Freitag, 28. November 2014

...mit einer cremigen Kräutersalatsuppe.

Gut, wenn man Nachbarn hat, die den eigenen Bedarf übersteigende Mengen an Gemüse und Kräutern anbauen. So fällt auch für uns immer etwas ab. Diesmal war es ein ganzer Korb voller frischer Petersilie und Kopfsalat. Die eine Hälfte der Petersilie habe ich zu Pesto verarbeitet, die andere Hälfte ist zusammen mit einigen Kopfsalatblättern in diese leckere Suppe gewandert.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 350 g Kartoffeln, geschält und in Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, in Würfel geschnitten
  • 1 EL Rapsöl
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Hafersahne
  • 1 großer Bund Blattpetersilie, die Blätter abgezupft
  • 5 - 10 Blätter Kopfsalat
  • Zitronensaft
  • Pfeffer und Salz
  • Muskatnuss
In einem großen Topf die Kartoffel- und Zwiebelwürfel in Öl glasig dünsten. Brühe zugeben und aufkochen lassen. Dann bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten gar kochen.

Petersilie und Kopfsalat dazugeben und fein pürieren (entweder im Mixer oder mit dem Pürierstab). Hafersahne einrühren. Mit Pfeffer, Salz, Zitronensaft und Muskatnuss abschmecken.


Mittwoch, 26. November 2014

...mit dem Vegan Wednesday.

Gesammelt wird in dieser Woche bei Frau Schulz:


Morgens: Geht eigentlich gar nicht. Soll man nicht nachmachen. Aber ich hatte meine Overnight Oats zu Hause vergessen und einen knurrenden Magen.

Mittags: Immerhin konnte ich den Schokoriegel vom Morgen durch einen Salat am Mittag ausgleichen.

Abends: Eine veganisierte Version der so genannten "Weiberpasta" à la Tim Mälzer. Fragt mich nicht, warum das Rezept so heißt. Vermutlich weil so viel "unmännliches" Grünzeugs drin ist...



Freitag, 21. November 2014

...mit Preiselbeertörtchen.

Preiselbeeren finden in unseren Gefilden meist nur als Kompottbeilage oder Soße zu Fleischgerichten oder Camembert statt. So pur in Natur sind diese kleinen bitteren Vitaminbomben aber auch nur schwer erträglich. Dabei machen gerade diese Bitterstoffe die Beeren so gesund. Als Heilpflanze kommen ihre antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften z. B. in Tees zum Einsatz. Streicht man also Preiselbeerkompott auf Mürbeteig, erhält man quasi gesunde Törtchen. Oder?!


Rezept für 4 kleine Tarteformen (mit Hebeboden) Ø 12 cm
  • 200 g Preiselbeeren aus dem Glas (Kompott)
  • 175 g Mehl
  • 50 g + 2 EL gemahlene Manden
  • 100 g feiner Rohrzucker
  • 150 g kalte Pflanzenmargarine (mit 80% Fettgehalt), klein gewürfelt
Tarteformen ausfetten, Backofen auf 200 Grad vorheizen.

In einer großen Schüssel Mehl, 50 g gemahlene Mandeln und Zucker mischen. Margarinewürfel hinzugeben und mit den Händen zügig zu Streusel verarbeiten. 2/3 des Teigs für den Törtchenboden nutzen, jeweils kreisrund etwas größer als die Tarteformen ausrollen und die Formen damit auslegen.

Die 2 EL gemahlene Mandeln auf die Teigböden streuen und darauf das Preiselbeerkompott gleichmäßig verteilen. Restlichen Teig als Streusel auf die Törtchen verteilen und auf der mittleren Schiene für 20 - 30 Minuten goldbraun backen.

Sonntag, 16. November 2014

...wohlriechend.

Die Geschichte der Transpiration ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Dabei stehen sich der Wunsch angenehm zu riechen und gesundheitliche Aspekte leider oftmals im Weg.

Viele Deos enthalten Aluminiumverbindungen, die das Schwitzen unterbinden. Hört sich erst mal toll an: Keine Schweißflecken mehr und damit auch kein Muffeln mehr unter den Achseln.

