Sonntag, 28. Dezember 2014

...im Kampf gegen Heizungsluft.

Jaja, der Zahn der Zeit. Das Miststück. Noch bis vor 5 Jahren verband ich mit Heizungsluft nur angenehmes Wohlbefinden. Seitdem hat sich Heizungsluft aber mehr und mehr zu einem Feindbild entwickelt. Ja, sie wärmt. Gleichzeitig entzieht sie aber der Haut und den Atemwegen unbarmherzig das Letzte bisschen Feuchtigkeit. Man kann gar nicht so viel trinken wie da verdunstet. Vor allem, wenn der Schreibtisch im Büro direkt vorm Feindbild steht und die Kollegin eine Frostbeule ist. 

Neben einer ganzen Armee von Luftbefeuchtern an den Heizkörpern und der doppelten Ration Trinkbarem habe ich nun die perfekte Winterpflegekombi gefunden. Die 24h Feuchtigkeitscreme von lavera benutze ich schon seit Jahren im Winter als Tagespflege. Neu hinzugekommen ist jetzt die Zellaktiv Nachtpflege von alverde. Die Creme zieht schnell ein und hinterlässt ein angenehm frisches Gefühl. Wenn sich die Haut tagsüber trotzdem zwischendurch trocken anfühlt, kommt ein Tropfen Zellaktiv Serum hinzu, das ich griffbereit in der Schreibtischschublade lagere. 



Freitag, 26. Dezember 2014

...mit veganer Bratensoße.

Gerichte zu Weihnachten sind ja meist klassisch. Eines haben dabei fast alle gemeinsam: eine dunkel-deftige Bratensoße. Entgegen der gängigen Meinung braucht man zum Herstellen einer solchen Soße aber keinesfalls einen Braten. Noch nicht mal einen veganen Braten.

Die Herstellung einer leckeren dunklen Soße ist zugegebenermaßen etwas aufwendiger. Dafür kann man aber gut etwas Zeit bei der Zubereitung der Beilagen sparen und z. B. Rotkohl aus dem Glas und Fertigknödel nehmen. Bei uns gab es gestern dazu den Wheaty Vesttagsbraten von TOPAS. Der absolute Star des Gerichtes war aber die Soße.


Rezept für ca. 1/2 Liter Bratensoße
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, mit Schale halbiert
  • 2 - 3 Knoblauchzehen, mit Schale kurz mit der flachen Seite des Messers angedrückt
  • 2 Möhren, gewaschen und mit Schale in grobe Stücke geschnitten
  • 1 Stange Lauch, gewaschen und in grobe Stücke geschnitten
  • 3 frische Tomaten, gewaschen und geviertelt
  • 2 getrocknete Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 300 ml veganer Rotwein (oder dunkles Bier / geht auch mit Malzbier)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 2 getrocknete Lorbeerblätter
  • 3 getrocknete Gewürznelken
  • 3 getrocknete Wacholderbeeren
  • 40 g Pflanzenmargarine
  • 1 EL Mehl
  • 150 ml Hafersahne
  • Pfeffer und Salz

1 EL Öl in einem großen Topf (am besten ein Schmortopf) geben und erhitzen. Darin die Zwiebelhälften mit der Schnittseite nach unten einige Minuten gut dunkelbraun anrösten. Restliches Öl sowie Möhren, Knoblauch und Lauch zugeben. Unter Rühren auch das Gemüse braun anrösten. Frische und getrocknete Tomaten zugeben, Tomatenmark unterrühren und sofort mit Rotwein ablöschen. Gewürze zugeben und mit Wasser aufgießen. Kurz aufkochen, dann bei kleiner Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 2 Stunden köcheln lassen. Die letzten 20 Minuten den Deckel abnehmen, damit die Flüssigkeit etwas verdampfen kann.

Topfinhalt durch ein Sieb geben und die Flüssigkeit (Jus) auffangen. Das Gemüse gut ausdrücken. 

Für die Mehlschwitze in einem kleinen Topf 40 g Margarine bei mittlerer Temperatur schmelzen lassen, mit einem Schneebesen das Mehl gut einrühren und kurz Blasen werfen lassen. Dann langsam gleichmäßig die Jus mit dem Schneebesen unterrühren. Aufkochen und etwa 10 Minuten einkochen lassen. Immer wieder mal umrühren. Dann die Hafersahne unterrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Samstag, 20. Dezember 2014

...mit der Gewinnerin der ersten Favoritenverlosung.

Der Kommentareinsendeschluss für die erste Favoritenverlosung war am 15.12.2014. Heute hatte ich nach einer ziemlich stressigen Woche endlich Zeit für die Auslosung.


Nachdem wir fleißig bereits jetzt unseren Todesstern um das komplette Weihnachtsgebäck erleichtert haben, machte er sich praktischerweise als Lostrommel nützlich. Kurzerhand wurde der Mann zur Losfee und waltete seines Amtes.


