Samstag, 31. Mai 2014

...mit neuer Sonnenschutzkombi.

Nach einer eher herbstlichen Woche zeigt sich heute endlich wieder die Sonne. So schön das ist, sollte man aber spätestens jetzt auch wieder daran denken, wie gefährlich Sonnenstrahlung für die ungeschützte Haut sein kann.

Altbewährt und immer noch empfehlenswert ist das transparente Sonnenspray von Sundance. Es lässt sich sehr gut auf der Haut verteilen und hinterlässt keine unschönen Ränder auf der Kleidung. Allerdings vertrage ich es nicht so gut im Gesicht. Da reagiert meine Haut sehr empfindlich. Eine geeignete Tagescreme inklusive Lichtschutzfaktor habe ich bisher leider noch nicht gefunden.

Bereits vor einiger Zeit habe ich bei Kalinka.Kalinka von der Produktlinie John Masters Organics gelesen und gleich selber begeistert ein paar Produkte ausprobiert. (Die Rosenwaschcreme kann ich an der Stelle nur bestens empfehlen!) Alle Produkte werden so natürlich wie möglich hergestellt, sind frei von Silikonen, Mineralöl und Weichmachern. John Masters verwendet zudem keine synthetischen Konservierungsmittel und vermutlich vertrage ich die Sonnencreme deshalb so gut. Wie viele der Produkte ist auch die Sonnencreme vegan. Sie zieht ganz gut ein und hinterlässt keine weißen Flecken. Aufgrund der Inhaltsstoffe kann man sie sogar auch anstelle der Tagescreme verwenden. Da ich im Sommer aber nur eine sehr leichte Tagespflege benutze, trage ich die John Masters Suncare meistens einfach darüber auf.



Donnerstag, 29. Mai 2014

...mit dem Vegan Wednesday #92.

Boah, bin ich spät dran. Mittwoch ist ja donnerstags schon vorbei. Egal, gegessen wurde ja gestern trotzdem. Mein Mittel gegen verregnete Tage sind übrigens Pfannkuchen. Probiert es aus! Danach sieht der Tag schon gleich wieder ein bisschen sonniger aus. Die heutigen Beiträge sammelt netterweise die Cara von think.care.act.:


Morgens: Zum Glück ging's später ins Büro und deshalb blieb Zeit für ein paar Pfannkuchen und Himbeersmoothie.

Mittags: Salätchen für's Gewissen. Nach den Pfannkuchen ging da aber auch nicht mehr rein.

Abends: Das Wetter rechtfertigte am Abend noch einen deftigen orientalischer Eintopf mit Kusskuss.

Freitag, 23. Mai 2014

...mit Samosas.

Ich bin großer Fan von Fertigblätterteig. Damit kann man wirklich sehr einfach feinste Speisen zaubern. Gefüllt mit Süßem oder Herzhaftem macht so ein Blätterteig ordentlich was her. Und während die gefüllten Rohlinge brav im Backofen heranreifen, hat man prima Zeit die Küche wieder auf Hochglanz zu bringen. Sehr Praktisch. Wundert Euch also bitte nicht, wenn es jetzt häufiger Blättriges bei mir geben wird.


Rezept für 3 - 4 Personen
  • 2 Packungen veganen Blätterteig (aus der Kühltheke)
  • 250 g Kartoffeln, fein gewürfelt
  • 2 Möhren, fein gewürfelt
  • 1 cm Ingwer, fein gehackt
  • 100 g TK Erbsen
  • 100 ml Sojasahne
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1 Prise Zimt
  • Salz und Pfeffer
In einer beschichteten Pfanne Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriander und Zimt in heißem Öl andünsten. Kartoffeln dazugeben und 5 Minuten abraten. Möhren und Ingwer hinzugeben. 2 Minuten weiterbraten und mit 100 ml Wasser ablöschen. Mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze 5 Minuten garen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Etwas auskühlen lassen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Beide Blätterteigpackungen entrollen und jeweils in 6 gleichgroße Platten schneiden. 6 Teigplatten mit Sojasahne bestreichen und die Kartoffelmischung gleichmäßig jeweils in der Mitte der Platten aufhäufen. Restliche 6 Teigplatten darauflegen, die Ränder beider Hälften zusammendrücken und damit verschließen. Die Oberfläche der Samosas mit Sojasahne bestreichen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für 20 Minuten auf der mittleren Schiene goldbraun backen.


Montag, 19. Mai 2014

...durch Patenkuh Alma.

Heute möchte ich Euch die Geschichte von Alma erzählen.

Copyright: Stiftung Hof Butenland

Alma ist eine Kuh. Und zwar eine ganz besondere Kuh. Nicht nur, weil sie nur ein Horn hat. Sie ist einzigartig, so wie alle anderen Kühe auf diesem Planeten einzigartig sind. Sie haben alle einen eigenen Charakter. Jede hat ihre Geschichte, die meisten eine ähnlich traurige und leidvolle. Auch Alma hat eine solche Geschichte.

