Sonntag, 24. November 2013

...mit einem Beitrag im eMagazin von Katrin Klink.

Ich hab mich sehr gefreut, als die wunderbare Katrin von dailyperfectmoment mich vor ein paar Wochen gefragt hat, ob ich ein Rezept zu Ihrem eMagazin beisteuern möchte. Katrins Blog verfolge ich nun schon seit Beginn meiner eigenen Blogger-Zeit. Mir gefällt ihre Idee, täglich einen perfekten Moment in Wort und Bild festzuhalten. Das schärft den Sinn für die Zwischentöne und auch die kleinen Dinge des Tages. Viel zu oft warten wir nur auf die großen Ereignisse und lassen dabei die vermeintlichen "Nebensächlichkeiten" außer Acht. Aber gerade in diesen Nebensächlichkeiten steckt oft erstaunlich viel Magie und Schönheit. Diese versteht Katrin eindrucksvoll in wunderschönen Fotos einzufangen.

Neben ihrer Tätigkeit als FotografinGrafik-Designerin und Illustratorin hat Katrin vor ein paar Monaten eine Reihe von sehr schönen Magazinen konzipiert und veröffentlicht. Die aktuelle Weihnachtsausgabe enthält nicht nur meinen Freibeuterkuchen in einer bad-ass Weihnachtsversion, sondern auch noch viele weitere leckere Rezepte sowie tolle Bastel- und Geschenkideen.



Ganz besonders freue ich mich auf ein gemeinsames Projekt, das Katrin und ich planen. Vor dem neuen Jahr wird das sicher nix mehr, da wir beide derzeit an chronischem Zeitmangel leiden. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, werde ich berichten.

...mit bittersüßem Pastarisotto.

Bevor die Radicchio-Saison ganz vorbei ist, hier noch eine bittersüße Variante des gesunden Italieners. Seine Bitterstoffe sind stoffwechselanregend und tragen damit auch zum Cholesterinabbau bei. Damit es hier aber nicht nur beim bitteren Beigeschmack bleibt, werden die Blätter noch mit braunem Zucker karamellisiert.
"Cause it's a bittersweet symphony this life."


Rezept für 3 - 4 Personen
  • 400 g Risoni (reisförmige Pasta)
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Radicchio, Strunk entfernt und in Streifen geschnitten
  • 2 EL brauner Zucker
  • 100 ml veganer Rotwein (z. B. von 
  • 50 ml veganer Balsamico
  • Pfeffer und Salz

Nudeln bissfest in Salzwasser garen und abgießen.

In einer beschichteten Pfanne Zwiebeln und Knoblauch in Öl bei mittlerer Hitze andünsten. Radicchio hinzugeben und umrühren. Mit Zucker bestreuen und weitere 2 Minuten umrühren. Mit Wein und Balsamico ablöschen. Nudeln untermengen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Mittwoch, 20. November 2013

...mit Cashewcookies.

Den Kindern wurde früher immer gesagt, dass wenn der Himmel sich am Abend rosa färbt, die Engel Kekse und Kuchen backen. Seit ein paar Tagen sieht man bei klarem Himmel diese Anzeichen häufiger. Da schließe ich mich gerne an und starte heute meine Winterbacksaison. Erste im Bunde vermutlich vieler noch folgender Leckereien sind diese feinen Cashewcookies mit Schokostückchen.


Rezept für 12 große Kekse
  • 140 g Pflanzenmargarine, Zimmertemperatur
  • 70 g brauner Zucker
  • 1 TL Vanillepulver
  • Prise Salz
  • 1/2 EL Sojamehl mit 1 EL Wasser verrühren
  • 180 g Weizenmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100 g gehackte vegane Schokolade (z. B. Vantastic Foods SCHAKALODE Buttons)
  • 150 g Cashewkerne, grob gehackt
Ofen auf 180°C vorheizen.

Pflanzenmargarine mit Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Salz und Vanillepulver unterrühren. Dann die Sojamehl-/Wassermischung mit dem Rührgerät gut unterrühren. Mehl und Backpulver gut vermengen und anschließend mit der Margarinemischung verrühren. Schokolade und Cashewkerne unterheben.

Pro Keks jeweils 1 EL Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Auf der mittleren Schiene 15 bis 20 Minuten backen.



Montag, 11. November 2013

...mit Chelsea-Boots.

Regen, Sturm und erste Frostnächte. Da ist festes Schuhwerk gefragt. Früher, als ich es noch nicht besser wusste, brach jetzt im Herbst immer die große Zeit für meine Blundstones an. Die Dinger habe ich dann auch konsequent bis zum nächsten Sommer durchgetragen. Das ist aber lange her und Lederschuhe sowieso mittlerweile nur noch Geschichte. Die meisten veganen Schuhe in meinem Schrank sind aus eher weicherem Material und daher nicht wirklich geeignet für den trockenen Herbst-/Winterfuß. Da musste also endlich was Handfesteres her. Der Mann hat das schon vor Wochen erkannt und sich einfach mit den Chelseas von Vegetarian Shoes beschenkt. Die sehen nicht nur fast genauso aus wie die ollen Blundstones, sondern tragen sich auch genauso bequem. Hinzu kommt, dass der Mann damit auch noch unverschämt gut aussieht.


Ihr ahnt es schon: Ich konnte nicht widerstehen. Bestellt hab ich mir die Schuhe dann direkt Online bei Vegetarian Shoes in England, da ich unbedingt sofort das neue braune Modell haben wollte.
 
 
In Schwarz gibt es die Chelsea-Boots aber auch bei avesu.de, vegane-zeiten.de, vega-trend.de und anderen Online-Shops. Die Schuhe fallen ein wenig größer aus. Aber das passt ganz gut, da man so gerade noch genug Platz für dickere Socken oder eine bequeme Einlegesohle hat.


Samstag, 2. November 2013

...mit unterbackenen Beeren.

Ja, naja gut: Es ist schon so eine Art Beerenkuchen. Aber auch nicht so ganz, denn man muss eigentlich nicht wirklich backen können.

Für dieses Dessert eignen sich alle Arten von Beeren, aber auch Kirschen oder Trauben. Besonders empfehlenswert sind vor allem leicht saure Früchtchen. Bitte unbedingt warm servieren!


Rezept für 2 Personen
  • 300 g frische Beeren
  • 50 g Pflanzenmargarine
  • 100 g Mehl
  • 100 ml Sojamilch
  • 90 g brauner Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
Margarine in einer flachen Auflaufform langsam (gerade so) schmelzen lassen.

In einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz gut vermengen, dann langsam die Sojamilch unterrühren. Die Teigmischung gleichmäßig in die Auflaufform auf die geschmolzene Margarine verteilen. Darauf ebenfalls gleichmäßig die Beeren verteilen.

Auf der mittleren Schiene bei 180°C ca. 40 Minuten backen.