Und gewonnen hat die alexks. Na, da fällt dann dieses Jahr wohl tatsächlich Weihnachten und Geburtstag zusammen ;-)

Herzlichen Glückwunsch!!! 



Freitag, 19. Dezember 2014

...mit dufte(nde)m Zeug und Zeug ohne Gedöns.

Nicht unbedingt neu aber Dauergäste in unserem Bad und absolut empfehlenswert. Wer die beiden Marken noch nicht kennt, sollte beim nächsten Besuch im DrogerieMarkt mal die Augen offen halten.

Tierleidfrei und voller natürlicher Pflanzenextrakte duften sich die leckeren Duschgelsorten von Original Source durch unser Bad. Man soll sich ja eigentlich von Äußerlichkeiten nicht beeindrucken lassen, aber das Produktdesign gefällt mir ausgesprochen gut. Schön, dass auch der Inhalt hält, was die Verpackung verspricht.


Wer es nicht so duftend mag oder dessen Haut oft allergisch auf zu viele Inhaltsstoffe reagiert, ist mit den Produkten von Jean&Len gut beraten. Alle Produkte kommen ganz ohne Gedöns aus. Gedöns meint in dem Fall, alles eigentlich überflüssige und möglicherweise gesundheitsschädigende wie Silikone und Parabene. Deshalb und aufgrund des wunderbaren Designs sind die Produkte auch bestens für Kinder geeignet. Die gesamte Palette von Shampoo über Seife, Duschgel, Bodylotion und Waschpulver ist vegan und findet sich meist in der Baby- und Kinderkosmetikabteilung.     



Freitag, 12. Dezember 2014

...mit Scones zur Teezeit.

Also kulinarisch hat Großbritannien ja nun bekanntermaßen nicht allzu viel zu bieten. Allerdings muss man zugeben, dass es im Süßspeisenbereich durchaus den ein oder anderen glorreichen Ausreißer gibt. Neben Trifle, Crumble und Shortbread gehören die leckeren Scones zu den Highlights der britischen Küche. Zu einer standesgemäßen Teatime gehören Scones. Im Original wahlweise mit Butter, Marmelade, Sahne und/oder Clotted Cream. Außer die Clotted Cream kann man all das prima durch vegane Varianten ersetzen. Bei uns gab's letzten Sonntag Reissahne, Wildbeerenmarmelade und Sojola (Pflanzenmargarine) dazu. Ein Fest!


Rezept für ca. 15 kleine Scones
  • 400 g Mehl
  • 30 g feiner Rohrzucker
  • 120 g kalte Pflanzenmargarine, in Stücke geschnitten
  • 3 TL Backpulver
  • 200 ml Mandelmilch
  • 2 EL Rapsöl (nach Möglichkeit mit Buttergeschmack)
  • Salz
  • Keksausstechform mit ca. 5 cm Ø
Backofen auf 220 Grad vorheizen.

Mehl, Zucker, Backpulver und eine kleine Prise Salz gut vermengen. Margarine zugeben und alles zu Teigkrümel verreiben. Dann mit Pflanzenmilch zu einem glatten Teig verkneten.

Teig 2 cm dick auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Mit einer Keksform Teigkreise ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Oberfläche mit Rapsöl einpinseln und auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Tipp: Am besten Ihr serviert die Scones noch warm, kurz nach dem sie aus dem Backofen kommen.


Sonntag, 7. Dezember 2014

...mit Sauerkrautlasagne.

Sauerkraut funktioniert bestens auf Pizza, warum also nicht auch in Lasagne!


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 9 Lasagneplatten
  • 200 g Räuchertofu, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Packung (500 g) Sauerkraut, abgetropft, etwas ausgedrückt und etwas kleiner geschnitten
  • 1 Gemüsezwiebel, in halbe Scheiben geschnitten
  • 4 EL Rapsöl
  • 100 ml Weißwein
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Pflanzensahne
  • 1 TL Majoran
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 EL Hefeflocken
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Zucker
  • Pfeffer 
  • Salz
Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Räuchertofu in einer beschichteten Pfanne in 2 EL Öl hellbraun anbraten. Zwiebeln zugeben und 5 Minuten dünsten. Eine Prise Zucker, Salz, Pfeffer und Majoran zugeben. Mit Weißwein ablöschen. Gemüsebrühe zugießen, Lorbeerblätter zufügen und kurz aufkochen lassen. Dann Pflanzensahne zugeben. Soße vom Herd nehmen.

Etwas Sauerkraut in die gefettete Auflaufform geben und mit 3 Lasagneplatten belegen. 1/3 des restlichen Sauerkrauts mit 2 kleinen Suppenkellen der Soße darauf verteilen. Mit 3 Platten abdecken. Wieder 1/3 des Sauerkrauts mit 2 kleinen Suppenkellen Soße bedecken. Erneut mit 3 Platten abdecken und restliches Sauerkraut und Soße darauf verteilen. Mit Hefeflocken bestreuen und 2 EL Rapsöl beträufeln.