Alma war früher eine Milchkuh. Sie lebte zusammen mit 180 anderen Milchkühen in einem Stall in Anbindehaltung. Bis dann plötzlich eine Kuh nach der anderen tot umgefallen ist.

Diagnose: chronischer Botulismus, vermutlich ausgelöst durch mit Glyphosat verseuchtes Futtermittel. Sogar der Landwirt erkrankt. Alle Kühe sterben - bis auf Alma. Ein Wunder. Leider zunächst wenig positiv für die "Wunderkuh", die sofort hochschwanger zu Versuchszwecken in die Uni gebracht wird. Fast 2 Jahre verbringt sie dort und muss diverse Versuche über sich ergehen lassen. Nachdem Alma dort einen Kaiserschnitt mit Totgeburt, eine Labmagenverdrehung, sowie eine Mastitis überlebt hat, fasst sich die verantwortliche Professorin ein Herz und findet auf Hof Butenland ein neues zu Hause für Alma.

Als Alma im Juni 2012 auf Hof Butenland ankommt, ist sie erst 5 Jahre alt. Gezeichnet von der Tortur der letzten Jahre wirkt sie älter. Ihr Körper ist ausgemergelt. Sie ist zunächst sehr unsicher und braucht lange, bis sie sich an die neue Umgebung, die Freiheit gewöhnt hat.

Alma bei ihrer Ankunft auf Hof Butenland 2012

Mittlerweile hat sie sich sichtlich erholt. Ihre Blutwerte werden weiterhin untersucht und sie erhält täglich spezielle Mineralstoffpelletts. Mit der Zeit hat sich Alma wunderbar auf dem Hof eingelebt. Die Strapazen von früher sieht man ihr heute nicht mehr an. Sie genießt ihre Freiheit und nutzt auch regelmäßig den freizugänglichen Wellness-Bereich.


Almas Leben hat sich zum Guten gewandelt. Das ist das eigentliche Wunder. Die Rettung einer Kuh mag für einige seltsam erscheinen oder wie der Tropfen auf den heißen Stein aussehen, wenn man das große Ganze betrachtet. Aber für Alma hat es das ganze Leben verändert. Ein Leben ist und bleibt ein Leben. Auch nur ein einziges Leben zu retten ist jede Anstrengung wert.


Wir alle, und da schließe ich mich bewusst mit ein, schulden unseren sogenannten Nutztieren Respekt. Aus diesem Grund habe ich die Patenschaft für Alma übernommen. Ich hoffe, dass Alma noch viele unbeschwerte Jahre erleben darf. Auf Hof Butenland wird das sicher gelingen. Hier hat sie endlich ein zu Hause und Freunde gefunden. Das ist auf Hof Butenland auch nicht schwer. Freundschaften schließt man dort schnell und üblicherweise artübergreifend.


Wer sich für eine Tierpatenschaft interessiert, findet hier weitere Infos. Auf Hof Butenland leben viele ehemalige Nutztiere, die finanzielle Unterstützung gut gebrauchen können. 

P.S.: Tierpatenschaften lassen sich auch ganz hervorragend verschenken.

Sonntag, 18. Mai 2014

...mit "Keine Kuh"-Schuhe.

Die Produktpalette an schönem veganen Schuhwerk wird erfreulicherweise immer größer. Neueste Errungenschaft im Hause Schmoeth sind diese hübschen Stiefel von Novacas.

Die Marke Novacas kommt aus Portugal und bedeutet so viel wie "keine Kuh". Alle Schuhe werden in Portugal umweltschonend gefertigt, bestehen aus hochwertigen synthetischen Microfasern, ohne die Verwendung von PVC und sind biologisch abbaubar.


Ich habe die super bequemen Stiefel (Modell "Janis velours") in meiner Größe 38 bestellt und sie haben direkt auf Anhieb gepasst wie angegossen. Das Material ist atmungsaktiv und fühlt sich an wie Wildleder. Erhältlich sind die Schuhe u.a. bei avesu.

Donnerstag, 15. Mai 2014

...durch Peanut Butter Shortbread.

So richtig Sommer isses ja irgendwie noch nicht. Am vergangenen Wochenende war es draußen sogar so ungemütlich, dass im Haus dringend ein gewisser Ausgleich geschaffen werden musste. Dabei haben das Knistern im Kamin, heißer Sojamilchkaffee und äußerst köstliches Shortbread ein ganz klein wenig geholfen.


Rezept für eine Tarteform ca. 20 cm Ø
  • 240 g Mehl
  • 225 g Pflanzenmargarine 
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3/4 TL Salz
  • 170 g cremige Erdnussbutter
  • 200 g brauner Zucker
Backofen auf 140 Grad vorheizen.

In einer Schüssel das Mehl mit dem Salz vermischen. In einer zweiten Schüssel die Margarine, Erdnussbutter, Zucker und Vanillezucker mit dem Rührstab cremig aufschlagen. Dann mit den trockenen Zutaten zu einem Teig vermengen.

