-Pinnwände bei Pinterest anschauen.


Morgens: Der (in erster Linie gesunde) MirandaKerrMorningDrink und ein (versöhnliches) Schnittchen Beerenstreusel.


Mittags: Nudeln mit Fenchel und Tomaten.


Abends: Risotto mit Champignons und Kräuterseitlingen.


Samstag, 24. August 2013

...mit Freibeuterkuchen.

Ich bin ein großer Piratenfan. Seitdem ich das erste Mal Gegen alle Flaggen mit Errol Flynn und Maureen O’Hara im Fernsehen gesehen habe, bin ich da kaum zu retten. Das ist gefühlte 100 Jahre her und die Zeit bis zu Fluch der Karibik war eine echte Durststrecke. Alle paar Monate Die Schatzinsel lesen trainiert zwar das Gedächtnis, ist auf Dauer aber auch keine Lösung.

Im Moment ist der "Fluch" bei mir wieder ziemlich ausgeprägt. Das resultiert neben dem ständigen Hören des Film-Soundtracks (sehr zum Leidwesen des Mitinsassen) auch zum vermehrten Verzehr von Rum (sehr zur Freude des Mitinsassen). Der kommt derzeit in fast alle Süßspeisen rein. So auch in diese feinen Freibeuter-Küchlein.


Rezept für 4 kleine Kuchen mit ca. 12 cm Ø (Springform)
  • 300 g Mehl
  • 300 g brauner Zucker
  • 200 ml Rapsöl
  • 150 ml Sojamilch, Zimmertemperatur
  • 150 ml Rum
  • 100 g vegane Margarine, Zimmertemperatur
  • 4 TL Eiersatzpulver (z. B. No-Egg v. Orgran)
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Packung veganes Vanillepudding-Pulver (z. B. v. Rapunzel)
  • 1 TL Salz
Optional
  • Puderzucker
  • Zitronensaft
  • Mohnstreusel
  • Piratenschablone (hab ich mir selber aus Pappe gebastelt)

Die Backformen fetten.

In einer großen Schüssel das Mehl, Backpulver, Salz, Vanillepudding- und Eiersatzpulver gut vermengen. 

In einer weiteren Schüssel die Margarine, 50 ml Rapsöl und Zucker mit dem Handmixer zu einer cremigen Einheit aufschlagen und dann mit der Mischung aus der großen Schüssel zu einem Teig mixen. Jetzt langsam die restlichen 150 ml Rapsöl, Sojamilch und den Rum unterrühren.

Teig in die Backformen geben und bei 190 Grad auf der mittleren Schiene 40 - 50 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen, bevor man sie aus der Form befreit. 

Wer mag, kann die kleinen Freunde, sobald sie ganz abgekühlt sind, nach Wunsch verzieren. Ich hab dazu aus Puderzucker und Zitronensaft einen sehr zähen Zuckerguss gerührt und dann mithilfe einer Pappschablone Mohnstreusel drübergegeben.



Donnerstag, 22. August 2013

...durch Nudeln mit Erbsen-Mandel-Salsa.

Eines meiner liebsten Pastagerichte. Das Rezept ist etwas aufwendiger, aber es lohnt sich. Von der Erbsen-Mandel-Salsa sollte man ruhig etwas mehr machen und sie am nächsten Tag auf geröstetem Brot essen.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 300 g Nudeln (Dinkel oder Vollkornnudeln passen sehr gut)
  • 6 EL Olivenöl
  • 400 ml passierte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel, grob gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, grob gehackt
  • 1 TL Gemüsebrühenpulver
  • 1 EL getrockneten Oregano
  • 40 g Mandelstifte
  • 200 g TK Erbsen
  • 20 g getrocknete Tomaten (ohne Öl, am besten Softtomaten), fein geschnitten
  • Schale einer 1/2 Bio-Zitrone, abgerieben
  • 2 EL frisches Basilikum, gehackt
  • 2 EL Mandelstreu (optional)
  • Salz und Pfeffer
Erbsen in Salzwasser gar kochen, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Abtropfen lassen, die Hälfte der Erbsen grob hacken und alle Erbsen in eine Schüssel geben.