Im Backofen auf der untersten Schiene 30 - 40 Minuten backen. Mit Petersilie servieren.


Montag, 1. Dezember 2014

...mit samtweichen Ellbogen und der ersten Favoritenverlosung.

Dem Geschmack von weißer Schokolade kann ich nicht widerstehen. Leider ist dieses verhängnisvolle Gemisch aus Fett und Zucker meine Lieblingssünde. Das weiß natürlich auch der Mann. Der Mann weiß aber auch, dass ich dieses Gemisch für ein Verhängnis halte, und hat sich daher auf Mitbringsel spezialisiert, die zwar nach weißer Schokolade riechen, aber nicht essbar sind. Guter Mann!

Der neue Star in meinem Badezimmer ist die Organic White Chocolate Elbow, Knee & Heel Cream von MULONDON. Wie das riiiieeecht! Ultralecker.


Diese Creme für raue Hautstellen ist tatsächlich mein erstes Produkt von MULONDON und ganz bestimmt nicht mein Letztes. Die Creme ist zwar nicht günstig, aber sparsam im Gebrauch und absolut empfehlenswert. Ein großes Plus ist zudem der Verzicht auf diverse unliebsame Inhaltsstoffe wie Mineralöle, Parabene, Silikone, Emulgatoren und andere synthetische Inhaltsstoffe. Außerdem hat das hübsche Glas später einen gewissen Upcyclingwert. Perfekt geeignet für allerlei Kleinkram.

Und weil ich gerne verschenke, was ich selber mag, könnt Ihr hier ein Exemplar der Creme gewinnen. Wer mag, schreibt mir das einfach in einen Kommentar und wandert damit direkt in die Lostrommel. Kommentarschluss ist der 15. Dezember 2014.

Viel Glück!

HINWEIS: Alle die bei der Verlosung mitmachen wollen, sollten für mich auch kontaktierbar sein. Das heisst, falls Euer Name im Kommentar nicht automatisch mit einem Link hinterlegt ist, müsst Ihr mir bitte zusätzlich eine E-Mail an post(at)frauschmoeth.de schicken oder Eure E-Mail-Adresse im Kommentarfeld angeben. Vielen Dank!


P.S.: 
Unter dem Motto Favoritenverlosung erwartet Euch hier zukünftig eine eben solche. In unregelmäßigen Abständen werde ich dann Produkte verlosen, die zu meinen persönlichen Favoriten gehören.




Freitag, 28. November 2014

...mit einer cremigen Kräutersalatsuppe.

Gut, wenn man Nachbarn hat, die den eigenen Bedarf übersteigende Mengen an Gemüse und Kräutern anbauen. So fällt auch für uns immer etwas ab. Diesmal war es ein ganzer Korb voller frischer Petersilie und Kopfsalat. Die eine Hälfte der Petersilie habe ich zu Pesto verarbeitet, die andere Hälfte ist zusammen mit einigen Kopfsalatblättern in diese leckere Suppe gewandert.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 350 g Kartoffeln, geschält und in Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, in Würfel geschnitten
  • 1 EL Rapsöl
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Hafersahne
  • 1 großer Bund Blattpetersilie, die Blätter abgezupft
  • 5 - 10 Blätter Kopfsalat
  • Zitronensaft
  • Pfeffer und Salz
  • Muskatnuss
In einem großen Topf die Kartoffel- und Zwiebelwürfel in Öl glasig dünsten. Brühe zugeben und aufkochen lassen. Dann bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten gar kochen.

Petersilie und Kopfsalat dazugeben und fein pürieren (entweder im Mixer oder mit dem Pürierstab). Hafersahne einrühren. Mit Pfeffer, Salz, Zitronensaft und Muskatnuss abschmecken.


Mittwoch, 26. November 2014

...mit dem Vegan Wednesday.

Gesammelt wird in dieser Woche bei Frau Schulz:


Morgens: Geht eigentlich gar nicht. Soll man nicht nachmachen. Aber ich hatte meine Overnight Oats zu Hause vergessen und einen knurrenden Magen.

Mittags: Immerhin konnte ich den Schokoriegel vom Morgen durch einen Salat am Mittag ausgleichen.

Abends: Eine veganisierte Version der so genannten "Weiberpasta" à la Tim Mälzer. Fragt mich nicht, warum das Rezept so heißt. Vermutlich weil so viel "unmännliches" Grünzeugs drin ist...



Freitag, 21. November 2014

...mit Preiselbeertörtchen.

Preiselbeeren finden in unseren Gefilden meist nur als Kompottbeilage oder Soße zu Fleischgerichten oder Camembert statt. So pur in Natur sind diese kleinen bitteren Vitaminbomben aber auch nur schwer erträglich. Dabei machen gerade diese Bitterstoffe die Beeren so gesund. Als Heilpflanze kommen ihre antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften z. B. in Tees zum Einsatz. Streicht man also Preiselbeerkompott auf Mürbeteig, erhält man quasi gesunde Törtchen. Oder?!