Allerdings verschließt das Aluminium die Hautporen, damit weniger Schweiß austreten kann. Leider greift man damit direkt in die Entgiftungsprozesse des Körpers ein, der z. B. die Achselhöhlen zum Ausscheiden von Schadstoffen nutzt. Durch das Benutzen solcher Deos versiegeln wir also quasi eine Entgiftungsstelle. Die langfristigen Auswirkungen auf den Körper sind bisher nicht bekannt. Es besteht allerdings der berechtigte Verdacht, dass ein solcher Eingriff in die natürlichen Reinigungsprozesse des Körpers nicht gesund ist.

Es gibt aber mittlerweile diverse Produkte, die ganz ohne Aluminium und diversen anderen gesundheitlich suspekten Chemikalien auskommen. Nicht alle erfüllen gleichermaßen ihren Zweck. Zumindest ich brauchte etwas länger, um mit Schmidt’s Naturals das für mich perfekte Deo zu finden.


Mit einer Mischung aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen absorbiert die handgemachte Deocreme unangenehme Gerüche. Mein Favorit ist die Creme ohne Zusatz von Duftstoffen, da sie so nicht mit meinem Parfum konkurriert. Die Creme hat eine angenehme Konsistenz, lässt sich leicht auftragen und ist außerdem frei von Konservierungsstoffen und Parabenen.


Mittwoch, 12. November 2014

...vielleicht auch durch das Beantworten von Kettenpost.

So was mache ich nicht! Auf keinen Fall!

Mein ganzes elektronisches Leben lang habe ich mich vehement und erfolgreich diverser Kettenpost erwehrt. Da ist man endlich in einem Alter, das die Hoffnung zulässt, von solcherlei Spökes fortan verschont zu bleiben und zack, wird man von der hämischen Freundin aus dem Pott nominiert. Dabei weiß sie es eigentlich besser, das gemeine Stück! Leider kann ich der zauberhaften Frau Werkeltagebuch aber so gut wie nichts abschlagen und ergebe mich leidvoll ihrer Nominierung zum Kettenposten. A-u-s-n-a-h-m-s-w-e-i-s-e!

So was mache ich dann jetzt doch. In diesem einen Fall!

Wie heißt es so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid. In diesem Sinne gebe ich den 7-Fakten-Stab gerne weiter an die andere Frau S., Linda, BillaSilja und Katrin.


7 Fakten über mich

1. Ich mag Schmiegetücher.

2. Ich kann alle Buffy-Folgen mitsprechen.

3. Ich ernähre mich seit 2011 vegan und habe keinen Vitamin-Mangel. Ha!

4. Es gibt wenig, das mich so verzückt wie der Anblick von Pfoten und grunzenden Schweinenasen.
 



5. Mich begleitet täglich Käpt'n Otter.
Foto & Tattoo von Hennes / True Love Tattoo Düsseldorf

6. Ich stehe auf Excel-Tabellen. Ich mag es halt, wenn alles fein sortiert und übersichtlich ist.

7. Leider bin ich beim Thema "vegan" nicht immer so tolerant, wie ich es mir eigentlich vorgenommen habe. Mir platzt da schon durchaus das ein oder andere Mal ordentlich der Kragen.


Samstag, 1. November 2014

...mit Walnuss-Pesto.

Pesto aus Walnüssen ist eine Geschmacksbombe. Ob auf frisch geröstetem Brot, zu Kartoffeln oder Pasta, Walnuss-Pesto ist vielseitig einsetzbar. Damit das Pesto nicht zu herb wird, mixe ich immer auch ein paar Cashewkerne unter und verwende Rapsöl statt Olivenöl. Ein echtes Erlebnis ist Walnuss-Pesto zu blanchiertem Brokkoli. Das solltet Ihr unbedingt mal probieren.

Rezept
  • 100 g Walnusskerne
  • 40 g Cashewkerne
  • 3 Knoblauchzehen, geschält
  • 6 - 8 EL Rapsöl (am besten mit Buttergeschmack)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Bund Petersilie, Blätter abgezupft
  • Optional: 50 g veganen Frischkäse
  • Salz & Pfeffer
Alle Zutaten (außer Salz und Pfeffer) in einem Mixer oder mit dem Pürierstab in einem hohen Gefäß pürieren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. In einem luftdichten Glas im Kühlschrank aufbewahren oder gleich auf dampfend heiße Pasta geben.