Eine Tarteform mit herausnehmbarem Boden einfetten. Den Teig gleichmäßig hineindrücken. Auf der mittleren Schiene 60 bis 80 Minuten leicht braun backen. Tarteform auf einem Gitter ca. 1 Stunde auskühlen lassen. Im noch warmen Zustand das Shortbread in der Form in 16 Kuchenstücke schneiden. Mit dem Tarteboden herausheben und vollständig abkühlen lassen.

Samstag, 10. Mai 2014

...durch Pasta alla cacciatora.

Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Gejagt wurden für dieses Gericht nur Pilze, Oliven, Kapern und Sojaschnetzel. "Alla cacciatora" ist (wer hätte es gedacht?!) italienisch und bedeutet nämlich "nach Jägerart".

In Deutschland habe ich das Gericht eher selten auf Speisekarten gesehen, aber in Italien wird diese Art der Zubereitung in vielen Restaurants angeboten. Ich selber kenne es aus der Toskana, wo dann immer wahlweise irgendein Wildtier mit im Topf landet. Das ist aber vollkommen überflüssig, denn im Grunde sind auch bei diesem Gericht die wirklich wichtigen Geschmackgeber die rein pflanzlichen Zutaten.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 200 g Nudeln
  • 150 g Sojaschnetzel + ca. 1 Liter Gemüsebrühe
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 250 g Champignons, in grobe Stücke geschnitten
  • 800 g geschälte Tomaten (2 kleine Dosen),  klein geschnitten
  • 150 ml Wasser
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL getrocknete Tomaten in Öl, in Streifen geschnitten
  • 150 g schwarze Oliven ohne Kerne
  • 2 EL Kapern
  • 1/2 Bund Basilikum, grob gehackt
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz und Pfeffer
Sojaschnetzel 20 Minuten in ausreichend Gemüsebrühe einweichen. Brühe abgießen und Schnetzel in 2 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne goldbraun anbraten. Zur Seite stellen.

Nudeln in Salzwasser bissfest garen.

In einem großen Topf Zwiebel und Pilze 5 Minuten anbraten. Tomaten mit Saft, Essig, 150 ml Wasser, Zucker, Thymian, Lorbeerblatt, getrocknete Tomaten und Sojaschnetzel einrühren. Aufkochen und dann 15 Minuten bei kleiner Hitze und ohne Deckel einkochen lassen. Ab und an umrühren. Oliven und Kapern zugeben. Lorbeerblatt herausnehmen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Nudeln mit in den Topf geben und 1 Minute durchziehen lassen. Mt frischem Basilikum servieren.


Mittwoch, 7. Mai 2014

...mit dem Vegan Wednesday #89.

Heute gibt's mal wieder einen Einblick in den schmoethschen Ernährungsplan. Weitere Ideen hat heute die Petzi (From Veggie to vegan) gesammelt.


Morgens: Großer Soja-Milchkaffee am Kaffeeroller - vor dem großen Regen.

Mittags: Eine große Portion Spinatsalat mit Avo und gebratenen Pilzen.

Abends: Leckersten Spargel in buttrigem Petersilien-Sößchen. Diesmal mit Nudeln statt Knödeln.


Sonntag, 4. Mai 2014

...durch grüne Bandnudeln mit Knoblauchspinat.

Jetzt wo ich auch im Grünen wohne, mutiert Grün zu meiner Lieblingsfarbe. Grün ist als Farbe fast ausschließlich positiv belegt. Sie steht für das Leben an sich, für Wachstum, Zuversicht und Hoffnung. In der Farblehre werden ihr beruhigende und harmonisierende Eigenschaften zugeordnet. Das kann ich beim Blick ins "Grüne" durchaus bestätigen.

Auch auf dem Teller macht sich saftiges Grün sehr gut. Ton in Ton Gerichte sind ja sonst eher nicht so attraktiv, aber ein Teller in den verschiedensten Grüntönen schmeichelt Auge und Magen gleichermaßen. Als kleinen Farbtupfer hab ich noch in Knoblauchöl gebratene Veggie-Garnelen dazugegeben.


Rezept für 2 - 3 Personen

  • 250 g grüne Tagliatelle
  • 300 g frischer Spinat, gewaschen und grob zerrupft
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 50 g kalte Alsan (oder andere Pflanzenmargarine mit Fettanteil von min. 70%)
  • Schwarzer Pfeffer und Salz
  • Optional: 300 g Veggie Riesengarnelen, in kleine Stücke geschnitten und 5 Minuten in 2 EL Olivenöl mit 1 zerdrückten Knoblauchzehe gebraten.

Tagliatelle in Salzwasser bissfest garen.

In einer großen Pfanne die Hälfte der Margarine zerlassen. Bei mittlerer Hitze Knoblauch und Zwiebeln darin 3 Minuten dünsten. Spinat dazugeben, umrühren und 2 Minuten zugedeckt weiter dünsten. Mit  Salz und Pfeffer würzen. Hitze ausstellen und die restliche Margarine unterrühren.