Rezept für 4 kleine Tarteformen (mit Hebeboden) Ø 12 cm
  • 200 g Preiselbeeren aus dem Glas (Kompott)
  • 175 g Mehl
  • 50 g + 2 EL gemahlene Manden
  • 100 g feiner Rohrzucker
  • 150 g kalte Pflanzenmargarine (mit 80% Fettgehalt), klein gewürfelt
Tarteformen ausfetten, Backofen auf 200 Grad vorheizen.

In einer großen Schüssel Mehl, 50 g gemahlene Mandeln und Zucker mischen. Margarinewürfel hinzugeben und mit den Händen zügig zu Streusel verarbeiten. 2/3 des Teigs für den Törtchenboden nutzen, jeweils kreisrund etwas größer als die Tarteformen ausrollen und die Formen damit auslegen.

Die 2 EL gemahlene Mandeln auf die Teigböden streuen und darauf das Preiselbeerkompott gleichmäßig verteilen. Restlichen Teig als Streusel auf die Törtchen verteilen und auf der mittleren Schiene für 20 - 30 Minuten goldbraun backen.

Sonntag, 16. November 2014

...wohlriechend.

Die Geschichte der Transpiration ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Dabei stehen sich der Wunsch angenehm zu riechen und gesundheitliche Aspekte leider oftmals im Weg.

Viele Deos enthalten Aluminiumverbindungen, die das Schwitzen unterbinden. Hört sich erst mal toll an: Keine Schweißflecken mehr und damit auch kein Muffeln mehr unter den Achseln.

Allerdings verschließt das Aluminium die Hautporen, damit weniger Schweiß austreten kann. Leider greift man damit direkt in die Entgiftungsprozesse des Körpers ein, der z. B. die Achselhöhlen zum Ausscheiden von Schadstoffen nutzt. Durch das Benutzen solcher Deos versiegeln wir also quasi eine Entgiftungsstelle. Die langfristigen Auswirkungen auf den Körper sind bisher nicht bekannt. Es besteht allerdings der berechtigte Verdacht, dass ein solcher Eingriff in die natürlichen Reinigungsprozesse des Körpers nicht gesund ist.

Es gibt aber mittlerweile diverse Produkte, die ganz ohne Aluminium und diversen anderen gesundheitlich suspekten Chemikalien auskommen. Nicht alle erfüllen gleichermaßen ihren Zweck. Zumindest ich brauchte etwas länger, um mit Schmidt’s Naturals das für mich perfekte Deo zu finden.


Mit einer Mischung aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen absorbiert die handgemachte Deocreme unangenehme Gerüche. Mein Favorit ist die Creme ohne Zusatz von Duftstoffen, da sie so nicht mit meinem Parfum konkurriert. Die Creme hat eine angenehme Konsistenz, lässt sich leicht auftragen und ist außerdem frei von Konservierungsstoffen und Parabenen.


Mittwoch, 12. November 2014

...vielleicht auch durch das Beantworten von Kettenpost.

So was mache ich nicht! Auf keinen Fall!

Mein ganzes elektronisches Leben lang habe ich mich vehement und erfolgreich diverser Kettenpost erwehrt. Da ist man endlich in einem Alter, das die Hoffnung zulässt, von solcherlei Spökes fortan verschont zu bleiben und zack, wird man von der hämischen Freundin aus dem Pott nominiert. Dabei weiß sie es eigentlich besser, das gemeine Stück! Leider kann ich der zauberhaften Frau Werkeltagebuch aber so gut wie nichts abschlagen und ergebe mich leidvoll ihrer Nominierung zum Kettenposten. A-u-s-n-a-h-m-s-w-e-i-s-e!

So was mache ich dann jetzt doch. In diesem einen Fall!

Wie heißt es so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid. In diesem Sinne gebe ich den 7-Fakten-Stab gerne weiter an die andere Frau S., Linda, BillaSilja und Katrin.


7 Fakten über mich

1. Ich mag Schmiegetücher.

2. Ich kann alle Buffy-Folgen mitsprechen.

3. Ich ernähre mich seit 2011 vegan und habe keinen Vitamin-Mangel. Ha!

4. Es gibt wenig, das mich so verzückt wie der Anblick von Pfoten und grunzenden Schweinenasen.
 



5. Mich begleitet täglich Käpt'n Otter.
Foto & Tattoo von Hennes / True Love Tattoo Düsseldorf

6. Ich stehe auf Excel-Tabellen. Ich mag es halt, wenn alles fein sortiert und übersichtlich ist.

7. Leider bin ich beim Thema "vegan" nicht immer so tolerant, wie ich es mir eigentlich vorgenommen habe. Mir platzt da schon durchaus das ein oder andere Mal ordentlich der Kragen.


Samstag, 1. November 2014

...mit Walnuss-Pesto.