Mandeln in einer beschichteten Pfanne vorsichtig hellbraun rösten und zusammen mit den getrockneten Tomaten zu den Erbsen in die Schüssel geben. 5 EL Olivenöl, Zitronenschale, Basilikum und Mandelstreu unterrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

In einem Topf Zwiebel und Knoblauch in 1 EL Öl dünsten. Tomatenmark zugeben und eine weitere Minute mit dünsten. Mit passierten Tomaten ablöschen, Gemüsebrühenpulver und Oregano einrühren. Tomatensoße mit einem Mixstab pürieren und warm halten. 

Nudeln in Salzwasser etwas bissfester garen, abgießen, in die Tomatensoße geben und darin noch 2 - 3 Minuten fertig garen. Zusammen mit Erbsen-Mandel-Salsa anrichten.



Montag, 19. August 2013

...mit einer Empfehlung.

ZUM GLÜCK erhält das Thema Veganismus heute weit mehr Aufmerksamkeit in den Medien als noch vor einigen Jahren. Derzeit erscheint ja geradezu eine wahre Flut an Kochbüchern zum Thema. Als ich mich vor 2 Jahren dazu entschlossen habe, ab sofort so vegan wie möglich zu leben, musste ich schon etwas intensiver nach den notwendigen Informationen forschen. Weitergeholfen haben mir damals vor allem einige Blogs. Wie gerne hätte ich damals einen handlichen Ratgeber in Taschenbuchformat zur Hand gehabt. Auch wenn man wie ich zuvor schon lange Jahre als Vegetarier gelebt hat, tun sich im Alltag doch gerade anfangs immer wieder viele Fragen auf. Und dann jedes Mal den Rechner hochfahren und im Internet nach der Antwort suchen ist ja nicht sonderlich praktisch.

Das muss heute nicht mehr sein, denn seit Kurzem gibt es einen Wegweiser durch den veganen Alltag in Taschenbuchformat. "Ab heute vegan" heißt das gute Stück und ist eine Gemeinschaftsleistung der Autoren des Blogs "Deutschland is(s)t vegan". Kompakt und trotzdem umfangreich werden hier alle wichtigen Aspekte (z. B. Gesundheit, Kleidung und Alltagssituationen) zum Thema aufgegriffen. Und das alles, ohne dogmatisch zu sein. Ein toller Ratgeber, auch vor allem für die, die das Thema zwar irgendwie interessant finden, es sich aber für ihr Leben nicht vorstellen können.


Vor ein paar Tagen hat mir eine Leserin geschrieben, dass sie jeden bewundert, der sich für diese Lebensweise entscheidet, es für sich selber aber zu drastisch findet. Hm! Also: ganz oder gar nicht? Wer bestimmt denn wie und in welchem Maß man sich dem Veganismus nähert?

„Nein, vegan zu leben ist kein Wettbewerb. Ganz egal wie lange man für den Umstieg braucht, und ganz gleich wie umfassend dieser ist oder werden soll ...“. Ein für mich sehr entscheidender Satz im Buch, der mir aus der Seele spricht.

Die Welt verändern ist im Grunde ganz simpel. Man muss halt nur einfach mal anfangen. Wo und wie ist dabei vollkommen egal. Niemand ist perfekt, keine Veränderung gelingt von jetzt auf gleich. Meine Umstellung hat vor 19 Jahren begonnen.

Samstag, 17. August 2013

...durch Bohnen und Radicchio auf Ofentomaten.

Ihr müsst unbedingt mal gewürzte Tomatenscheiben im Ofen antrocknen lassen und als Beilage oder Salatgrundlage verwenden. Ganz speziell. Die werden dadurch erst so richtig aromatisch.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 800 g Tomaten, in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 1 TL getrockneten Oregano
  • 3 TL brauner Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 kleine Dose dicke weiße Bohnen (250 g Abtropfgewicht)
  • 1 rote Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
  • 1 TL Rosmarin
  • 5 EL Olivenöl
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • Saft 1 Orange
  • 1 Radicchio, in Streifen geschnitten oder klein rupfen
  • Salz und Pfeffer
Tomatenscheiben etwas trocken tupfen und dann auf einem Blech und/oder Gitter belegt mit Backpapier nebeneinanderlegen. Oregano, 1 TL Salz und 2 TL Zucker nacheinander gleichmäßig auf die Tomatenscheiben verteilen. Im Backofen bei 120 Grad 60 Minuten antrocknen lassen.

