Sonntag, 28. Dezember 2014

...im Kampf gegen Heizungsluft.

Jaja, der Zahn der Zeit. Das Miststück. Noch bis vor 5 Jahren verband ich mit Heizungsluft nur angenehmes Wohlbefinden. Seitdem hat sich Heizungsluft aber mehr und mehr zu einem Feindbild entwickelt. Ja, sie wärmt. Gleichzeitig entzieht sie aber der Haut und den Atemwegen unbarmherzig das Letzte bisschen Feuchtigkeit. Man kann gar nicht so viel trinken wie da verdunstet. Vor allem, wenn der Schreibtisch im Büro direkt vorm Feindbild steht und die Kollegin eine Frostbeule ist. 

Neben einer ganzen Armee von Luftbefeuchtern an den Heizkörpern und der doppelten Ration Trinkbarem habe ich nun die perfekte Winterpflegekombi gefunden. Die 24h Feuchtigkeitscreme von lavera benutze ich schon seit Jahren im Winter als Tagespflege. Neu hinzugekommen ist jetzt die Zellaktiv Nachtpflege von alverde. Die Creme zieht schnell ein und hinterlässt ein angenehm frisches Gefühl. Wenn sich die Haut tagsüber trotzdem zwischendurch trocken anfühlt, kommt ein Tropfen Zellaktiv Serum hinzu, das ich griffbereit in der Schreibtischschublade lagere. 



Freitag, 26. Dezember 2014

...mit veganer Bratensoße.

Gerichte zu Weihnachten sind ja meist klassisch. Eines haben dabei fast alle gemeinsam: eine dunkel-deftige Bratensoße. Entgegen der gängigen Meinung braucht man zum Herstellen einer solchen Soße aber keinesfalls einen Braten. Noch nicht mal einen veganen Braten.

Die Herstellung einer leckeren dunklen Soße ist zugegebenermaßen etwas aufwendiger. Dafür kann man aber gut etwas Zeit bei der Zubereitung der Beilagen sparen und z. B. Rotkohl aus dem Glas und Fertigknödel nehmen. Bei uns gab es gestern dazu den Wheaty Vesttagsbraten von TOPAS. Der absolute Star des Gerichtes war aber die Soße.


Rezept für ca. 1/2 Liter Bratensoße
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, mit Schale halbiert
  • 2 - 3 Knoblauchzehen, mit Schale kurz mit der flachen Seite des Messers angedrückt
  • 2 Möhren, gewaschen und mit Schale in grobe Stücke geschnitten
  • 1 Stange Lauch, gewaschen und in grobe Stücke geschnitten
  • 3 frische Tomaten, gewaschen und geviertelt
  • 2 getrocknete Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 300 ml veganer Rotwein (oder dunkles Bier / geht auch mit Malzbier)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 2 getrocknete Lorbeerblätter
  • 3 getrocknete Gewürznelken
  • 3 getrocknete Wacholderbeeren
  • 40 g Pflanzenmargarine
  • 1 EL Mehl
  • 150 ml Hafersahne
  • Pfeffer und Salz

1 EL Öl in einem großen Topf (am besten ein Schmortopf) geben und erhitzen. Darin die Zwiebelhälften mit der Schnittseite nach unten einige Minuten gut dunkelbraun anrösten. Restliches Öl sowie Möhren, Knoblauch und Lauch zugeben. Unter Rühren auch das Gemüse braun anrösten. Frische und getrocknete Tomaten zugeben, Tomatenmark unterrühren und sofort mit Rotwein ablöschen. Gewürze zugeben und mit Wasser aufgießen. Kurz aufkochen, dann bei kleiner Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 2 Stunden köcheln lassen. Die letzten 20 Minuten den Deckel abnehmen, damit die Flüssigkeit etwas verdampfen kann.

Topfinhalt durch ein Sieb geben und die Flüssigkeit (Jus) auffangen. Das Gemüse gut ausdrücken. 