Pesto aus Walnüssen ist eine Geschmacksbombe. Ob auf frisch geröstetem Brot, zu Kartoffeln oder Pasta, Walnuss-Pesto ist vielseitig einsetzbar. Damit das Pesto nicht zu herb wird, mixe ich immer auch ein paar Cashewkerne unter und verwende Rapsöl statt Olivenöl. Ein echtes Erlebnis ist Walnuss-Pesto zu blanchiertem Brokkoli. Das solltet Ihr unbedingt mal probieren.

Rezept
  • 100 g Walnusskerne
  • 40 g Cashewkerne
  • 3 Knoblauchzehen, geschält
  • 6 - 8 EL Rapsöl (am besten mit Buttergeschmack)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Bund Petersilie, Blätter abgezupft
  • Optional: 50 g veganen Frischkäse
  • Salz & Pfeffer
Alle Zutaten (außer Salz und Pfeffer) in einem Mixer oder mit dem Pürierstab in einem hohen Gefäß pürieren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. In einem luftdichten Glas im Kühlschrank aufbewahren oder gleich auf dampfend heiße Pasta geben.


Mittwoch, 29. Oktober 2014

...mit dem Vegan Wednesday.

Das Foto vom Frühstück ist mir in der Eile heute morgen irgendwie durchgegangen. War aber auch nichts Besonderes. Fotos von Äpfeln und Smoothies habt Ihr sicherlich schon das ein oder andere Mal gesehen.

Gesammelt werden die Kulinaritäten heute von Petzi.



Mittags: Hausgemachtes Schnell-Essen - Burgerbrötchen mit Grünkernfrika und einem Alibi-Salatblatt.

Abends: Lecker Ingwer-Pfeffer-Tofu mit Bohnen und Cashewkernen.


Freitag, 24. Oktober 2014

...durch einen Kirschstreusel.

Ursprünglich wollte ich einen richtigen Kirschstreusel backen. So mit eingekochten Kirschen und allem Brimbamborium. Und Kuchen mit Hefeboden ist ja von Haus aus immer ein kleines bisschen zeitintensiver. Da hätte ich die knappe Stunde, die der Hefeteig vor sich hin gegangen ist, bequem dazu  nutzen können, die Kirschen zuzubereiten. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Stattdessen hab ich aber lieber blöd auf dem Sessel gesessen und die geschätzten 1 Millionen Spatzen im Garten bei ihrem geschäftigen Treiben und Debattieren beobachtet. Zack, war die Stunde um und von den eingekochten Kirschen weit und breit nichts zu sehen. Also was macht die erfindungsreiche Frau von heute? Sie schmiert einfach Kirschmarmelade auf den Teigboden. Ha!

Doppelt gut schmeckt das Streuselstückchen von diesem wunderschönen Katzenteller. Ein Geschenk von der wunderbaren Katrin, die den Teller handbemalt hat.  


Rezept

Hefeteig
  • 80 ml lauwarme Mandelmilch
  • 10 g frische Hefe
  • 150 g Mehl
  • 20 g weiche Pflanzenmargarine
  • 30 g feiner Rohrzucker
  • 1 EL Sojamehl
  • 1 Prise Salz
Streusel
  • 125 g Mehl
  • 100 g kalte Pflanzenmargarine
  • 100 g feiner Rohrzucker
  • 75 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 1 EL kaltes Wasser

  • 1 Glas Kirschmarmelade

In einer kleinen Schüssel, die Hefe in der Mandelmilch auflösen. Zusammen mit den restlichen Zutaten für den Hefeteig in einer Schüssel mit dem Knethaken 5 Min. lang zu einem glatten Teig verarbeiten. Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

In einer weiteren Schüssel die Zutaten für die Streusel mit den Händen zügig zu einem krümeligen Teig verkneten. Streuselteig bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Nach 1 Stunde den Hefeteig auf Größe einer mit Backpapier ausgelegten Springform (ca. 28 cm Ø) ausrollen und in die Form geben. Mit Kirschmarmelade (Menge nach Geschmack) bestreichen. Darüber die Streusel lose verteilen. Auf der mittleren Schiene 20 bis max. 30 Minuten backen.




Dienstag, 21. Oktober 2014

...mit Weizengeschnetzeltem in sahnigen Erbsen.

Zu diesem einfachen Rezept passen alle Beilagen. Egal ob Reis, Nudeln, Kartoffeln, Rösti, Knödel, Couscous oder Polenta. Das Geschnetzelte verträgt sich geschmacklich einfach mit allen.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 200 g Seitan, in Würfel geschnitten
  • 40 g Pflanzenmargarine
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 2 - 3 getrocknete Steinpilze, gehackt
  • 4 Stengel frischen Thymian, Blätter abzupfen und hacken
  • 200 g TK Erbsen
  • 125 ml veganen Weißwein
  • 200 ml Sojasahne
  • Pfeffer und Salz
Erbsen in einem kleinen Topf mit etwas Wasser gar kochen, abgießen und kalt abschrecken. Beiseite stellen.

