Mittwoch, 25. Februar 2015

...mit purpurfarbenem Apfelmuskuchen.

Eines meiner liebsten Backstücke ist der Apfelmuskuchen. Das liegt zum einen an der sehr einfachen Zubereitung und zum anderen an der sehr speziellen Konsistenz, die sich nur sehr schwer beschreiben lässt und noch jeden Kuchenkenner überrascht hat. Aber das hat auch nostalgische Gründe, denn es war der allererste vegane Kuchen, den ich vor 18 Jahren gebacken habe.

Dies hier ist quasi eine Luxusversion des ursprünglichen Rezeptes, aufgehübscht mit gemahlenen Mandeln und Apfelmark mit Johannisbeerpüree. Das gibt dem Kuchen nicht nur einen feinen neuen Geschmack, sondern hüllt ihn außerdem in ein edles purpurfarbenes Gewand.



Rezept für eine Tarteform (Ø 25 cm)
  • 600 g ungesüßtes Apfelmark mit Johannisbeere von Alnatura
  • 200 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Rohrzucker
  • 120 g Pflanzenmargarine
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL gemahlene Vanille oder Vanillemark 
  • Schalenabrieb einer kleinen Zitrone
  • 2 TL Zitronensaft
  • Puderzucker
Margarine in einem Topf bei kleiner Hitze schmelzen lassen. In einer großen Schüssel geschmolzene Margarine mit Apfelmark, Mehl, gemahlenen Mandeln, Zucker, Zitronenschale, Zitronensaft, Backpulver und Vanille zu einem glatten Teig verrühren.

Teig in die gefettete Tarteform geben und im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene bei 150° C ca. 50 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn bei Einstechen mit einem Holzstäbchen oder Messer in der Mitte keine Teigreste kleben bleiben.

Kuchen in der Form komplett auskühlen lassen. Dann vorsichtig auf einen Teller stürzen. Dann noch mal stürzen, damit die Backoberseite kurz vor dem Servieren mit reichlich Puderzucker bestreut werden kann.

Freitag, 20. Februar 2015

...durch eine schnelle Reispilzpfanne.

Eigentlich ist dieses Gericht nur entstanden, weil am Vortag noch eine ganze Menge Reis übrig geblieben ist. Reisreste eignen sich hervorragend für Pfannengerichte. Zusammen mit frischem Gemüse und Kräutern lässt sich daraus sehr schnell und einfach ein schmackhaftes Hauptgericht zaubern.


Rezept für 2 Personen
  • 125 g Reis (oder ca. 250 g Restereis vom Vortag)
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 200 g Pilze (nach Geschmack), in grobe Stücke geschnitten
  • 2 EL getrocknete Tomaten in Öl, gehackt
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Pflanzenmargarine
Reis gar kochen, abgießen und beiseite stellen. Oder Reis vom Vortag verwenden (etwa 250 g).

In einer großen beschichteten Pfanne Zwiebeln in Olivenöl glasig dünsten. Pilze mit getrocknete Tomaten dazugeben und weitere 5 Minuten (ohne Deckel) dünsten lassen. Reis unterrühren und unter Rühren leicht anbraten lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken, dann Petersilie und Pflanzenmargarine unterheben.   

Freitag, 13. Februar 2015

...mit Reperaturgel.

Ich greife dem Sommer schon mal etwas vor und möchte Euch hier die perfekte Abkühlung für sonnenverbrannte Haut vorstellen. Ja, bis Sommer ist noch lange hin, aber besser man deckt sich frühzeitig mit einem geeigneten Heilwässerchen ein. Fast wie angenehm kühlendes Wasser fühlt sich das Skin Repair Gel von PHB auch beim Auftragen an.

Sonnenbrand ist mir eigentlich fremd, da ich im Sommer immer aufpasse wie ein Luchs. Man darf es eigentlich nicht laut sagen, aber ich bringe es dann tatsächlich mitten im Winter fertig, mir bei der Gartenarbeit einen ordentlichen Sonnenbrand auf der Nase zu holen. Die Reparaturcreme hilft sehr gut die empfindliche Haut zu beruhigen.

Das Gel eignet sich grundsätzlich zur Beruhigung geröteter und wunder Hautstellen jeglicher Art, z. B. bei den geröteten Klebestellen, die ein Pflaster hinterlässt oder nach der Rasur.

Irgendwie gibt's ja immer was zu reparieren.


Freitag, 6. Februar 2015

...durch Karamell-Nuss-Schnitten.

Also vor der Zuckerschmelze in der Pfanne habe ich ja immer noch ein bisschen Respekt. Ich bin da immer furchtbar ungeduldig und befürchte, dass er am Rand schon verbrennt, bevor sich die Mitte verflüssigt. Panisch rühre ich meist zu früh drin rum und es entstehen Zuckerplatten, die sich dann später kaum noch auflösen lassen. Hier ist Geduld gefragt. Und die lohnt sich. Gut gelungenen Karamell kann man ausgezeichnet mit gehackten Nüssen mischen und auf feinsten Keksboden streichen.


Rezept für 20 Schnitten (Backformgröße: ca. 45 x 35 cm)

Boden
  • 225 g Pflanzenmargarine
  • 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser
  • 200 g Haferflocken
  • 130 g Mehl
  • 120 g brauner Zucker
  • 120 g Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlene Vanille
Belag
  • 375 g brauner Zucker
  • 150 g Agavendicksaft
  • 180 g Pflanzenmargarine, Zimmertemperatur
  • 2 EL Hafercuisine
  • 350 g Nüsse (nach Wahl), grob gehackt
  • 1 TL gemahlene Vanille
Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Für den Boden die Margarine langsam schmelzen. Sojamehl mit Wasser verquirrlen.

In einer großen Schüssel Haferflocken, Mehl, Speisestärke, Zucker, Backpulver, Salz und Vanille vermengen. Geschmolzene Margarine und Sojamehlmischung unterrühren und zu einem Teig verarbeiten. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Backform (das Backpapier sollte ein wenig über den Backformrand stehen, damit man den Kuchen später einfach daran herausheben kann) streichen. Auf der mittleren Schiene 20 - 30 Minuten leicht braun backen. Aus dem Herd nehmen und die Backform auf ein Kuchengitter stellen.

In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten. Zucker in einer beschichteten Pfanne karamellisieren lassen. Margarine, Hafercuisine und Agavendicksaft unterrühren und 2 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder Rühren. Vom Herd nehmen. Nüsse und Vanille unterrühren und ein wenig abkühlen lassen. Noch im warmen und streichbaren Zustand auf den Teigboden verteilen. Komplett abkühlen lassen, dann am Backpapier aus der Backform heben und mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden.