Samstag, 12. September 2015

...mit einem Gastpost über Aleppo-Seife.

Heute übergebe ich das Zepter mal an Freundin Mel, die für sich so etwas wie den heiligen Gral in Sachen Körperpflege entdeckt hat: 

Freundin Mel
Ich versuche mich seit nun 4 Wochen an der Aleppo-Seife aus Syrien für meine Haare (in erster Linie) und für meine Haut. 

Seit jeher habe ich Probleme mit Neurodermitis an den Armen, am Hals und neuerdings auch vorrangig im Gesicht. Dass die Neuro nochmals stärker ausgebrochen ist als vorher, hat nicht unwesentlich mit meiner Schwangerschaft und der Hormonumstellung zu tun. Ein weiterer, negativer Aspekt war die Veränderung meiner Haarstruktur. Nicht nur, dass die Haare nach der Stillzeit in Büscheln ausgefallen sind, nein, alles was da jetzt noch nachkommt, bricht auf der Hälfte des Weges ab und meine Haarbürste ist voll mit Haaren. 

Dann wurde mir die Aleppo-Seife ans Herz gelegt. Sie besteht aus Oliven- und Lorbeeröl und eignet sich zur gesamten Körperpflege. Zuerst zu den Veränderungen an meiner Haut: Die Neuro an den Armen und am Hals ist verschwunden. Ich kann es selber kaum glauben, aber sie ist weg. Außerdem muss ich mich seit der Verwendung nicht mehr mit Bodylotion eincremen, da die Seife herrlich feuchtigkeitsspendend ist. 


Dann zu dem Effekt bei meinem Haaren: Ja, es ist am Anfang schwierig, mit der Seife im Haar klarzukommen. Sie schäumt zwar auf, lässt sich aber nicht so richtig gut verteilen. Beim Ausspülen mit Wasser hat man dann erstmal das Gefühl, die Haare sind zu einem Klumpen zusammengeklebt. Das ändert sich aber je häufiger man die Seife verwendet. Die Haare werden wieder viel kräftiger und die Anzahl der Haare in der Bürste ist verschwindend gering geworden. Ab und zu empfiehlt es sich aber, eine sogenannte saure Spülung mit Zitronensaft oder Essig und kaltem Wasser zu machen, damit die Haare auch wieder schön glänzen. Ab und zu kann man auch mal mit einem normalen Shampoo durchspülen, wenn einem dieses kletschige Gefühl mal auf den Keks gehen sollte. 

Nach all den Erfahrungen mit hunderten von Cremes, die fast alle irgendwann wieder im Müll gelandet sind, komme ich zu der allseits bekannten Erkenntnis: weniger ist mehr. Ich benutze nur noch diese Seife. Dadurch, dass der Seifenblock so groß ist, lässt er sich gut teilen und so habe ich überall ein Stückchen dabei. Gekauft habe ich die Seife im Biomarkt (denn’s) für ca. 6 Euro. Und noch ein positiver Effekt: man produziert so gut wie keinen Müll, denn die Seife ist nicht oder nur mit einer Papierbanderole verpackt.


Anmerkung der Redaktion:
Die Seife ist ein rein pflanzliches Naturprodukt und wurde bereits im 7. Jh. n. Chr. in Aleppo (Syrien) entwickelt. In einem speziellen Siedeverfahren wird seither Olivenöl als Hauptbestandteil so lange verkocht, bis das Öl sich vollständig in Glyzerin und Natriumsalz verwandelt hat. Zum Schluss erst wird das Lorbeeröl beigemischt, durch das die Seife antiseptische Eigenschaften erhält. 

Die Seife ist sehr ergiebig, für alle Hauttypen geeignet und kommt natürlich ohne Konservierungsstoffe aus.    


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