In einer großen Pfanne Seitan bei großer Hitze kurz in Pflanzenmargarine abraten. Dann Zwiebeln, gehackte Thymianblätter, und Steinpilze hinzugeben. Hitze etwas reduzieren und unter Rühren weiter braten, bis Zwiebel goldbraun sind. Mit Wein ablöschen, Erbsen hinzugeben und 5 Minuten einköcheln lassen. Sojasahne unterrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Freitag, 17. Oktober 2014

...mit Spinat-Basilikum-Pesto.

Farblich ist diese giftgrüne Versuchung kaum zu schlagen. Und auch in gesundheitlicher Hinsicht ist das Pesto sicher ein absoluter Spitzenreiter. Um auch in den Genuss all der gesunden Inhaltsstoffe zu gelangen, am besten frisch zubereiten und sofort zu heißer Pasta servieren.


Rezept
  • 200 g frischen Blattspinat
  • 100 g Basilikumblätter
  • 60 g Cashewkerne
  • 1 EL Pinienkerne
  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL Hefeflocken
  • Pfeffer & Salz
Blattspinat, Basilikum, Knoblauch, Rapsöl, Zitronensaft, Hefeflocken, Cashew- und Pinienkerne in einem Mixer oder mit dem Pürierstab in einem hohen Gefäß pürieren.

Olivenöl mit einem Löffel unterrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. In einem luftdichten Glas im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verbrauchen.


Samstag, 11. Oktober 2014

...mit Mohnstrudel.

Leute! Strudelteig!

Um es mal ganz positiv auszudrücken: Strudelteig selber machen ist die Pest. Kann ich unbedingt gar nicht empfehlen. Hab schon lange nicht mehr so arg geflucht in der Küche. Dabei hatte ich eine so wunderbar fruchtig-rumlastige (natürlich Rum!) Füllung vorbereitet. Nur um sie dann in diese Katastrophe von Teig einzuknasten. Das hat die gar nicht verdient, so lecker ist die. Einmal und nie wieder. Ab sofort pack ich die Füllung nur noch in Teigprodukte, die ich beherrsche, oder greife einfach auf ein Fertigprodukt zurück.

Also, wenn Ihr nicht wie ich verzweifelt in der Küche stehen wollt, dann nehmt einen fertigen Strudelteig aus dem Kühlregal. Den Strudel auf dem Foto hab ich mit einem Teig von DonauStrudel gemacht. Den gibt's bei uns im Bioladen.


Rezept 
  • 1 Packung Fertig(!)strudelteig
  • 250 ml Mandelmilch
  • 75 g Pflanzenmargarine
  • 50 g gemahlener Blaumohn
  • 40 g Rohrzucker
  • 30 g Hartweizengries
  • 2 EL getrocknete Cranberries
  • 2 EL brauner Rum
  • 1 EL Zitronensaft
Cranberries mit Rum vermengen und einweichen lassen.

In einem kleinen Topf den Mohn, Zucker, Mandelmilch und 1/3 der Pflanzenmargarine schmelzen lassen und kurz aufkochen. Hartweizengries einrühren und 2 Minuten köcheln lassen, bis die Masse gut eingedickt ist. Abkühlen lassen. Danach abgetropfte Cranberries und Zitronensaft unterrühren.

2/3 der Pflanzenmargarine schmelzen lassen. Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Fertigstrudelteig (ich nehme immer 2 Lagen übereinander) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Insgesamt reicht die Mohnmischung für eine Teigfläche von 40 x 60 cm. Wenn Euer Fertigteig die Größe nicht hergibt, legt die Blätter einfach entsprechend übereinander zurecht oder verteilt die Masse auf 2 kleinere Strudel.

Den Strudelteig mit 1/3 der Pflanzenmargarine beträufeln. Die Mohnmasse auf die untere kürzere Seite streichen und dabei jeweils 2 cm Teigrand freilassen. Jetzt die beiden langen Seiten jeweils 2 cm nach innen einklappen. Dann das untere kurze Ende 2 cm über den Mohn klappen und vorsichtig zusammen mit dem Mohn nach oben aufrollen. Teigrolle mit der restlichen Margarine bestreichen.

Auf der 2. Schiene von unten ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

...mit einem Sheperd's Pie.

Ich bin eine Wunscherfüllerin. Ganz oben auf der Wunschliste des Herrn S. steht seit Wochen ein veganer Sheperd's Pie. 2 Schichten in einer Auflaufform, unten Hack und oben Kartoffelpü. Letzteres ist der Grund dafür, dass die Wunscherfüllung ein wenig auf sich warten liess. Die Leidenschaft für gestampfte Kartoffeln ist in unserem Haus nämlich eher einseitig ausgeprägt.

Am Wochenende war's dann endlich soweit. Sicherheitshalber hatte ich mir eine kleine Portion Nudeln extra gemacht. Am Ende hab ich dann dem armen Mann den halben Pie weggefuttert.