Für die Mehlschwitze in einem kleinen Topf 40 g Margarine bei mittlerer Temperatur schmelzen lassen, mit einem Schneebesen das Mehl gut einrühren und kurz Blasen werfen lassen. Dann langsam gleichmäßig die Jus mit dem Schneebesen unterrühren. Aufkochen und etwa 10 Minuten einkochen lassen. Immer wieder mal umrühren. Dann die Hafersahne unterrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Samstag, 20. Dezember 2014

...mit der Gewinnerin der ersten Favoritenverlosung.

Der Kommentareinsendeschluss für die erste Favoritenverlosung war am 15.12.2014. Heute hatte ich nach einer ziemlich stressigen Woche endlich Zeit für die Auslosung.


Nachdem wir fleißig bereits jetzt unseren Todesstern um das komplette Weihnachtsgebäck erleichtert haben, machte er sich praktischerweise als Lostrommel nützlich. Kurzerhand wurde der Mann zur Losfee und waltete seines Amtes.


Und gewonnen hat die alexks. Na, da fällt dann dieses Jahr wohl tatsächlich Weihnachten und Geburtstag zusammen ;-)

Herzlichen Glückwunsch!!! 



Freitag, 19. Dezember 2014

...mit dufte(nde)m Zeug und Zeug ohne Gedöns.

Nicht unbedingt neu aber Dauergäste in unserem Bad und absolut empfehlenswert. Wer die beiden Marken noch nicht kennt, sollte beim nächsten Besuch im DrogerieMarkt mal die Augen offen halten.

Tierleidfrei und voller natürlicher Pflanzenextrakte duften sich die leckeren Duschgelsorten von Original Source durch unser Bad. Man soll sich ja eigentlich von Äußerlichkeiten nicht beeindrucken lassen, aber das Produktdesign gefällt mir ausgesprochen gut. Schön, dass auch der Inhalt hält, was die Verpackung verspricht.


Wer es nicht so duftend mag oder dessen Haut oft allergisch auf zu viele Inhaltsstoffe reagiert, ist mit den Produkten von Jean&Len gut beraten. Alle Produkte kommen ganz ohne Gedöns aus. Gedöns meint in dem Fall, alles eigentlich überflüssige und möglicherweise gesundheitsschädigende wie Silikone und Parabene. Deshalb und aufgrund des wunderbaren Designs sind die Produkte auch bestens für Kinder geeignet. Die gesamte Palette von Shampoo über Seife, Duschgel, Bodylotion und Waschpulver ist vegan und findet sich meist in der Baby- und Kinderkosmetikabteilung.     



Freitag, 12. Dezember 2014

...mit Scones zur Teezeit.

Also kulinarisch hat Großbritannien ja nun bekanntermaßen nicht allzu viel zu bieten. Allerdings muss man zugeben, dass es im Süßspeisenbereich durchaus den ein oder anderen glorreichen Ausreißer gibt. Neben Trifle, Crumble und Shortbread gehören die leckeren Scones zu den Highlights der britischen Küche. Zu einer standesgemäßen Teatime gehören Scones. Im Original wahlweise mit Butter, Marmelade, Sahne und/oder Clotted Cream. Außer die Clotted Cream kann man all das prima durch vegane Varianten ersetzen. Bei uns gab's letzten Sonntag Reissahne, Wildbeerenmarmelade und Sojola (Pflanzenmargarine) dazu. Ein Fest!


Rezept für ca. 15 kleine Scones
  • 400 g Mehl
  • 30 g feiner Rohrzucker
  • 120 g kalte Pflanzenmargarine, in Stücke geschnitten
  • 3 TL Backpulver
  • 200 ml Mandelmilch
  • 2 EL Rapsöl (nach Möglichkeit mit Buttergeschmack)
  • Salz
  • Keksausstechform mit ca. 5 cm Ø
Backofen auf 220 Grad vorheizen.

Mehl, Zucker, Backpulver und eine kleine Prise Salz gut vermengen. Margarine zugeben und alles zu Teigkrümel verreiben. Dann mit Pflanzenmilch zu einem glatten Teig verkneten.

Teig 2 cm dick auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Mit einer Keksform Teigkreise ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Oberfläche mit Rapsöl einpinseln und auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Tipp: Am besten Ihr serviert die Scones noch warm, kurz nach dem sie aus dem Backofen kommen.