Zwischenzeitlich in einer Schüssel Essig, Orangensaft, 3 EL Öl und 1 TL Zucker verquirlen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Bohnen abtropfen lassen und kurz mit Wasser abspülen. In einer beschichteten Pfanne die Bohnen zusammen mit 2 EL Öl, Rosmarin und den Zwiebelstreifen bei starker Hitze 2 Minuten anbraten. Dann sofort in die Schüssel zum Dressing geben und gut vermengen.

Ofentomaten zusammen mit Radicchio und Bohnen anrichten.

Mittwoch, 14. August 2013

...mit dem Vegan Wednesday #52.

Von heute an bis Samstag sammelt Regina von mucveg die Beiträge zum veganen Mittwoch. Wer gerne mitmachen möchte, erfährt hier wie es geht.


Morgens: Roggenbrötchen mit Käse von violife, Mayo ohne Ei und frischen Champignons.

Mittags: Gab's nur einen halben Liter Pfirsich-Bananen-Smoothie - in weiser Voraussicht, ...

... um abends genügend Platz für Massen von leckerster Spinat-Lasagne zu haben. Hier nur ein Drittel der tatsächlich verschlungenen Menge:


Sonntag, 11. August 2013

...mit einem Boxenstopp im CafeCafe (Köln).

Vegan auswärts frühstücken in Köln: leider immer noch eine Seltenheit. Ist mir ehrlich gesagt ein bisschen ein Rätsel. Und das nicht nur r(h)ein aus lokalpatriotischen Gründen. Andere Städte sind da viel weiter. Klar, Berlin hat hier allein schon aufgrund der Größe eine Sonderstellung. Aber gerade Köln hätte ich als aufgeschlossene Uni- und Medien-Stadt in diesem Bereich weit mehr zugetraut. Is aber nich, deshalb heißt es "selber machen" oder die löblichen Ausnahmeerscheinungen suchen, finden und ausprobieren.

Eine Erscheinung ist das CafeCafe. Ob auf der Aachener Straße oder auf der Venloer - ganz egal, es schmeckt mir in beiden. Die Filiale auf der Venloer bietet aber mehr Sitzmöglichkeiten und ist deshalb mein bevorzugtes Ziel.


Früher bin ich hier immer nur hingegangen, um einen der oberleckeren Smoothies zu trinken. Mittlerweile bietet das Café aber auch ein veganes Frühstück, vegane Bagel und wechselnde vegane Mittagsgerichte an.



Wem das nicht reicht, der wird auch in der umfangreichen Kuchentheke schnell fündig. Neben dem fest in die Karte integrierten Bananenbrot, kann man meist noch zwischen 2 - 3 weiteren veganen Zahnlückenfüllern wählen.


Dazu noch einen leckeren Sojamilchkaffee und der Tag ist perfekt.



Freitag, 9. August 2013

...mit meinem 24sten Frage-Foto-Freitag.

Steffi fragt und ich antworte wie immer sehr gerne:


1.) Ich lese das sehr hübsch aufgemachte Familienkochbuch der Sopranos und versuche einige der Gerichte zu "veganisieren".



2.) Ich empfehle den tollen Ratgeber "Ab heute vegan". Ein Klasse Wegweiser zum Thema. Auch für Leute, die sich einfach nur erst einmal informieren möchten. Umfassend und trotzdem kompakt.



3.) Ich trage viel Buntes mit mir rum.



4.) Ich trau mich seit ein paar Wochen an den supergesunden "MirandaKerrMorningDrink" heran. Nach einigen Testläufen musste ich aber leider ein wenig von Mirandas Rezept abweichen (Haferdrink statt Kokoswasser - sorry Miranda!), um das edle Elixier auch tatsächlich bei mir zu behalten.



 5.) Ich lache über unglaublich viele Dinge.



Dienstag, 6. August 2013

...mit gekühlten Pralinen.

Kuchen ist bei dem Wetter ja nicht so angesagt. Zumindest habe ich keine große Lust rund um den warmen Backofen herumzuhantieren. Ganz in Gegenteil. Also muss was Kühles her für den süßen Zahn. Die Reste weißer Schakalodelinsen und Marshmallows (die hab ich einfach in die geschmolzene Schakalode getunkt und mit bunten Dekostreuseln versehen)  müssen außerdem ja auch noch irgendwie verarbeitet werden. Folglich gibt es lecker Pralinchen, die dann schön gekühlt direkt vom Kühlschrank aus in den Mund wandern können.