Als Grundrezept für die Hackschicht eignet sich mein Rezept für Tofubolognese. Für eine gute Portion Kartoffelpüree verwendet Herr S. einen Mix aus den folgenden Zutaten:
  • 400 g festkochende Kartoffeln, geschält, in Salzwasser gekocht, abgegossen und gestampft
  • 1 EL Pflanzenmargarine
  • 6 EL Mandelmilch
Damit die oberste Schicht im Ofen schön anbräunt, kommen noch mal 2 - 3 EL Mandelmilch und 2 EL Margarinenflöckchen oben drauf. Dann kommt das Ganze bei 200 Grad Oberhitze ein paar Minuten in den Backofen.


Samstag, 4. Oktober 2014

...mit Bananenkringeln.

Mit Bananen backen ist toll. Irgendwie gelingt mir damit jedes Kuchenrezept. Bananen sind nicht nur sehr gesund, sondern dienen im Kuchen auch noch als perfekter Ei-Ersatz. Zumindest wenn es um die Bindung im Teig geht. Dabei ersetzt 1/2 zerdrückte Banane 1 Ei. Außerdem gibt es, neben Pfannkuchen mit Ahornsirup, nichts Besseres zum süßen Frühstück als getoastetes Bananenbrot oder diese feinen Bananenkringel. Am besten frisch aus dem Ofen, leicht abgekühlt.


Rezept für 12 Kringel

1 Mini-Donut-Backblech mit Pflanzenmargarine ausfetten. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  • 300 g Mehl
  • 200 g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Natron
  • 3/4 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel gut miteinander vermengen.
  • 4 mittelgroße Bananen, zerstampft
  • 60 ml Rapsöl
  • 2 EL Mandelmilch
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 EL Zitronensaft
Alle flüssigen Zutaten in einer separaten Schüssel gut miteinander verrühren. Jetzt mit einem großen Löffel die flüssige Mischung kurz aber gründlich mit der trockenen Mischung von Hand vermengen. Den Teig in die Backform streichen, so dass die Backformmulden jeweils etwas mehr als die Hälfte gefüllt sind. Etwas glatt streichen.

Auf der mittleren Backschiene ca. 30 Minuten bei 180 Grad goldbraun backen.

Sonntag, 28. September 2014

...durch Erbsensuppe mit Basilikum.

Inspiriert von einer äußerst leckeren Erbsen-Minz-Suppe im Black Veg vor ein paar Wochen, wollte ich unbedingt mal eine eigene Version mit Basilikum ausprobieren. Schon beim Erbsen-Risotto hatte sich ja die Kombination von Erbsen und Basilikum als Glücksgriff herausgestellt. Und siehe da, passt. Zusammen mit Kartoffeln püriert man sich da ein gehaltvolles und schmackhaftes Süppchen. Rein theoretisch könnte man die Suppe noch durch ein feines Sieb passieren. Das braucht's in meiner Küche aber nicht.


Rezept für 3 - 4 Personen
  • 600 g Kartoffeln, geschält und in grobe Stücke geschnitten
  • 2 Zwiebeln, grob gehackt
  • 2 EL Rapsöl
  • 1,3 - 1,5 l Wasser
  • 600 g TK Erbsen
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 TL Gemüsebrühenpulver
  • 1 Bund frischen Basilikum
  • Salz & Pfeffer
In einem großen Topf Kartoffelstücke und Zwiebeln in Öl leicht braun anbraten. Mit Wasser ablöschen, aufkochen und mit halb geschlossenem Deckel 15 Minuten köcheln lassen. Erbsen und Zitronensaft dazugeben und weitere 5 - 10 Minuten köcheln lassen, bis die Erbsen gar sind. Gemüsebrühenpulver und Basilikumblätter zugeben und die Suppe fein pürieren. Mit Pfeffer und eventuell noch etwas Salz abschmecken.


Mittwoch, 24. September 2014

...mit dem Vegan Wednesday.

Ach, ich bin im Moment so furchtbar blog-lahm. Kennt Ihr das? So richtig aus dem Quark komme ich nicht. Es gibt zwar viele Ideen, aber im Moment hapert's ein bisschen an der zeitnahen Umsetzung. Bitte verzeiht! Ich verspreche, mich zu bessern!

Zumindest meine Mittwochsernährung kann ich Euch aber bebildert mitteilen. Gesammelt wird heute bei Petzi von "Veggie to vegan".


Morgens: Overnight Oats mit Mandelmilch und frischen Blaubeeren.

Mittags: Falafel-Sandwich vom Imbiss meines Vertrauens.

Abends: Saftiges Pilzgulasch mit Reis.


Freitag, 5. September 2014

...mit Joghurt-Hefekuchen.

Dieser Hefekuchen gelingt leicht und ist mit Joghurt sehr wandelbar. Mir schmeckt der Limetten-Zitronenjoghurt von Alpro am besten. Aber ihr könnt auch jede andere Sorte verwenden. Manchmal gebe ich auch noch klein geschnittene Apfelstücke zum Joghurt. Mit ein bisschen Zimt ist auch diese Variante sehr lecker.