Sonntag, 7. Dezember 2014

...mit Sauerkrautlasagne.

Sauerkraut funktioniert bestens auf Pizza, warum also nicht auch in Lasagne!


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 9 Lasagneplatten
  • 200 g Räuchertofu, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Packung (500 g) Sauerkraut, abgetropft, etwas ausgedrückt und etwas kleiner geschnitten
  • 1 Gemüsezwiebel, in halbe Scheiben geschnitten
  • 4 EL Rapsöl
  • 100 ml Weißwein
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Pflanzensahne
  • 1 TL Majoran
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 EL Hefeflocken
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Zucker
  • Pfeffer 
  • Salz
Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Räuchertofu in einer beschichteten Pfanne in 2 EL Öl hellbraun anbraten. Zwiebeln zugeben und 5 Minuten dünsten. Eine Prise Zucker, Salz, Pfeffer und Majoran zugeben. Mit Weißwein ablöschen. Gemüsebrühe zugießen, Lorbeerblätter zufügen und kurz aufkochen lassen. Dann Pflanzensahne zugeben. Soße vom Herd nehmen.

Etwas Sauerkraut in die gefettete Auflaufform geben und mit 3 Lasagneplatten belegen. 1/3 des restlichen Sauerkrauts mit 2 kleinen Suppenkellen der Soße darauf verteilen. Mit 3 Platten abdecken. Wieder 1/3 des Sauerkrauts mit 2 kleinen Suppenkellen Soße bedecken. Erneut mit 3 Platten abdecken und restliches Sauerkraut und Soße darauf verteilen. Mit Hefeflocken bestreuen und 2 EL Rapsöl beträufeln.

Im Backofen auf der untersten Schiene 30 - 40 Minuten backen. Mit Petersilie servieren.


Montag, 1. Dezember 2014

...mit samtweichen Ellbogen und der ersten Favoritenverlosung.

Dem Geschmack von weißer Schokolade kann ich nicht widerstehen. Leider ist dieses verhängnisvolle Gemisch aus Fett und Zucker meine Lieblingssünde. Das weiß natürlich auch der Mann. Der Mann weiß aber auch, dass ich dieses Gemisch für ein Verhängnis halte, und hat sich daher auf Mitbringsel spezialisiert, die zwar nach weißer Schokolade riechen, aber nicht essbar sind. Guter Mann!

Der neue Star in meinem Badezimmer ist die Organic White Chocolate Elbow, Knee & Heel Cream von MULONDON. Wie das riiiieeecht! Ultralecker.


Diese Creme für raue Hautstellen ist tatsächlich mein erstes Produkt von MULONDON und ganz bestimmt nicht mein Letztes. Die Creme ist zwar nicht günstig, aber sparsam im Gebrauch und absolut empfehlenswert. Ein großes Plus ist zudem der Verzicht auf diverse unliebsame Inhaltsstoffe wie Mineralöle, Parabene, Silikone, Emulgatoren und andere synthetische Inhaltsstoffe. Außerdem hat das hübsche Glas später einen gewissen Upcyclingwert. Perfekt geeignet für allerlei Kleinkram.

Und weil ich gerne verschenke, was ich selber mag, könnt Ihr hier ein Exemplar der Creme gewinnen. Wer mag, schreibt mir das einfach in einen Kommentar und wandert damit direkt in die Lostrommel. Kommentarschluss ist der 15. Dezember 2014.

Viel Glück!

HINWEIS: Alle die bei der Verlosung mitmachen wollen, sollten für mich auch kontaktierbar sein. Das heisst, falls Euer Name im Kommentar nicht automatisch mit einem Link hinterlegt ist, müsst Ihr mir bitte zusätzlich eine E-Mail an post(at)frauschmoeth.de schicken oder Eure E-Mail-Adresse im Kommentarfeld angeben. Vielen Dank!


P.S.: 
Unter dem Motto Favoritenverlosung erwartet Euch hier zukünftig eine eben solche. In unregelmäßigen Abständen werde ich dann Produkte verlosen, die zu meinen persönlichen Favoriten gehören.