Rezept für zwei Portionen mit jeweils 20 Pralinen:

Kokos-Pralinen mit weißer Schakalode
  • 50 g feine Kokosraspeln
  • 50 g gemahlene Mandeln (die mit Schale)
  • 20 g fein gehackte Pistazienkerne + 20 Pistanzienkerne am Stück zur Deko
  • 30 g Agavendicksaft
  • 70 g Mandelmus
  • 50 g vegane weiße Schokolade (z. B. Schakalode)
  • 1 TL Kokosfett
Schokolade mit Kokosfett in einer Schüssel über heißem Wasserdampf langsam schmelzen lassen. Restliche Zutaten in einer Schüssel vermengen. Ca. 2/3 der geschmolzenen Schokolade unterrühren und zu einem Teig verarbeiten. Daraus mit den Händen pralinengroße Kugeln formen und auf einem Teller im Kühlschrank 15 Minuten kühlen lassen. Den Rest der geschmolzenen Schokolade entweder mithilfe eines Spritzbeutels oder mit einem kleinen Löffel in Tupfenform oben auf den Pralinen verteilen und darauf jeweils eine Pistazie geben. Dann zurück in den Kühlschrank damit.

Erdnuss-Pralinen mit weißer Schakalode
  • 100 g cremige Erdnussbutter 
  • 30 g gesalzene Erdnüsse, gehackt
  • 30 g Agavendicksaft
  • 25 g Zartbitterschokolade (70%)
  • 10 g gemahlene Mandeln (ohne Schale)
  • 2 TL Kakaopulver
  • 200 g vegane weiße Schokolade (z. B. Schakalode)
Zartbitterschokolade in einer Schüssel über heißem Wasserdampf langsam schmelzen lassen.
Restliche Zutaten (außer der weißen Schokolade) in einer Schüssel vermengen. Geschmolzene Zartbitterschokolade unterrühren und zu einem Teig verarbeiten. Daraus mit den Händen pralinengroße Kugeln formen und auf einem Teller im Kühlschrank 2 Stunden kühlen lassen. Dann Pralinen für 15 Minuten ins Eisfach stellen.

Weiße Schokolade ebenfalls in einer Schüssel über heißem Wasserdampf langsam schmelzen lassen. Geeiste Pralinen einzeln mit einer Pralinengabel durch die geschmolzene Schokolade heben, kurz abtropfen lassen und auf Backpapier platzieren. Sobald der Schokoüberzug erhärtet ist, den Vorgang einmal wiederholen. Auch diese Pralinen im Kühlschrank aufbewahren und gut gekühlt genießen.



Samstag, 3. August 2013

...mit einem Ofensalat.

Heute kommt der Salat mal aus dem Ofen. Jaja ich weiß, eigentlich handelt es sich um Ofengemüse. Da der Schmaus aber fast ganz auskühlt und in feines Salatdressing gehüllt wird, entscheide ich es zum Ofensalat. Und wie heißt es so schön (zumindest in meiner Küche): wer backt der packt.

Hä?

Das bedeutet, dass nur derjenige Backwaren zum Transport verpacken darf, der sie auch gebacken hat (weil wegen der zu erzielenden ordnungsgemäßen Unversehrtheit des Transportgutes). Gemäß diesem Prinzip entscheidet auch der Kochende souverän über die Namensgebung seines Kochgutes.

Alleinherrschaft im Küchenbereich: Check!


Rezept für 2 - 3 Personen

  • 500 g festkochende kleine Kartoffeln
  • 2 Zucchini, in etwas dickere Scheiben geschnitten
  • 2 rote Paprika, in etwas größere Stücke geschnitten
  • 2 rote Zwiebeln, längs geachtelt
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und mit dem Messerblatt kurz zerquetschen
  • 2 TL getrockneten Rosmarin
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 1 EL Zitronensaft
  • 5 EL Olivenöl
  • 1/2 Bund Basilikum
  • Pfeffer und Salz
Kartoffeln mit Schale gründlich waschen, abtrocknen und längs vierteln. Zusammen mit Zucchini, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Rosmarin, Zitronensaft und Olivenöl in eine große Schüssel geben. Gut vermengen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. 

Mariniertes Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und auf der mittleren Schiene bei 200 Grad 30 bis 40 Minuten garen. Backblech aus dem Ofen holen und das Gemüse sofort mit Essig beträufeln. 15 Minuten abkühlen lassen, in eine Schüssel geben. Noch mal mit Pfeffer und Salz abschmecken. Basilikumblätter grob zerzupft untermengen.