Allerdings trocknet der Heferand recht schnell aus. Man isst den Kuchen deshalb besser direkt am Tag des Backens, idealerweise, wenn er noch ein bisschen warm ist. Oder aber ihr halbiert die Zutaten und backt einen kleinen Kuchen. Die Form sollte dann max. 20 cm Ø haben. Sollte wider Erwarten etwas übrig bleiben, dann erwärmt den restlichen Kuchen am Folgetag einfach kurz im Backofen.


Rezept für eine Springform oder Tarteform mit ca. 28 - 30 cm Ø
  • 250 ml lauwarme Mandelmilch
  • 10 g frische Hefe
  • 500 g Mehl
  • 4 EL feiner Rohrzucker
  • 1 TL Salz
  • 40 g Pflanzenbutter (z. B. Alsan), Zimmertemperatur
  • 40 g Pflanzenbutter (z. B. Alsan), kalt
  • 200 g Sojajoghurt (Sorte je nach Geschmack)
  • 80 g grober Rohrzucker
In einer großen Schüssel Mehl, Zucker und Salz gut vermengen. Die Hefe zuerst in der Mandelmilch auflösen, dann zu dem Mehl-Mix geben und zusammen mit zimmerwarmer Pflanzenbutter zu einem glatten Teig kneten. Die Schüssel mit einem feuchten Küchenhandtuch abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur 1 Stunde gehen lassen.

Die Form gut ausfetten. Teig auf einer bemehlten Fläche kreisrund ausrollen, sodass er möglichst genau in die Form passt. Teig dann in die Form legen und noch mal mit feuchtem Tuch abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

In möglichst regelmäßigen Abständen mit den Fingern kleine Vertiefungen in den Teig drücken. In diese Vertiefungen den Joghurt verteilen. Groben Zucker und dann die kalte Pflanzenbutter über den Kuchen verteilen. Auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten goldbraun backen.



Mittwoch, 3. September 2014

...mit dem Vegan Wednesday.

Veganes am Mittwoch sammelt heute Petzi.


 Morgens: Toastburgersandwich mit Tofurky.

Mittags: Bibimbap.

Abends: Überbackene Kidneybohnen-Burritos mit Cheddar (Wilmersburger), Sour Creme (Soyananda) und Avocado. 


Freitag, 29. August 2014

...durch einen Besuch im Black Veg (Bonn).

War ja klar. Jetzt wo ich aus der Bonner Altstadt weggezogen bin, macht gleich um die Ecke der ehemaligen Wohnung ein veganes Café auf. Das ist ein bisschen ärgerlich, denn zu Fuß hingehen kann ich da jetzt nicht mehr. Ein Luxusproblem. Zum Glück gehört die Bonner Altstadt aber immer noch zu meinem Lebensmittelpunkt, sodass mich nichts von regelmäßigen Besuchen abhält.


Schon gar nicht, wenn es dabei um ein so ansprechendes Etablissement geht, wie dem Black Veg. Ich habe schon lange nicht mehr in einem Café gesessen, in dem sowohl die Einrichtung als auch die Musik (über AC/DC sehe ich an dieser Stelle mal großzügig hinweg) ganz nach meinem Geschmack sind. Gut, der Name des Cafés hatte bereits entsprechende Erwartungen geweckt, aber man kennt das ja, die Umsetzung fällt dann dem ein oder anderen doch meist etwas schwer. 


Da auch das Geschirr dem aus meinem Küchenschrank entspricht, fühle ich mich hier wie zu Hause. Wenn ich jetzt noch sage, dass auch Speis und Trank dem von zu Hause entsprechen, haltet Ihr mich sicher für völlig durchgeknallt. Nein, das wäre auch im Falle des leckeren Döners etwas überheblich. Der besteht nämlich aus hausgemachtem Seitan. Eine Kunst, die sich mir bisher trotz mehrfacher Versuche vollkommen entzieht. 


Alle anderen angebotenen Speisen sind ebenfalls sehr zu empfehlen. Neben wechselnden Tagesgerichten beinhaltet die Karte schmackhafte Basics wie Mettbrötchen mit Zwiebeln, Salate, frisch getoastetes Käsesandwich und einiges mehr.


Auch die Kuchentheke ist nicht zu verachten. Hier wechselt das Angebot von Cupcakes über Obstkuchen bis hin zu Sahnetorte. Sehr gut gefällt mir die Idee, diverse Schokoriegel für den kleinen Appetit und auch "Fertig-Eis" am Stiel, bzw. im Hörnchen anzubieten.


Alles in allem ein wunderbar stimmiges Konzept und eine absolut empfehlenswerte Adresse. Bitte kehrt gerne in Scharen dort ein, aber lasst den Platz vorne am Fenster für mich frei. Danke.


Adresse:
Black Veg, Adolfstr. 43, 53111 Bonn - direkt auf der Ecke am Frankenbad