Samstag, 28. Juni 2014

...durch einen Besuch in der Burgermanufaktur am Frankenbad in Bonn.

Man muss es sagen, wie es ist: Eine vegane Fast-Food-Welt in Bonn ist quasi nicht existent. Naja gut, es gibt hier und da mal eine Falafel-Bude. Wenn man aber nicht immer nur Pommes mit Ketchup essen möchte, sieht's in der Region schnellesstechnisch arg dürftig aus. Da beneide ich immer ein bisschen die Berliner. Da gibt's ja fast an jeder Ecke eine vegane Imbissbude.

Mit dem Mae's in der Südstadt haben wir nun immerhin ein veganes Café, das neben köstlichen Kuchen unter der Woche auch immer leckere Mittagsgerichte anbietet. Von einem rein veganen Imbiss ist hier aber immer noch weit und breit nichts zu sehen. Es scheint sich aber so langsam in den Köpfen der Gastronomen etwas zu ändern. Es finden sich immer wieder auch vegane Angebote auf den Speisekarten. So bekommt man aktuell meist auch immer einen veganen Kuchen im Café goldbraun an der Uni und nebenan bei Dehly&deSander öfter vegane Suppen. Die hauseigene Pâtisserie bietet sogar gleich mehrere vegane Kuchen.

Seit wenigen Tagen gibt es jetzt aber endlich leckeres Burgerhandwerk auch für Vegetarier und Veganer. Aber, bei der Burgermanufaktur am Frankenbad handelt es sich nicht um einen rein vegetarischen bzw. veganen Imbiss. Und ja, der Fleischwolf im Logo gefällt mir nicht. Ein rein veganer Burgerladen wäre mir auch lieber. Aber alleine die Tatsache, dass sich da jemand so umfangreiche Gedanken über vegetarische und vegane Alternativen gemacht hat, lohnt einen Besuch. Die Nachfrage bestimmt das Angebot.


Die Bezeichnung Imbiss muss ich allerdings wieder zurücknehmen. Der Begriff Manufaktur trifft es bei diesem hochwertigen Angebot und stylischem Ambiente schon eher. Die Speisekarte ist übersichtlich, aber gut durchdacht. Fast jede Burgervariante gibt es auch als Veggie-Burger und zusätzlich einen veganen Burger mit gegrilltem Gemüse.


Dazu werden hausgemachte Soßen (fast alle vegan), handgeschnitzte Pommes und Guacamole angeboten. Für mich die absoluten Highlights: Selbst gemachte Sojanaise und Sojaaioli. Das alles gibt's natürlich nicht zum Discoutpreis, macht in Sachen Qualität den Burgermanufakturierern aber so schnell keiner nach.

Ach ja, lecker war's zu allem Überfluss auch noch.




1 Kommentar:

  1. Oh lecker! Früher war ich öfter in der Frittebud, die haben ihr vegan Angebot soch auch ziemlich aufgestockt, meine ich gesehen zu haben, als ich das letzte Mal da war.
    Es scheint so, als ob die Frittebud nun was Burger angeht, ernste Konkurenz in Bonn bekommt.

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